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Verteidigungsminister Thomas de Maizière (links) mit Generalmajor Markus Kneip (Mitte) am 18. September 2011 in Afghanistan
Verteidigungsminister Thomas de Maizière (links) mit Generalmajor Markus Kneip (Mitte) am 18. September 2011 in Afghanistan (Bild: Oliver Lang/AFP/Getty Images)

Ortungsfunktion

Verteidigungsminister warnt vor Smartphones im Kriegseinsatz

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (links) mit Generalmajor Markus Kneip (Mitte) am 18. September 2011 in Afghanistan
Verteidigungsminister Thomas de Maizière (links) mit Generalmajor Markus Kneip (Mitte) am 18. September 2011 in Afghanistan (Bild: Oliver Lang/AFP/Getty Images)

Deutsche Soldaten sollen bei Kampfeinsätzen auf Smartphones verzichten, weil der Gegner sie sonst orten kann. Die Position eines Mobilfunknutzers kann jederzeit auf verschiedenen Wegen bestimmt werden.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière rät Soldaten, ohne Smartphone in den Krieg zu ziehen. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf ein internes Schreiben. Darin heißt es: "Die Dienststellen können deshalb während eines Einsatzes oder in militärischen Sicherheitsbereichen die Verwendung von Smartphones generell, temporär oder personenbezogen untersagen." Über eine Ortungsfunktion im Smartphone könnte der Gegner die Aufenthaltsorte der Soldaten und die Truppenbewegungen herausfinden.

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Smartphones sind in der Bundeswehr aber nicht grundsätzlich verboten.

Ende Juli 2011 wurde vom Stanford Security Lab berichtet, dass Microsoft mit Windows Phone 7 in regelmäßigen Abständen die von einem Smartphone gefundenen Daten zu WLANs sammelt. Diese Informationen fließen in Datenbanken, die über den Onlinedienst live.com auch von außen zugänglich sind. Daraus lassen sich Bewegungsprofile der Nutzer erstellen. Microsoft gab später an, das Problem gelöst zu haben.

Dass mobile Geräte Informationen über die WLANs in ihrer Umgebung sammeln, ist üblich. IPhones und Android-Smartphones tun das, um ihren Standort festzustellen, auch wenn das Gerät nicht über einen GPS-Empfänger verfügt oder in einem Gebäude keine Verbindung zu einem GPS-Satelliten herstellen kann.

Schlecht gesicherte Positionsdaten sind dabei seit langem ein Kritikpunkt von Datenschützern. Auch Apple musste seine Behandlung dieser Informationen ändern, als bekannt wurde, dass sie nicht nur dauerhaft in den Smartphones gespeichert, sondern auch auf den heimischen Rechner übertragen wurden. Zudem sammelten die Apple-Geräte auch dann Daten, wenn der Benutzer die Ortungsdienste ausdrücklich ausgeschaltet hatte.

Auch mit Funkzellenauswertung ist die Erfassung aller Mobilfunkteilnehmer, ihrer Verbindungen untereinander und ihrer Aufenthaltsorte möglich. Die Funkzellenauswertung anlässlich der antifaschistischen Proteste in Dresden im Februar 2011 waren dafür ein Beispiel.


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__destruct() 26. Sep 2011

Allerdings hat auch die Bevölkerung der Länder, in denen Krieg herrscht (oder...

Endwickler 26. Sep 2011

einen Scharfschützen zu lokalisieren, ist also, ihn anzurufen und zu lauschen, ob man es...

syntax error 26. Sep 2011

Ja wie bei Apple damals. Bei anderen Fimen sorgen Bugs dafür dass das Programm nicht...

syntax error 26. Sep 2011

Och die deutschen Soldaten mussten sich schon öfters selber ihre Ausrüstung...

fratze123 26. Sep 2011

für den einen ist es ein grund - für den anderen propaganda.



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