Opensuse Beta 21.1 wird zwei Wochen später erscheinen.
Opensuse Beta 21.1 wird zwei Wochen später erscheinen. (Bild: Hans Bernhard/CC BY 3.0)

Opensuse 12.1

Erste Beta um zwei Wochen verschoben

Das Opensuse-Team hat die Veröffentlichung der ersten Beta von Opensuse 12.1 um zwei Wochen verschoben. Dadurch sollen die Entwickler Zeit bekommen, Systemd in Opensuse zu stabilisieren. Der Erscheinungstermin der finalen Version soll aber nicht verschoben werden.

Anzeige

Den heutigen Erscheinungstermin der ersten Beta von Opensuse 12.1 hat das Entwicklerteam um zwei Wochen verschoben. Damit sollen die Entwickler genügend Zeit bekommen, die als Ersatz für Sysvinit geplante Startumgebung Systemd in das System zu integrierten. An dem für den 11. November 2011 geplanten Erscheinungstermin der finalen Version soll sich aber nichts ändern.

Gleichzeitig hat Entwickler Greg Kroah-Hartman in einer E-Mail angekündigt, die alternative Startumgebung Systemd zunächst aus dem Repository Tumbleweed zu entfernen. Die Entwickler sollen Zeit bekommen, Systemd für den Factory-Zweig und das für November 2011 geplante finale Opensuse 12.1 zu stabilisieren.

Noch seien nicht alle Abhängigkeiten in anderen Softwarepaketen aufgelöst und in seinem gegenwärtigen Zustand verursache Systemd noch zu viele Probleme bei der Interaktion mit dem System, schreibt Kroah-Hartman. In dem Repository Tumbleweed wird stets aktuelle Software angeboten und soll Opensuse-Installationen mit Rolling Releases versorgen.

Statt sich von den dort gemeldeten Fehlern ablenken zu lassen, wollen sich Entwickler auf die Integration des Entwicklerzweigs Factory konzentrieren. Die Einbindung in der kommenden Version 12.1 von Opensuse ist weiterhin geplant. Auch dafür sollen die Entwickler mehr Zeit bekommen. Anwender können Systemd mit der Befehlszeile zypper rm systemd entfernen.

Ziel des Systemd-Projekts ist laut Initiator Lennart Poettering, den Systemstart zu beschleunigen, zu vereinfachen und darüber hinaus Linux weiter zu standardisieren.


Kommentieren



Anzeige

  1. Bereichsleiter (m/w) Entwicklung Personalsoftware
    AKDB, München
  2. Berater IP Netze (m/w)
    IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Dresden, Berlin
  3. Projektleiter Automotive (m/w)
    KSE GmbH, Ingolstadt
  4. IT-Consultant HP PPM (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Hdmyboy

    HDMI-Ausgang für den ersten grauen Gameboy

  2. Merkel-Handy

    NSA-Ausschuss kritisiert Stopp von Ermittlungen

  3. Unitymedia

    Liberty Global schafft Marke KabelBW ab

  4. NSA-Ausschuss

    BND trickst bei Auslandsüberwachung in Deutschland

  5. IT-Anwalt

    "Facebook geht bei neuen AGB illegal vor"

  6. Erbgut

    DNA überlebt Ausflug ins All

  7. Windows-Nachbau

    ReactOS bekommt neuen Explorer

  8. Bundesgerichtshof

    Kopierschutzmaßnamen für Konsolen sind zulässig

  9. Linshof i8

    Achteck-Smartphone mit Übertaktung und Turbo-Speicher

  10. Media Player

    Windows 10 unterstützt FLAC für verlustfreie Musik



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Panasonic Lumix DMC-LX100 im Test: Kamera zum Begeistern und zum Verzweifeln
Panasonic Lumix DMC-LX100 im Test
Kamera zum Begeistern und zum Verzweifeln
  1. Systemkamera Sony Alpha 7 II mit 5-Achsen-Bildstabilisierung
  2. Canon PowerShot G7 X im Test Canons Konkurrenz zu Sonys 1-Zoll-Kamera
  3. Interne Dokumente Neuer Sony-Sensor könnte Kameras kraftvoller machen

Crowdfunding für Games: Der Goldrausch auf Kickstarter ist vorbei
Crowdfunding für Games
Der Goldrausch auf Kickstarter ist vorbei
  1. Pono Neil Youngs Highres-Player kommt auch ohne Kickstarter
  2. The Flame in the Flood Reise am prozedural generierten Fluss
  3. Jolt Schnurloses Laden für die Gopro

Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

    •  / 
    Zum Artikel