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Testaufbau mit PCI-Express 3.0
Testaufbau mit PCI-Express 3.0 (Bild: Asus)

Schnittstelle

Asus zeigt PCI-Express 3.0 in Betrieb mit SSD

Testaufbau mit PCI-Express 3.0
Testaufbau mit PCI-Express 3.0 (Bild: Asus)

Als einer der ersten Hersteller hat Asus ein Mainboard mit PCI-Express 3.0 im Praxisbetrieb gezeigt. Die Transferraten einer SSD erhöhten sich dabei deutlich - und auch ein Hinweis auf Intels kommende Ivy-Bridge-CPUs ergibt sich.

In einem Video zeigt Asus sein Mainboard P8Z68/GEN3, das bereits mit PCI-Express 3.0 arbeitet. Möglich wird das durch einen, wie Asus sagt, "Intel-Prozessor mit Controller für PCI-Express 3.0". Dabei kann es sich nur um eine Version der Ivy-Bridge-CPUs für Desktop-PCs handeln. Damit ist auch der Nachweis erbracht, dass sich bisherige Mainboards mit dem Z68-Chipsatz für Sandy-Bridge-Prozessoren (Core i 2000) auf die neuen CPUs aufrüsten lassen. Ob dafür bei allen Modellen nur wie üblich ein Bios-Update ausreicht, ist noch unklar.

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Im Zentrum der Vorführung von Asus steht aber auch nicht der Prozessor, sondern die neue Schnittstelle. PCI-Express 3.0 wird gegenüber der Version 2.0 die Transferrate pro Lane von 500 MByte/s auf 1 GByte/s steigern. Um das zu verdeutlichen, betreibt Asus seine Adapterkarte mit einem PCIe-3.0-Multiplexer von PLX auch nur mit x1, also einer Lane. Laut Angaben des Unternehmens sind dieser Baustein und auch das Mainboard die ersten Geräte, die voll für PCIe 3.0 zertifiziert sind.

Asus zeigt ein Revodrive X2 von OCZ, das zuerst mit PCIe 3.0 betrieben wird. Beim kontinuierlichen Lesen erreicht die SSD-Steckkarte dabei 574 MByte/s. Über eine Steckbrücke wird danach der Modus auf PCIe 2.0 zurückgesetzt, womit sich nur noch 400 MByte/s ergeben. Das ist bedingt durch den Overhead der Protokolle und den Multiplexer für die theoretischen 500 MByte/s der einen Lane ein realistischer Wert. In jedem Fall wird, um den Bus zum Flaschenhals zu machen, das Revodrive bei diesem Versuch ausgebremst: In einem x4-Steckplatz erreicht die SSD lesend bis zu 740 MByte/s.

Der von Asus offenbar verwendete Ivy-Brigde-Prozessor dürfte darüber hinaus auch nicht die erste CPU sein, die den sogenannten Root-Complex für PCI-Express 3.0 enthält. Noch Ende 2011 soll Intels Sandy Bridge-E für den neuen Sockel LGA 2011 erscheinen, mit den Ivy-Bridge-CPUs wird erst im ersten Quartal 2012 gerechnet.


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irata 04. Okt 2011

Cool, mittels Zeitraffer startet Windows schon fast so schnell wie ein C64 ;-)

rommudoh 04. Okt 2011

"wird danach der Modus auf PCI 2.0 zurückgesetzt" damit ist wohl PCIe 2.0 gemeint...



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