Programmänderung

Oracle lädt Salesforce.com-Chef aus

Oracle duldet auf seiner Hausmesse Openworld keine Kritiker. Salesforce.com-Chef Marc Benioff darf nicht zum Thema Cloud Computing sprechen, obwohl das Unternehmen 1 Million US-Dollar für die Gelegenheit gezahlt hatte.

Anzeige

Oracle hat Salesforce.com-Chef Marc Benioff von der Rednerliste seiner Hausmesse Oracle Openworld in San Francisco gestrichen. Benioff gab Oracle-Chef Larry Ellison persönlich die Schuld an der Ausladung. Er twitterte: "Larry hat mich gerade als Hauptredner gestrichen. Es tut mir leid." Er kündigte an, seinen Vortrag dennoch im nahe gelegenen Hotel St. Regis zu halten. "The show must go on! Sorry Larry". Benioff, ein früherer Oracle-Mitarbeiter, erklärte auf Twitter, dass er den Grund für die Streichung seiner Rede aus dem Programm nicht kennen würde.

Oracle-Sprecherin Deborah Hellinger stellte die Programmänderung als eine Reaktion des Veranstalters darauf dar, dass die Openworld sehr stark besucht sei. "Aufgrund der überwältigend hohen Teilnehmerzahl der Oracle Openworld mussten wir mehrere Änderungen an Programmpunkten vornehmen. Die Salesforce.com-Session wurde auf 8 Uhr am Donnerstag ins Novellus Theatre verlegt." Doch der Donnerstag ist der letzte Messetag, an dem es fast keine Reden mehr im Programm gibt. Der neue Zeitpunkt für die Benioff-Ansprache ist auch nicht im Messeprogramm aktualisiert, doch der bisherige Termin wurde aus dem Programm gestrichen.

Der frühere Oracle-Mitarbeiter Benioff erklärte der New York Times, dass sein Unternehmen 1 Million US-Dollar an Oracle für die Möglichkeit gezahlt hatte, auf der Oracle Openworld sprechen zu dürfen. "Jeder muss bezahlen", sagte Benioff. "Man zahlt rund 1 Million US-Dollar, um ein Redner zu werden. Wir machen das bei unserer Show auch so."

Benioff plante eine Variation seiner Rede zum Thema "falsche Cloud-Lösungen". Offensichtlich wurde er ohne eine gründliche Prüfung des Inhalts von Oracle ins Programm genommen. Ellison fand heraus, dass Benioff erst kürzlich Oracle kritisiert hatte und setzte den Programmpunkt ab.

Mit dem Ausgang ist Benioff dennoch sehr zufrieden. Er sagte der New York Times: "Dies ist der bestmögliche Ausgang. Wir bekommen kostenlose Werbung, und es ist klar, dass Oracle sich von uns bedrängt fühlt." Die 1 Million Dollar erhalte Salesforce.com zurück.


y.m.m.d. 05. Okt 2011

Das ist quasi ein präventives Schmerzensgeld ;-)

Brausemann 05. Okt 2011

Öh, ok, ich hab leider keine Zeit, meine Exfrau wird dir zuhören, für 5¤ ^^

Kommentieren



Anzeige

  1. Microsoft Dynamics CRM Architect & Developer (m/w)
    DVB Bank SE, Frankfurt
  2. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  3. Entwickler (m/w) SAP WM / LES (Warehouse Management)
    PAUL HARTMANN AG, Heidenheim
  4. Mitarbeiter/in im Bereich Informationstechnologie/IT Service
    Toho Tenax Europe GmbH, Heinsberg-Oberbruch und Wuppertal

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  2. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  3. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  4. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  5. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  6. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  7. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  8. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  9. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  10. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014: Unkomplizierter Kick ins WM-Finale
Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014
Unkomplizierter Kick ins WM-Finale

Am 8. Juni 2014 bezieht die deutsche Nationalmannschaft ihr Trainingslager "Campo Bahia" in Brasilien, um einen Anlauf auf den Gewinn des WM-Pokals zu nehmen. Wer sichergehen will, dass es diesmal mit dem Titel klappt, kann zu Fifa Fußball-WM Brasilien 2014 greifen.

  1. Fifa WM 2014 Brasilien angespielt Mit Schweini & Co. nach Südamerika
  2. EA Sports Fifa kickt in Brasilien 2014

OpenSSL: Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed
OpenSSL
Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed

Der Heartbleed-Bug in OpenSSL dürfte wohl als eine der gravierendsten Sicherheitslücken aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.

  1. OpenSSL OpenBSD mistet Code aus
  2. OpenSSL-Lücke Programmierer bezeichnet Heartbleed als Versehen
  3. OpenSSL-Bug Spuren von Heartbleed schon im November 2013

A Maze 2014: Tanzen mit der Perfect Woman
A Maze 2014
Tanzen mit der Perfect Woman

Viele Spiele auf dem Indiegames-Festival A Maze 2014 wirkten auf den ersten Blick abwegig. Doch die kuriosen Konzepte ergeben Sinn. Denn hinter Storydruckern, Schlafsäcken und virtuellen Fingerfallen versteckten sich erstaunlich plausible Spielideen.

  1. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  2. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld
  3. Indie-Game NaissanceE Wenn der Ton das Spiel macht

    •  / 
    Zum Artikel