Gefälschte Zertifikate: Diginotar darf keine Signaturen mehr ausstellen
Diginotar darf nun auch keine digitalen Signaturen mehr ausstellen. (Bild: Diginotar)

Gefälschte Zertifikate

Diginotar darf keine Signaturen mehr ausstellen

Das niederländische Unternehmen Diginotar darf künftig auch keine elektronischen Signaturen mehr ausstellen. Bisher ausgestellte Signaturen werden ungültig.

Anzeige

Die Root-Zertifikate des niederländischen Sicherheitsunternehmens Diginotar wurden bereits für ungültig erklärt und werden nach und nach entfernt, nun hat die Aufsichtsbehörde für Telekommunikation OPTA auch die ausgestellten elektronischen Signaturen für ungültig erklärt. Außerdem darf Diginotar keine neuen Signaturen mehr ausstellen.

Die nach der europäische Richtlinie 1999/93/EG bislang ausgestellten elektronischen Signaturen müssen unter Aufsicht der Opta eingezogen werden. Diginotar muss alle Nutzer der Signaturen kontaktieren und ihnen nahelegen, einen anderen Anbieter zu nutzen. Von den Signaturen soll es laut Opta 4.200 geben.

Diginotar wird vorgeworfen, die niederländische Regierung nicht rechtzeitig und in vollem Umfang über den Einbruch in seine Server unterrichtet zu haben. Zahlreiche Betriebssystem- und Browserhersteller entfernten die Diginotar-Zertifikate. Die gefälschten Root-Zertifikate wurden zuerst dazu genutzt, Google-Konten von Anwendern im Iran zu überwachen.

Die Diginotar-Zertifikate wurden für das Signieren von fast allen niederländischen Behördenwebseiten genutzt. Nachdem bekannt geworden war, dass die gefälschten Zertifikate in Umlauf waren, brach fast die gesamte behördliche digitale Infrastruktur zusammen. Innenminister Piet Hein Donner riet seinen Landsleuten sogar vorübergehend, zu Stift und Papier zu greifen.


elgooG 17. Sep 2011

Dein Vertrag enthält dann sicher eine Klausel die Diginotar vor evtl...

Kommentieren



Anzeige

  1. Informatiker Softwareentwicklung / Softwareingenieur (m/w)
    ratiotec GmbH & Co. KG, Essen
  2. Software-Entwickler (m/w) Fertigungsautomatisierung
    DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut
  3. Spezialist (m/w) EDV-Organisation
    Volksbank Müllheim eG, Müllheim
  4. Senior Java Software-Architekt / Entwickler (m/w)
    santix AG, München (Home-Office möglich)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    Das ist neu in iOS 8.1

  2. Same Day Delivery

    Ebay-Zustellung am selben Tag startet in Berlin

  3. Datendiebstahl

    Manipulierte Dropbox-Seiten phishen nach Mailaccounts

  4. Traktorstrahl

    Hin und zurück durch die Laserröhre

  5. Personalmarkt

    Welche IT-Fachkräfte im Jahr 73.400 Euro verdienen

  6. Wearables

    Microsofts Smartwatch soll bald kommen

  7. Eric Anholt

    Raspberry-Pi-Grafiktreiber erlaubt fast stabiles X

  8. Smartphone-Prozessor

    Der Exynos 5433 ist Samsungs erster 64-Bit-Chip

  9. Familien-Option

    Spotify lässt bis zu fünf Nutzer parallel Musik hören

  10. Prämien in Deutschland

    BSA zahlt Kopfgeld für Hinweise auf illegale Software



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



iMac mit Retina 5K angeschaut: Eine Lupe könnte helfen
iMac mit Retina 5K angeschaut
Eine Lupe könnte helfen
  1. iFixit iMac mit Retina-Display ist schwer zu reparieren
  2. Apple iMac Retina bringt mehr als 14 Megapixel auf das Display
  3. Apple iMacs mit Retina-Displays geplant

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

    •  / 
    Zum Artikel