Abo
  • Services:
Anzeige
Liberty-Media-Aufsichtsratschef Chef John C. Malone
Liberty-Media-Aufsichtsratschef Chef John C. Malone (Bild: Mario Anzuoni/Reuters)

Prüfung

Liberty Media erwartet Zustimmung zu Kabel-BW-Übernahme

Liberty-Media-Aufsichtsratschef Chef John C. Malone
Liberty-Media-Aufsichtsratschef Chef John C. Malone (Bild: Mario Anzuoni/Reuters)

Der US-Konzern Liberty Media will in Deutschland alle Kabelnetzbetreiber kaufen und bundesweit Fernsehen, Internet und Telefonie anbieten, um der Telekom Konkurrenz zu machen. Die Zustimmung zum Kauf von Kabel Baden-Württemberg soll im November erfolgen.

Europas größter Kabelkonzern, Liberty Media, erwartet eine Zustimmung des Kartellamts bei der geplanten Übernahme des Netzbetreibers Kabel Baden-Württemberg. "Bei der Prüfung der geplanten Übernahme von Kabel BW sind wir zuversichtlich", sagte Liberty-Global-Chef Mike Fries dem Handelsblatt. "Wer den Telekommunikationsmarkt kennt, kann einem Kabelkonzern keine marktbeherrschende Rolle zuschreiben. Schließlich sind wir im Vergleich zu Giganten wie der Telekom Zwerge."

Anzeige

Die Konsolidierung im deutschen Kabelmarkt fördere den Wettbewerb mit den Telefon- und Satellitenkonzernen. "Das führt zu niedrigen Preisen für die gleiche Leistung", versprach Fries.

Liberty Global will über seine Konzerntochter Unitymedia die Nummer drei im deutschen Kabelgeschäft, Kabel Baden-Württemberg, übernehmen. Damit will der Konzern des US-Medienunternehmers John Malone die Marktführerschaft in Deutschland erlangen. Liberty Global bietet knapp 3,2 Milliarden Euro für das Heidelberger Unternehmen. Malone plant, langfristig alle großen deutschen Kabelanbieter zu kaufen, um bundesweit TV-Kabelfernsehen und Internet anzubieten.

Schon 2001 hatte John Malone für 5,5 Milliarden Euro das komplette deutsche Kabelnetz der Deutschen Telekom übernehmen wollen. Doch das Kartellamt verhinderte den Deal und teilte die Kabelnetze regional auf. Einen Kauf von Kabel Deutschland durch Malone hatten die Behörden abgelehnt.

Doch das Veto gegen einen Zusammenschluss könnte fallen. Die bislang getrennten Geschäftsmodelle der Kabel- und Telekomanbieter verschmelzen immer stärker. Die TV-Kabelkonzerne bieten Internet- und Telefonanschlüsse an, die Telekomunternehmen IP-Fernsehen. Deshalb ließen sich langfristig beide Branchen nicht mehr getrennt betrachten und das Kartellamt könnte seinen Widerstand gegen eine Konsolidierung aufgeben.

Doch die Übernahme von Kabel Baden-Württemberg stößt auf Widerstand bei Fernsehkonzernen wie ProSiebenSat1 und Sky. Das Kartellamt prüft seit Mitte August 2011 vertieft. Ein Behördensprecher sprach am Wochenende von einer "offenen Entscheidung". Mit einem Beschluss der Wettbewerbsbehörde sei frühestens am 11. November 2011 zu rechnen.


eye home zur Startseite
DaCracker 20. Sep 2011

Und was genau wäre da der Unterschied zu jetzt? Hast du an deinem Wohnort die Auswahl...

Amduscias 20. Sep 2011

Du hast aber schon verstanden, dass Unitymedia Kabel BW kauft, und nicht umgekehrt? Weil...

Anonymer Nutzer 19. Sep 2011

wie PC Partner. Kaum eine Sau kennt diese, wo gerade jene alles aufgekauft haben und die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Bonn, Bremen, Hamburg, München
  2. T-Systems International GmbH, Bonn
  3. Evonik Industries AG, Essen
  4. T-Systems on site services GmbH, München, Gaimersheim


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.299,00€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. (u. a. Asus GTX 1070 Strix, MSI GTX 1070 Gaming X 8G, Inno3D GTX 1070 iChill)

Folgen Sie uns
       


  1. Honor 8

    Dual-Kamera-Smartphone kostet ab 400 Euro in Deutschland

  2. Eigengebote

    BGH verurteilt Preistreiber zu hohem Schadenersatz

  3. IDE

    Kdevelop 5.0 nutzt Clang für Sprachunterstützung

  4. Hybridluftschiff

    Airlander 10 landet auf der Nase

  5. Verschlüsselung

    Regierung will nun doch keine Backdoors

  6. Gesichtserkennung

    Wir fälschen dein Gesicht mit VR

  7. Yoga Tab 3 Plus

    Händler enthüllt Lenovos neues Yoga-Tablet

  8. Mobile Werbung

    Google straft Webseiten mit Popups ab

  9. Leap Motion

    Early-Access-Beta der Interaktions-Engine für VR

  10. Princeton Piton

    Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

Analog in Rio: Die Technik hinter den Olympia-Kulissen
Analog in Rio
Die Technik hinter den Olympia-Kulissen
  1. Technik bei Rio 2016 Per Stromschlag zu Gold
  2. Rio 2016 Twitter soll Nutzerkonto wegen IOC-Beschwerde gelöscht haben
  3. Rio 2016 Keine Gifs und Vines von den Olympischen Spielen

­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Programmiersprache Go 1.7 läuft schneller und auf IBM-Mainframes
  2. Festplatten mit Flash-Cache Das Konzept der SSHD ist gescheitert
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

  1. Re: Offentliche Sicherheit vs. Privatsphäre

    Moe479 | 02:58

  2. Re: Jetzt eigentlich schon mit Intel-SoC?

    Thotti22 | 02:36

  3. Re: Fritzbox Zahlen erklärt?

    Thotti22 | 02:35

  4. Re: Konkurrenz für Supersportwagen?

    Ach | 02:14

  5. Re: Selbst Steam in-house Streaming hat Lag

    dEEkAy | 02:00


  1. 19:21

  2. 17:12

  3. 16:44

  4. 16:36

  5. 15:35

  6. 15:03

  7. 14:22

  8. 14:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel