Fernsehen und Serien

Xbox TV startet in den USA zum Weihnachtsgeschäft

Microsoft bereitet sich auf den Start von Xbox TV vor. Besitzer der Xbox 360 sollen darüber ab dem Weihnachtsgeschäft Zugriff auf mehr Video-on-Demand-Inhalte und auf einige Live-Fernsehstreams erhalten.

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Die Xbox 360 wird auch in den USA zur Set-Top-Box für Internetfernsehen (IPTV). Ab dem Weihnachtsgeschäft 2011 will Microsoft dort einige Fernsehsender live zur Spielekonsole streamen. Neben Nachrichten- und Sportsendern soll das auch andere beliebte Sender enthalten. Außerdem soll es mehr Fernsehserien und Filme zum Abruf als Video-on-Demand-Downloads geben. Konkrete Partner, Inhalte und Preise wurden aber von Steve Ballmer auf einer Analystenkonferenz noch nicht bekanntgegeben, wie CNN Money berichtet.

Livestreams von Fernsehsendern gibt es bereits in einigen Ländern, etwa in Großbritannien in Kooperation mit Sky, in Frankreich mit Canal Plus und in Australien mit Foxtel. Das zum Weihnachtsgeschäft in den USA startende Xbox TV soll jedoch deutlich weiter entwickelt sein. Mit einer Kinect-Unterstützung soll Xbox TV beispielsweise über Gesten gesteuert und auch die Suche nach Inhalten erleichtern werden.

So reagiert die Xbox 360 mittels Spracherkennung auf gesprochene Suchanfragen ("Xbox, Bing, The Office") für bekannte Fernsehserien. Wie CNN Money berichtet, funktionierte die Spracherkennung bei der Präsentation vor Analysten und Journalisten aber noch nicht immer korrekt. Ballmer soll das schnippisch damit kommentiert haben, dass es dann ja gut sei, dass es erst zum Weihnachtszeit komme. Die Software mit der Sprachsuche mit Kinect und Microsofts eigener Suchmaschine Bing wurde bereits auf der Spielemesse E3 2011 angekündigt, sie wird mit einem für Herbst 2011 angekündigten großen Softwareupdate eingeführt.

Gartner-Analyst Baker zeigt sich laut CNN Money noch nicht sonderlich überzeugt. Microsoft biete mit Xbox TV nichts wirklich Neues, trotz Kinect und Spracherkennung. "Suchen bedeutet nicht Entdecken. Suche als Antwort auf Entdecken impliziert, dass man bereits weiß, wonach mach sucht. Die meisten Leute haben [aber] keine Ahnung, wonach sie suchen", so Baker.

Damit spielt der Analyst auf einen Empfehlungsservice an, wie ihn beispielsweise Netflix bietet und damit Kunden auch neue oder noch unbekannte Inhalte vorstellt, die für sie aufgrund ihrer Sehgewohnheiten und Vorgaben interessant sein könnten. Derartiges fehlt vielen Video-on-Demand-Anbietern noch, ebenso wie ein Zugang zu einem umfangreichen und vor allem aktuellen Angebot an Fernsehserien.


tunnelblick 19. Sep 2011

ach geil, garnicht gemerkt: du hast ja ne neue domain! ich dachte erst, es gäbe noch so...

tunnelblick 19. Sep 2011

es ist nicht nur de betroffen, sondern ganz europa. scheinbar ist bei den rechte-inhabern...

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