Notebooks

Smart Connect und Connected Standby sind verschiedene Dinge

Intel und Microsoft planen nicht weniger als die Revolution im Umgang mit PCs. Die sollen künftig nie mehr ganz ausgeschaltet werden und immer mit dem Internet verbunden sein. Bis zu diesem Ziel sind jedoch mehrere Schritte zu gehen.

Anzeige

Auf ihren zentralen jährlichen Veranstaltungen, dem IDF bei Intel und der Build Windows bei Microsoft, haben die beiden Unternehmen in der vergangenen Woche Stück für Stück beschrieben, wie PCs der Zukunft aussehen sollen. Dabei ist der Formfaktor egal, die neuen Funktionen sollen in Notebooks, Tablets und Geräte anderer Kategorien einziehen.

Genau wie Smartphones sollen PCs künftig stets am Netz hängen. Bei den Telefonen ist das ohnehin nötig, damit sie angerufen werden können. Moderne Geräte mit iOS, Android oder Blackberry OS nutzen die Mobilfunkverbindung oder das WLAN aber auch, um ihre Daten abzugleichen. Newsfeeds, Twitter-Nachrichten oder der Facebook-Status von Freunden sind so stets aktuell. Wird das Smartphone wieder ganz eingeschaltet, sind die neuen Nachrichten sofort verfügbar.

Synchronisation im Hintergrund

Das können PCs bisher nicht, denn sie kennen keinen Betriebszustand, der trotz Internetverbindung so sparsam wäre, dass der Akku dabei mehrere Tage durchhalten würde. Das Sparsamste, was ein heutiger PC bei sekundenschnellem Aufwachen beherrscht, ist ACPI S3 (Suspend-to-RAM). Dabei wird jedoch nur der Hauptspeicher, in dem alle Daten gespeichert werden, mit Strom versorgt. Beherrscht der Rechner Wake-on-LAN oder Wake-on-WLAN, sind die PCs zwar noch am Netz - sie reagieren dann aber nur auf bestimmte Daten, die das ganze Gerät wieder aufwecken. Nutzdaten zu empfangen, ist nicht vorgesehen.

  • Vorteile von Connected Standby
  • Microsoft erwartet große Ersparnis.
  • Der Dämmerzustand soll sehr sparsam sein.
  • Bausteine für Connected Standby laut Microsoft
  • Intels Tool für Smart Connect unter Windows 7
  • Auch der Ruhezustand ist vorgesehen.
Bausteine für Connected Standby laut Microsoft

Um all diese Einschränkungen abzuschaffen, hat sich Microsoft "Connected Standby" ausgedacht, das Golem.de bereits ausführlich beschrieben hat. Das Ziel: Der PC ist nie richtig ausgeschaltet und immer am Netz, und wie bei einem Smartphone sind Dienste wie E-Mail oder soziale Netze immer aktuell. Damit das funktioniert, müssen aber Altlasten wie die ausschließliche Steuerung über die bisher verfügbaren ACPI-Modi abgeschafft oder zumindest erweitert werden. Der Weg dorthin ist steinig.

Smart Connect ist Intels Zwischenschritt 

Herr Je 27. Sep 2011

Das geht doch überhaupt nicht um PCs. Win8 ist für Tablets. Und da macht das dann auf...

Karl_far_away 26. Sep 2011

Ich habe eher den Eindruck das mein Notebook schneller Windows 7 startet als aus dem...

Bady89 25. Sep 2011

Es ist wahrscheinlich sogar besser für den Akku wenn er immer ein Bisschen last hat

TheRiddle 23. Sep 2011

Warum läßt sich die ganze Welt eigentlich von Emails oder Gezwitscher den ganzen Tag gei...

sasquash 23. Sep 2011

Gerade MS mit seinen ganzen Sicherheitslücken will sowas einführen.. Dadurch werden doch...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) Java EE
    D.O.M. Datenverarbeitung GmbH, Nürnberg, Ingolstadt
  2. Software-Entwickler (m/w)
    Elsner Elektronik GmbH, Gechingen
  3. Solution Architect SAP NetWeaver Platforms (m/w)
    evosoft GmbH, München
  4. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Flappy 48 Zahlen statt Vögel
  2. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  3. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman

    •  / 
    Zum Artikel