Abo
  • Services:
Anzeige
Adobe übernimmt das Unternehmen hinter Phonegap.
Adobe übernimmt das Unternehmen hinter Phonegap. (Bild: Phonegap)

Phonegap

Adobe kauft Nitobi und Typekit

Adobe übernimmt das Unternehmen hinter Phonegap.
Adobe übernimmt das Unternehmen hinter Phonegap. (Bild: Phonegap)

Adobe übernimmt Nitobi, das Unternehmen hinter Phonegap, und den Anbieter von Webfonts, Typekit. Die Software Phonegap soll derweil zu einem Apache-Projekt werden.

Phonegap stellt Webapplikationen native APIs mobiler Geräte zur Verfügung, so dass sich native Applikationen mit Webtechnik wie HTML5, Javascript und CSS entwickeln lassen. Phonegap unterstützt iOS, Android, Blackberry OS, WebOS, Symbian und Bada. Die Software wurde bereits über 600.000-mal heruntergeladen und zahlreiche Smartphone-Apps wurden schon damit umgesetzt.

Anzeige

Zu den Nutzern von Phonegap zählt auch Adobe, denn die Software in ist Dreamweaver CS 5.5 integriert. Mit der Übernahme will Adobe sein Know-how in diesem Bereich ausbauen, um neue Werkzeuge zur Entwicklung von Smartphone- und Tabletinhalten anbieten zu können.

Die Software Phonegap selbst will Nitobi an die Apache Software Foundation übergeben, so dass die Open-Source-Software künftig unter dem Dach der ASF gepflegt wird. Diesen Schritt kündigte Phonegap-Erfinder Brian Leroux bereits am Wochenende an. Adobe unterstütze dieses Vorhaben, so Nitobi-Technikchef Dave Johnson.

Der Name Phonegap könnte bald der Vergangenheit angehören, denn die Phonegap-Macher suchen aufgrund von Markenrechtsproblemen einen neuen Namen. So könnte die Software künftig Apache Deviceready heißen.

Typekit

Zugleich verkündet Adobe die Übernahme von Typekit. Das Unternehmen stellt über einen kostenpflichtigen Dienst Schriften für Webapplikationen zur Verfügung. Webdesigner können die Webfonts von den Typekit-Servern direkt in ihre Seiten einbinden. Darüber stehen seit geraumer Zeit auch einige Schriften von Adobe zur Verfügung.

Typekit zählt laut Adobe rund 250.000 Kunden, darunter die New York Times, Condé Nast und IGN. Adobe will den Typkit-Dienst auch weiterhin eigenständig anbieten, aber zugleich als Teil seiner Creative Cloud bereitstellen, die Adobe im Rahmen seiner Konferenz Max ankündigte.

Das kleine kostenpflichtige Paket Typekit Personal erlaubt das Einbetten von maximal fünf Fonts in zwei Websites bei bis zu 50.000 Pageimpressions im Monat. Auch hier ist die Auswahl an Schriftarten eingeschränkt. Der Preis liegt bei 24,99 US-Dollar im Jahr.

Die komplette Typekit-Bibliothek kann ab dem Paket Typekit Personal für 49,99 US-Dollar jährlich verwendet werden. Einzige Einschränkung sind hier die Seitenabrufe, die bei maximal 500.000 pro Monat liegen. Das Paket Typekit Performance für 99,99 US-Dollar im Jahr erlaubt bis zu 1 Million Pageimpressions und unterstützt zusätzlich auf Wunsch auch SSL. Wer mehr Traffic hat, erhält ein individuelles Angebot von Typekit.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ADWEKO Consulting GmbH, deutschlandweit
  2. Software AG, Saarbrücken
  3. Deutsche Telekom AG, Bonn, Darmstadt
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Django, Elysium, The Equalizer, White House Down, Ghostbusters 2)
  2. (u. a. Die Unfassbaren, Ghostbusters I & II, Jurassic World, Fast & Furious 7 Extended Version)
  3. (u. a. Der Hobbit 3 für 9,99€ u. Predator für 12,49€)

Folgen Sie uns
       


  1. Tinker-Board

    Asus bringt Raspberry-Pi-Klon

  2. Privatsphäre

    Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder

  3. Potus

    Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto

  4. Funkchips

    Apple klagt gegen Qualcomm

  5. Die Woche im Video

    B/ow the Wh:st/e!

  6. Verbraucherzentrale

    O2-Datenautomatik dürfte vor Bundesgerichtshof gehen

  7. TLS-Zertifikate

    Symantec verpeilt es schon wieder

  8. Werbung

    Vodafone will mit DVB-T-Abschaltung einschüchtern

  9. Zaber Sentry

    Mini-ITX-Gehäuse mit 7 Litern Volumen und für 30-cm-Karten

  10. Weltraumteleskop

    Erosita soll Hinweise auf Dunkle Energie finden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Verwirrung Assange will nicht in die USA - oder doch?
  2. Nach Begnadigung Mannings Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

Shield TV (2017) im Test: Nvidias sonderbare Neuauflage
Shield TV (2017) im Test
Nvidias sonderbare Neuauflage
  1. Wayland Google erstellt Gamepad-Support für Android in Chrome OS
  2. Android Nougat Nvidia bringt Experience Upgrade 5.0 für Shield TV
  3. Nvidia Das Shield TV wird kleiner und kommt mit mehr Zubehör

Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch
  2. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  3. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App

  1. Re: Zerstörte EMails wieder herstellen.

    ikhaya | 06:46

  2. Re: Aprilscherz im Januar?

    ikhaya | 06:43

  3. Re: 1. Juli 2017

    IchBIN | 06:32

  4. Und nicht ein Bild des neuen Logos im Artikel?

    IchBIN | 06:15

  5. Mali-T760-GPU ?

    prody0815 | 05:37


  1. 16:49

  2. 14:09

  3. 12:44

  4. 11:21

  5. 09:02

  6. 19:03

  7. 18:45

  8. 18:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel