Jobscout24: Telekom verkauft eines ihrer Internetunternehmen
(Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images)

Jobscout24

Telekom verkauft eines ihrer Internetunternehmen

Wegen Marktsättigung trennt sich die Telekom von einem ihrer Internetunternehmen. Der Verkauf der Stellenplattform widerspricht der Telekom-Strategie 2.0, die Konzernchef Obermann im Februar 2010 verkündet hatte.

Anzeige

Die Deutsche Telekom hat ihre Onlinestellenbörse Jobscout24 an den US-Konzern Careerbuilder verkauft. Das gab Careerbuilder bekannt. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht.

Das Internetunternehmen Careerbuilder wurde 1994 gegründet und gehört den US-Medienkonzernen Gannett, Tribune Company und McClatchy. Seit 2007 hält auch Microsoft einen Minderheitsanteil von 4 Prozent an der Onlinestellenbörse.

Die Telekom hatte das Unternehmen Scout24 im Dezember 2003 für 180 Millionen Euro von dem Finanzinvestor Beisheim Holding Schweiz gekauft. Zu Scout24 gehörten die Plattformen Autoscout24, Immobilienscout24, Jobscout24 und Friendscout24 in Deutschland und der Schweiz.

Laut Angaben von Careerbuilder hat Jobscout24 rund 3,36 Millionen Nutzer und 250.000 Stellenangebote. Vor drei Jahren startete das Unternehmer mit Careerbuilder.de in Deutschland. "Die Übernahme von Jobscout24 bringt Careerbuilder eine stärkere Position in der fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt", teilte das Unternehmen mit. Auch Jobs.de wechselt von der Telekom zu Careerbuilder.

Tony Roy, President of Careerbuilder EMEA, sagte. "Dies ist eine spannende Partnerschaft mit einer angesehenen, führenden Marke." EMEA ist eine Abkürzung für den Wirtschaftsraum Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika.

"Der Markt für Jobbörsen geht in Richtung Sättigung", sagte Telekom-Sprecherin Marion Kessing Golem.de. Die anderen Scout24-Plattformen seien "hochprofitabel" und sollen nicht verkauft werden. Der Verkauf der Stellenplattform widerspricht der Telekom-Strategie 2.0, die Konzernchef René Obermann im Februar 2010 verkündet hatte. Kern war neben dem Ausbau der Netze für schnellere Datenübertragung der Versuch, selbst mit Internetunternehmen Geld zu verdienen.


perpetuum.mobile 14. Sep 2011

"Der Markt für Jobbörsen geht in Richtung Sättigung", sagte Telekom-Sprecherin Marion...

Kommentieren



Anzeige

  1. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  2. Technischer Redakteur (m/w) für Softwaredokumentation
    Teradata GmbH, München
  3. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  4. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook
Aquabook 3
Das wassergekühlte Gaming-Notebook
  1. Nepton 120XL und 240M Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser
  2. DCMM 2014 Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden

Merkel auf IT-Gipfel: Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig
Merkel auf IT-Gipfel
Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig
  1. Digitale Verwaltung 2020 E-Mail soll Briefe und Amtsbesuche ersetzen
  2. Digitale Agenda Ein Papier, das alle enttäuscht
  3. Webmail Web.de kritisiert langsame De-Mail-Einführung der Regierung

Hoverboard: Schweben wie Marty McFly
Hoverboard
Schweben wie Marty McFly
  1. Design-Fahrzeuge U-Bahnen in London sollen autonom fahren
  2. Fahrassistenzsystem Volvos virtueller Lkw-Beifahrer soll Unfälle verhindern
  3. Computergrafik US-Forscher modellieren Gesichter in Videos dreidimensional

    •  / 
    Zum Artikel