Schneller Start in die Metro-Oberfläche

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Windows 8 bootet deutlich schneller und zeigt nach dem Start einen neuen "Lock Screen" an. Dessen Hintergrundbild legt der Nutzer fest. Zudem sind Informationen zum Netzwerkstatus, dem Ladestand des Akkus und eine Übersicht über anstehende Termine sowie die Zahl der neuen E-Mails, verpassten Anrufe und verpassten IM-Nachrichten zu sehen.

Mit einem Wisch gibt der Lock Screen die Anmeldeseite frei. Hier kann sich der Nutzer mit einem Passwort, einer PIN oder einem sogenannten Picture-Passwort anmelden. Bei dieser neuen Variante zeigt Windows ein vom Nutzer hinterlegtes Foto, auf dem dieser drei Gesten ausführt, die er vorher festgelegt hat. Das Bild dient der Orientierung, wo die Gesten auf dem Display ausgeführt werden müssen. In der Demo klappte das Login mit einem Tippen auf das linke Auge, einem Tippen auf das rechte Auge und einer Linie, die von einem zum anderen Auge gezogen wird.

Nach dem Login zeigt Windows 8 die neue Metro-Oberfläche. Diese hat Microsoft schon auf der Konferenz D9 demonstriert. Die auf Touchbedienung optimierte Oberfläche stellt auch die zentrale "Windows-Shell" dar und ersetzt das, was bis einschließlich Windows 7 der klassische Desktop war. Dennoch gilt: Jede Applikation, die unter Windows 7 läuft, soll auch unter Windows 8 laufen. Der klassische Desktop ist weiterhin ein fester Bestandteil von Windows 8, er wird aber erst dann gestartet, wenn eine Applikation ihn erfordert. Der Desktop kann also als eine Art Applikation betrachtet werden, die unter Windows 8 läuft. Es soll keine Möglichkeit geben, direkt in den klassischen Windows Desktop zu booten.

Startbildschirm statt Desktop

Der Startbildschirm der neuen Metro-Oberfläche ist der Ausgangspunkt für alles, was mit Windows 8 erledigt werden soll. Der Nutzer kommt immer wieder hierher zurück. Der Startbildschirm hält den Nutzer auf dem Laufenden und wird genutzt, um Applikationen zu starten.

Er besteht aus sogenannten Tiles auch Kacheln genannt, wie sie auch Windows Phone 7 hat. Anders als bei Microsofts Smartphone-Betriebssystem wird bei Windows 8 aber horizontal und nicht vertikal durch die Kacheln gescrollt. Jede Applikation wird als Kachel dargestellt, aber nicht jede Kachel entspricht einer Applikation. Der Inhalt der Kacheln ändert sich live, wenn sich die dahinterliegenden Inhalte verändern oder um verschiedene Inhalte zu zeigen, wie den Status der Freunde bei Facebook, das aktuelle Wetter, eine neue E-Mail, den nächsten Termin, abwechselnd gezeigte Fotos oder Nachrichten aus RSS-Feeds.

Die Kacheln betrachtet Microsoft als moderne Form von Icons. Denn Icons, sagt Jensen Harris, Director of Program Management Windows User Experience, seien von gestern. Der Nutzer soll auf einen Blick sehen, was in seinem Leben passiert, statt für jeden Aspekt eine eigene App starten zu müssen, beschreibt Harris die Idee hinter dem neuen Startbildschirm. Das neue Konzept bringe so die Vielfalt des Webs in die Welt von Windows.

Dabei können Nutzer die Kacheln nach ihren Wünschen gestalten. Sie legen die Reihenfolge und Größe der Kacheln fest, können diese gruppieren und auch gezielt Bestandteile einer App als Kachel ablegen, beispielsweise einen RSS-Feed aus der Reader-Applikation, das Wetter für eine bestimmte Stadt, oder eine Auswahl von Fotos.

 Hands on: Windows 8 neu gedachtKonsistentes UI statt verschiedener Modi 

Bazukatoon 20. Mär 2013

Hallo! Ich habe Win8 jetzt seit ca. 6 Monaten und finde es mittlerweile ganz gut. Zu dem...

FakeLikeYou 27. Okt 2012

Hallo, meine Apps lassen sich in der Metro-Oberfläche nicht öffnen. Es erscheint kurz das...

Schnapsbrenner 29. Feb 2012

So oft, wie ich bisher schon abgehasst habe auf jeden Fall! :D

Markus199 24. Sep 2011

...und nennt sich "Clickto" Das macht genau das, was hier im Artikel beschrieben wird, es...

heinrichwitt1961 18. Sep 2011

Ich sehe noch nicht, daß sich Touchscreens fürn Desktop-Bereich so schnell durchsetzen...

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Notebook-Area / 15. Sep 2011

Windows 8 für Tablet und PC



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