Anzeige
Touch-Apps sollen das Tablet erobern.
Touch-Apps sollen das Tablet erobern. (Bild: Adobe)

Bildbearbeitung

Adobe bringt Photoshop auf Android-Tablets

Touch-Apps sollen das Tablet erobern.
Touch-Apps sollen das Tablet erobern. (Bild: Adobe)

Mobile Apps von Adobe für iOS und Android trugen den Namen Photoshop bislang zu Unrecht, da sie vom Leistungsumfang kaum an das Original heranreichten. Das soll sich nun ändern. Adobe hat gleich sechs Android-Apps angekündigt, darunter eine echte Photoshop-Variante. Die iPad-Version wird erst 2012 erscheinen.

Tabletrechner sind für die Bildbearbeitung ideal, da sie Zeichentablets ähneln und das zu bearbeitende Bild unter dem Stift oder dem Finger darstellen können. Adobe will sich diese Eigenschaft zunutze machen und eine Photoshop-Version für Android-Tablets mit 3.1 veröffentlichen.

Anzeige

Die Adobe-Touch-Apps sollen im November 2011 für jeweils 10 US-Dollar Einführungspreis angeboten werden. Die Programme greifen auf das Cloudspeicherangebot von Adobe zu, mit dem die Arbeiten nicht nur mit Kollegen und Freunden geteilt, sondern mit den Desktopprogrammen von Adobe ausgetauscht werden können.

Neben Photoshop Touch hat Adobe auch die Anwendungen Collage, Debut, Ideas, Kuler und Proto für Android-Tablets angekündigt. Die iPad-Versionen sollen nach Angaben von Adobe Anfang 2012 folgen. Adobe-Manager John Nack betonte in einem Blogeintrag jedoch, dass der Veröffentlichungsreihenfolge keine besondere Bedeutung beigemessen werden sollte und Adobe derzeit auch an iOS-Apps arbeitet.

Adobe Photoshop Touch unterstützt mehrere Ebenen, kann Bildbereiche freistellen und simuliert verschiedene Pinsel, während Adobe Collage als einfaches Programm Texte, Fotos und Zeichnungen verbindet, die dann in der Creative Cloud gespeichert und weitergegeben werden können. Eine Direktanbindung an Google und Flickr sorgt für den einfachen Bildimport aus dem Netz.

Adobe Debut ist ein Bildbetrachter für zahlreiche Programme der Creative Suite von Adobe. Damit lassen sich auf Android-Tablets Dateien der Programme Photoshop, Indesign und Illustrator öffnen. Das Programm dient als Präsentationsplattform und ermöglicht die Kennzeichnung der Dateien mit Anmerkungen.

Die App Proto ermöglicht die Erstellung von Modellentwürfen (Mock-Ups) von Websites und von Apps für Mobilgeräte. Die Entwürfe werden in der Cloud gespeichert und können mit Adobe Dreamweaver weiterverarbeitet werden.

Adobe Ideas ist im Gegensatz zu Photoshop ein Vektorzeichenprogramm für Android-Tablets. Auch hier werden Ebenen angeboten. Die Daten lassen sich mit Photoshop und Illustrator austauschen. Als zentrale Speicherdrehscheibe wird dazu Adobes Dienst Creative Cloud eingesetzt.

  • Adobe Collage (Bild: Adobe)
  • Adobe Collage (Bild: Adobe)
  • Adobe Collage (Bild: Adobe)
  • Adobe Collage (Bild: Adobe)
  • Adobe Collage (Bild: Adobe)
  • Adobe Collage (Bild: Adobe)
  • Adobe Debut (Bild: Adobe)
  • Adobe Ideas (Bild: Adobe)
  • Adobe Ideas (Bild: Adobe)
  • Adobe Kuler (Bild: Adobe)
  • Adobe Kuler (Bild: Adobe)
  • Adobe Kuler (Bild: Adobe)
  • Adobe Kuler (Bild: Adobe)
  • Adobe Proto (Bild: Adobe)
  • Adobe Proto (Bild: Adobe)
  • Adobe Proto (Bild: Adobe)
  • Adobe Proto (Bild: Adobe)
  • Adobe Proto (Bild: Adobe)
  • Adobe Photoshop Touch (Bild: Adobe)
  • Adobe Photoshop Touch (Bild: Adobe)
  • Adobe Photoshop Touch (Bild: Adobe)
Adobe Photoshop Touch (Bild: Adobe)

Mit Kuler bietet Adobe seit Jahren eine Anwendung an, mit der Farbkombinationen entwickelt und mit anderen Anwendern geteilt werden können. Adobe Kuler für Android-Tablets kann wie seine Vorgänger auf Grund verschiedener Kombinationsregeln (beispielsweise Komplementärfarben, monochromatischen Tönen und Farbabstufungen) eigene Farbvorschläge machen. Ein Farbrad und darin verankerte Pipetten, die den Regeln entsprechend die Nachbarfarben selektieren, ergänzen das Interface. Die Farbwerte werden in RGB, CMYK, LAB, HSV und hexadezimalen Werten ausgegeben und können in der Adobe Creative Cloud gespeichert und veröffentlicht werden.

Welchen Leistungsumfang die entsprechenden iPad-Apps haben werden, gab Adobe bislang nicht bekannt.

Creative Cloud

Die Adobe Creative Cloud bietet Nutzern zum Start 20 GByte Speicherplatz und soll bis Anfang 2012 um weitere Dienste erweitert werden. Neben den neuen Adobe-Touch-Apps soll auch Adobes Creative Suite über den Dienst angeboten werden, einschließlich Photoshop, Indesign, Illustrator, Dreamweaver, Premiere Pro, After Effects und Adobe Edge sowie Muse. Zudem wird Typekit in die Creative Cloud integriert.

Was die Nutzung der Creative Cloud kosten soll, will Adobe erst im November 2011 verraten.


eye home zur Startseite
Xstream 04. Okt 2011

richtig, von dem habe ich ja auch nicht gesprochen und genau genommen kostet der nicht...

petergriffin 04. Okt 2011

Nicht genug angestrengt? Das ist sicher keine Erklärung dafür, nur vom wollen laufen...

Xstream 04. Okt 2011

die jeweilige anwendung, vorher nachgucken ob dafür genug frei ist ist nun nicht so...

JeanClaudeBaktiste 04. Okt 2011

Ist ja bei Photoshop auch so gewesen First on PC. Mac one year later.

samy 04. Okt 2011

Nee es wird einfach der Marktführer als erstes bedient. Und es gibt nun mal mal mehr...

Kommentieren


schnellze.it / 12. Okt 2011

Adobe Photoshop auf Android-Tablets



Anzeige

  1. Product Manager für den FleetBoard Store (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  2. Test Analyst (m/w)
    MaibornWolff GmbH, München, Frankfurt am Main, Berlin
  3. Solution Designer (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  4. Java EE-Entwickler (m/w)
    Topcart GmbH, Wiesbaden

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. TIPP: Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere [3D Blu-ray]
    9,99€
  2. NEU: 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Der große Gatsby, Mad Max, Black Mass, San Andreas)
  3. VORBESTELLBAR: BÖHSE FÜR'S LEBEN [Blu-ray]
    36,99€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Windows 10

    Microsoft zahlt Entschädigung für nicht gewolltes Upgrade

  2. Nexar

    Smartphone erstellt automatisch Profile von Autofahrern

  3. Pikes Peak

    Eiswürfelgekühlter Tesla Model S bricht Rennrekord

  4. Betriebssystem

    Noch einen Monat Gratis-Upgrade auf Windows 10

  5. Anki Cozmo

    Kleiner Roboter als eigensinniger Spielkamerad

  6. Alfieri

    Maserati will Elektrosportwagen bauen

  7. Google Bloks

    Programmcode zum Anfassen

  8. Gehalt.de

    Was Frauen in IT-Jobs verdienen

  9. Kurzstreckenflüge

    Lufthansa verspricht 15 MBit/s für jeden an Bord

  10. Anonymisierungsprojekt

    Darf ein Ex-Geheimdienstler für Tor arbeiten?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Zelda Breath of the Wild angespielt: Das Versprechen von 1986 wird eingelöst
Zelda Breath of the Wild angespielt
Das Versprechen von 1986 wird eingelöst

Telefonabzocke: Dirty Harry erklärt mein Windows für kaputt
Telefonabzocke
Dirty Harry erklärt mein Windows für kaputt
  1. Security Ransomware-Bosse verdienen 90.000 US-Dollar pro Jahr
  2. Security-Studie Mit Schokolade zum Passwort
  3. Festnahme und Razzien Koordinierte Aktion gegen Cybercrime

Schulunterricht: "Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
Schulunterricht
"Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
  1. MCreator für Arduino Mit Klötzchen LEDs steuern
  2. Lifeboat-Community Minecraft-Spieler müssen sich neues Passwort craften
  3. Minecraft Befehlsblöcke und Mods für die Pocket Edition

  1. Wollte am Wochenende Upgraden

    Sinnfrei | 09:44

  2. Re: Weshalb gibt Tesla keine PS mehr im...

    wasabi | 09:44

  3. Re: Nach Kennzeichen bewerten?

    robinx999 | 09:44

  4. Re: Upgrade reserviert aber noch nicht durchgeführt?

    LordSiesta | 09:42

  5. Ältere Win7 Systeme gar nicht für 10 ausgelegt

    Sharra | 09:42


  1. 08:53

  2. 08:15

  3. 08:03

  4. 08:00

  5. 07:48

  6. 07:32

  7. 07:15

  8. 18:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel