Spamschutz

Indien reguliert SMS-Versand

Indiens Mobiltelefonnutzer werden mit Spam überschüttet. Um der Masse Herr zu werden, hat die Regulierungsbehörde den Versand von SMS auf 100 am Tag eingeschränkt.

Anzeige

Die indische Telekommunikationsbehörde Telecom Regulatory Authority of India (Trai) hat den SMS-Versand eingeschränkt. Von einer SIM-Karte aus dürfen 100 Textnachrichten am Tag verschickt werden. Die Regelung ist am 27. September 2011 in Kraft getreten.

Die Trai begründet diese Beschränkung mit dem Schutz vor Telefonvermarktern: Sie erhält im Monat im Schnitt rund 47.000 Beschwerden von Nutzern, die sich von unerwünschten Werbenachrichten oder -anrufen belästigt fühlen, wie die Tageszeitung Hindustan Times berichtet.

Mobiltelefonnutzer können sich zwar in eine Do-not-call-Liste eintragen. Dann dürfen sie zwischen 21 Uhr und 9 Uhr nicht mit Werbenachrichten und -anrufen behelligt werden. Bis Ende August hatten sich bereits 130 Millionen Nutzer dort registriert. Dennoch werden indische Mobilfunknutzer immer noch mit unerwünschter Werbung überhäuft. Die Trai hat in der Vergangenheit bereits rund 72.000 Telefonanschlüsse von registrierten und 118.000 Anschlüsse von nichtregistrierten Telefonverkäufern gesperrt.

Ausgenommen von der 100-SMS-Regelung sind einige kommerzielle Dienste wie beispielsweise Telekommunikationsunternehmen und Anbieter von E-Tickets, bestimmte Verzeichnisse sowie soziale Netze.


jore 27. Sep 2011

Klar das machen jetzt die Leute die vorher in China WoW Gold gefarmt haben. Da die User...

Kommentieren



Anzeige

  1. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Mitarbeiter/in im Bereich Informationstechnologie/IT Service
    Toho Tenax Europe GmbH, Heinsberg-Oberbruch und Wuppertal
  3. Business Intelligence Analyst Logistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)
  4. Senior Consultant Reporting (m/w)
    b.telligent, München und Zürich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  2. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  3. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  4. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  5. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  6. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  7. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  8. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  9. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  10. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

    •  / 
    Zum Artikel