Llano: Probleme in Dresden - AMD senkt Erwartungen
Lithographiebereich der Fab 1 mit gelber Beleuchtung (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Llano

Probleme in Dresden - AMD senkt Erwartungen

AMD kann seine Prognosen nicht einhalten. Schuld gibt es dem Auftragshersteller Globalfoundries in Dresden, der bei der Fertigung des Llano-Prozessors die Stückzahlen nicht erreichte.

Anzeige

AMD hat wegen Problemen bei der Produktion in Dresden seine Prognosen gesenkt. Das gab das Unternehmen am 28. September 2011 bekannt. Der US-Konzern erwartet nur noch einen Umsatzanstieg um vier bis sechs Prozent. Bislang hatte das Unternehmen ein Plus von acht bis zwölf Prozent in Aussicht gestellt. Die Bruttogewinnmarge sieht AMD nun bei 44 bis 45 Prozent nach zuvor prognostizierten 47 Prozent. Die Aktie gab um acht Prozent nach.

Wesentlicher Grund seien die niedrige Ausbeute und Probleme bei der 32-Nanometer-Fertigung des Auftragsherstellers Globalfoundries, was die Verfügbarkeit des Prozessors Llano begrenzt habe. Auch bei der 45-Nanometer-Fertigung lagen die Zahlen unter den Erwartungen. AMD ist nach der Abspaltung seiner Fertigungssparte, aus der Globalfoundries hervorging, der wichtigste Auftraggeber des Unternehmens. Der kalifornische Halbleiterhersteller befindet sich mehrheitlich im Besitz der Regierung Abu Dhabis.

Globalfoundries fertigt in Dresden Wafer der 45/40-, 32- und 28-Nanometer-Technologie. Die Fab 1 ist für Globalfoundries die wichtigste Niederlassung, denn nur dort werden bisher Chips in Massenstückzahlen mit modernen Strukturbreiten hergestellt.

Wegen der Fertigungsprobleme in Dresden wurden bei Globalfoundries bereits mehrere Manager entlassen. Rutger Wijburg wurde erst Ende August 2011 neuer Chef des Dresdner Standorts. Seine Vorgängerin, Elke Eckstein, war nach nur sechs Monaten im Juni 2011 gekündigt worden. Zuvor wurde Doug Grose, der seit Gründung des Unternehmens Vorstandschef von Globalfoundries war, abgesetzt. Auch Chief Operating Officer Chia Song Hwee verlor seinen Posten.


Anonymer Nutzer 29. Sep 2011

sowohl für die E-Serie als auch für die A-Serie. Die A-Serie finde ich sehr interessant...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior SAP CRM ABAP Entwickler (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, Ulm
  2. Technischer Redakteur (m/w) für Softwaredokumentation
    Teradata GmbH, München
  3. IT-Prozess- und Anwendungsberater (m/w) Produktinformationsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen (bei Stuttgart)
  4. Softwareentwickler (m/w) .NET/C#
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Pangu 1.0.1

    Jailbreak für iOS 8.1

  2. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  3. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  4. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  5. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  6. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

  7. Broadcom

    Chips für Router mit G.Fast sind fertig

  8. Canon Filmkamera

    EOS C100 Mark II mit Dual-Pixel-AF und besserem Sucher

  9. Samsung

    Galaxy-Geräte mit Knox für US-Regierung zertifiziert

  10. Sammelkarten

    Hearthstone erst 2015 auf Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  2. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars
  3. Raumfahrt Asteroidensonde Hayabusa-2 ist startklar

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel