Galapagos: Sharp stellt Tabletverkauf weitgehend ein
Models bei der ersten Produktpräsentation (Bild: Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty Images)

Galapagos

Sharp stellt Tabletverkauf weitgehend ein

Sharp wollte das Galapagos im ersten Jahr eine Million Mal verkaufen. Die Nachfrage für das Tablet ist jedoch sehr viel schwächer gewesen und Sharp folgte HPs Beispiel mit seinem Touchpad.

Anzeige

Sharp stellt den Verkauf seines Galapagos-Tablets weitgehend ein. Das gab das Unternehmen am 15. September 2011 bekannt. Die Tablets wurden seit Dezember 2010 verkauft.

Ab dem 30. September kann das Android-Gerät im 5,5- und 10,8-Zoll-Format nicht mehr bestellt werden. Das 7-Zoll-Modell soll jedoch weiterhin bei dem kleinen japanischen Telekommunikationsunternehmen eAccess vermarktet werden. Eine Sprecherin sagte, dieses Gerät habe sich "recht gut" verkauft. Auch ein Angebot im Ausland sei weiterhin möglich. Doch der Produktionsstopp für zwei der Galapagos-Tablets wird sich auch auf das 7-Zoll-Modell auswirken.

Verkaufszahlen für das Galapagos gibt der Elektronikkonzern nicht bekannt. Topmanager bei Sharp wollten das Galapagos-Tablet eine Million Mal verkaufen. Analysten gehen davon aus, dass tatsächlich nur einige hunderttausend Geräte verkauft wurden. Wegen enttäuschender Absatzzahlen hatte Hewlett-Packard im August 2011 bereits sein Touchpad vom Markt genommen und die WebOS-Gerätesparte aufgegeben. Das 32-GByte-Touchpad wurde für 130 Euro ausverkauft.

Nach Angaben der Marktforscher von IDC für das zweite Quartal 2011 deckte Apple mit seinem iPad 68,3 Prozent des weltweiten Tablet-Marktes ab.

Sharp hatte in Japan auch zwei Galapagos-Smartphones bei dem Mobilfunkbetreiber Softbank in den Verkauf gebracht. Die beiden von Sharp entwickelten Mobiltelefone zeigen 3D-Inhalte ohne spezielle Brille. Das Galapagos 003SH besitzt ein 3,8 Zoll großes Display sowie eine 9,6-Megapixel-Kamera. Der integrierte Snapdragon-Prozessor von Qualcomm arbeitet mit einer Taktrate von 1 GHz.


The Howler 19. Sep 2011

Irgendwo muss man anfangen! :)

Seasdfgas 17. Sep 2011

frag mich, wie viele in den kommenden wochen noch aufgeben

Sebbi 16. Sep 2011

Der Verbraucher ist einer dummes Schaf. Nicht immer hat sich in der Geschichte das beste...

feierabend 16. Sep 2011

Ich würde zwar nicht behaupten, dass die detschen Manager nicht genug Knete bekommen...

msdong71 16. Sep 2011

ah genau, das gibts noch. allerdings mus sman sagen das alle firmen die eine apple etage...

Kommentieren




Anzeige

  1. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  2. IT-Prozess- und Anwendungsberater (m/w) Produktinformationsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen (bei Stuttgart)
  3. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  4. Gruppenleiter (m/w) für Software-Qualitätsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen bei Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Pangu 1.0.1

    Jailbreak für iOS 8.1

  2. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  3. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  4. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  5. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  6. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

  7. Broadcom

    Chips für Router mit G.Fast sind fertig

  8. Canon Filmkamera

    EOS C100 Mark II mit Dual-Pixel-AF und besserem Sucher

  9. Samsung

    Galaxy-Geräte mit Knox für US-Regierung zertifiziert

  10. Sammelkarten

    Hearthstone erst 2015 auf Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  2. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars
  3. Raumfahrt Asteroidensonde Hayabusa-2 ist startklar

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel