Panasonic

Roboter für die Kommunikation und die Haarwäsche

Panasonic stellt Anfang Oktober auf einer Messe den Telepräsenzroboter Hospi-Rimo vor, mit dem bettlägrige Patienten mit dem Arzt oder Verwandten kommunizieren sollen. Außerdem zeigt das Unternehmen eine überarbeitete Version seines Haarwaschroboters.

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Panasonic hat einen Telepräsenzroboter für Krankenhäuser entwickelt. Das Unternehmen will den Hospi-Rimo sowie zwei weitere Roboter in Kürze auf einer Fachmesse vorstellen.

Display mit lächelndem Gesicht

Der Telepräsenzroboter Hospi-Rimo soll es bettlägrigen Patienten ermöglichen, mit dem Arzt oder mit Verwandten und Freunden zu kommunizieren. Der Roboter ist gedacht für den Einsatz in Krankenhäusern und Seniorenheimen. Er besteht aus einem runden Chassis, das sich auf Rädern fortbewegt. Darauf sitzt ein Display, über das der Nutzer per Videokonferenz kommunizieren kann. Dafür verfügt der Roboter über eine Videokamera. Standardmäßig zeigt das Display ein lächelndes Gesicht.

  • Der Roboter Hospi-Rimo dient als Kommunikationsplattform für bettlägrige Patienten. (Foto: Panasonic)
  • Der verbesserte Haarwaschroboter kann Spülung einmassieren und Haare trocknen. (Foto: Panasonic)
  • Robotic Bed: Das robotische Bett wird zum Rollstuhl. (Foto: Panasonic)
Der Roboter Hospi-Rimo dient als Kommunikationsplattform für bettlägrige Patienten. (Foto: Panasonic)

Hospi-Rimo basiert auf dem Roboter Rimo (von: Remote Intelligence and Mobility), dessen Aufgabe es ist, in Krankenhäusern Medikamente auszuteilen. Für den Hospi-Rimo wurde das Chassis sowie die Sensorik übernommen, mit der der Roboter navigiert und Hindernisse umfährt. Der Roboter kann ferngesteuert werden, er kann aber auch komplett autonom agieren.

Überarbeitetes Roboterbett

Neben dem Hospi-Rimo will Panasonic auf der Messe die neuen Versionen seines robotischen Krankenbetts sowie seines Haarwaschroboters vorstellen. Das 2009 vorgestellte Robotic Bed ist ein Hybrid aus Bett und Rollstuhl, das auf Knopfdruck vom einen in das andere verwandelt werden kann.

Der Haarwaschroboter kann laut Hersteller eine komplette Haarwäsche automatisch durchführen. Er ähnelt den Haarwaschbecken in Friseursalons. Der Nutzer legt seinen Kopf hinein. Zuerst werden seine Haare nass gemacht. Anschließend massieren 24 robotische Finger, die zu jeweils acht an drei Seiten des Beckens angeordnet sind, das Shampoo ein. Nach der Wäsche wird die Seife ausgespült und eine Haarspülung aufgetragen. Zum Schluss werden die Haare trockengeföhnt.

Mehr Finger und ein Föhn

Gegenüber der ersten Version aus dem Jahr 2010 hat Panasonic mehr Finger hinzugefügt sowie die Mechanik des Systems verbessert, was die Haarwäsche gründlicher und angenehmer machen soll. Neu sind zudem die Haarspülung und der Föhn.

Das Unternehmen will den Hospi-Rimo sowie die beiden anderen Roboter auf der International Home Care & Rehabilitation Exhibition präsentieren, die vom 5. bis zum 7. Oktober 2011 in der japanischen Hauptstadt Tokio stattfindet.


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