Hands on: Windows 8 neu gedacht
Neuer Lock Screen in Windows 8 (Bild: Microsoft)

Windows to Go

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Für Geschäftskunden gedacht ist "Windows to Go". Sie können damit Windows 8 samt aller geschäftlichen Applikationen, Einstellungen und Daten auf einem bootbaren USB-Stick installieren. Nach getaner Arbeit wird der USB-Stick einfach abgezogen, so dass keine Datenspuren auf dem verwendeten Computer zurückbleiben.

Wird der USB-Stick im laufenden Betrieb entfernt, friert Windows zwar ein, läuft aber ohne Absturz weiter, wenn der Stick wieder eingesteckt wird.

Microsoft sieht darin eine billige Alternative zu virtuellen Desktopinfrastrukturen, da für die USB-Stick-Variante keine Serverinfrastruktur benötigt wird.

Den eigenen PC auf der Arbeit nutzen

Auf diesem Weg, aber auch mit einem Remote-Desktop ist es mit Windows 8 problemlos möglich, den eigenen PC für die Arbeit zu nutzen. Das Betriebssystem kann dennoch vom Unternehmen verwaltet werden. Der Remote-Desktop bietet zudem die Möglichkeit, zwischen dem privaten und beruflichen System zu wechseln. Dabei können auch mehrere Remote-Desktops parallel genutzt werden. Zwischen diesen kann wie zwischen Metro-Apps gewechselt werden. Dabei werden auch Multitouch und Sound über den Remote-Desktop unterstützt.

Hyper-V integriert

Microsoft hat mit Client Hyper-V seine aus dem Windows Server bekannte Virtualisierungstechnik in Windows 8 integriert. Dabei kann schnell zwischen verschiedenen VMs gewechselt werden und ihre Geschwindigkeit soll sich nicht merklich von der eines nativen Desktops unterscheiden.

Reset und Refresh

Wer ein System mit Windows 8 zurücksetzen will, dem bietet Microsoft zwei integrierte Methoden: Der erweiterte Reset versetzt einen Rechner wieder in den Auslieferungszustand. Sämtliche Daten gehen dabei verloren. Diese Funktion kann daher nur mit Administratorrechten durchgeführt werden.

Alternativ kann ein Refresh durchgeführt werden. Dabei werden die persönlichen Daten und die installierten Metro-Apps gesichert, anschließend wird das Betriebssystem wiederhergestellt und dann die Daten. So soll sich ein beispielsweise mit unnützen Toolbars versehenes System wieder flottmachen lassen. Dabei nutzt Windows 8 die gleiche Image-Technik wie zur Virtualisierung.

Erreichbar sind diese Funktionen, wenn beim Start des Systems die Windows-Taste unter dem Punkt "Troubleshoot" gedrückt wird. Das System kann hier auch von einem bestimmten Image oder einem Wiederherstellungspunkt wiederhergestellt werden. Auch alternative Betriebssysteme können auf diesem Weg auf dem System gestartet oder automatische Reparaturen durchgeführt werden, sollte Windows nicht mehr starten.

Speichernutzung optimieren

Verwenden mehrere laufende Applikationen die gleiche Runtime oder gleiche Bibliotheken, bietet Windows 8 mit der Funktion "Combine Pages" die Möglichkeit, den Speicherbedarf dieser Apps zu reduzieren. Dabei wird nach Speicherseiten mit gleichen Inhalten gesucht, die zu einer gemeinsamen, geteilten Bibliothek zusammengefasst werden. So verwenden alle Apps am Ende dieselbe Bibliothek beziehungsweise Runtime, die dann nur noch einmal im Speicher liegt.

 HardwareanforderungenEntwickeln für Windows 8 

joogile 24. Okt 2013

Aber hallo wer wird denn gleich in die Luft gehen. Bei W95 war das gleich Theater und...

FakeLikeYou 27. Okt 2012

Hallo, meine Apps lassen sich in der Metro-Oberfläche nicht öffnen. Es erscheint kurz das...

Schnapsbrenner 29. Feb 2012

So oft, wie ich bisher schon abgehasst habe auf jeden Fall! :D

Markus199 24. Sep 2011

...und nennt sich "Clickto" Das macht genau das, was hier im Artikel beschrieben wird, es...

heinrichwitt1961 18. Sep 2011

Ich sehe noch nicht, daß sich Touchscreens fürn Desktop-Bereich so schnell durchsetzen...

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Notebook-Area / 15. Sep 2011

Windows 8 für Tablet und PC



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