IT-Sicherheit: US-Senator will nachlässige Unternehmen bestrafen
Richard Blumenthal (Bild: United States Senate)

IT-Sicherheit

US-Senator will nachlässige Unternehmen bestrafen

Der demokratische Senator Richard Blumenthal hat am Donnerstag einen Gesetzentwurf eingebracht, um Datensicherheit und Datenschutz bei Unternehmen zu verbessern. Wer nachlässig mit Kundendaten umgeht, muss mit hohen Strafen rechnen.

Anzeige

Sony, Linux Foundation, Diginotar, Kernel.org, Nokia, Union Betriebs-GmbH, Gema - beispielhaft stehen diese Namen für Servereinbrüche der jüngsten Vergangenheit. Fast täglich werden neue Hacks bei prominenten Opfern gemeldet. Nicht selten zeigt sich bei der anschließenden Untersuchung, dass Fahrlässigkeit bei den Betreibern mit im Spiel war. Per Gesetz will US-Senator Richard Blumenthal in den USA den Druck auf Unternehmen erhöhen, sich besser um die Sicherheit und den Datenschutz ihrer Informationstechnologie zu kümmern. Dazu hat er am Donnerstag einen Gesetzentwurf eingebracht, der Unternehmen zu stärkeren Sicherheitsmaßnahmen und schnelleren Reaktionen bei Einbrüchen verpflichten soll. Das berichtet das Technologieblog The Hill.

Die Unternehmen müssen nach dem Gesetzentwurf für den "Personal Data Protection and Breach Accountability Act" Programme zum aktiven Schutz ihrer IT-Infrastruktur aufsetzen. Die Programme müssen eine Risikoabschätzung und regelmäßige Kontrollen von Sicherheitssystemen enthalten. Je höher das mutmaßliche Einbruchsrisiko ist, desto häufiger soll die Sicherheit der Schutzsysteme überprüft werden müssen.

Die neuen Vorschriften sollen für alle Unternehmen und Individuen gelten, die Daten von 10.000 und mehr Kunden speichern. Unternehmen, die gegen das Gesetz verstoßen, können vom US-Justizministerium mit Geldstrafen in Höhe von 5.000 US-Dollar pro Tag bis maximal 20 Millionen US-Dollar pro Fall belegt werden.

Personen, deren Daten nach einem Servereinbruch missbraucht werden, sollen Anspruch auf Kostenerstattung und Schadensersatz erhalten. Die Benachrichtigung der Betroffenen nach einem Einbruch soll "ohne unnötige Verzögerung" nach der Entdeckung des Einbruchs erfolgen müssen.


elgooG 13. Sep 2011

/+1 Netter Link ^_^ DAS bitte nochmal, nur mit 10 Cent-Münzen und dann ab damit zu den...

Lokster2k 12. Sep 2011

Man hat schließlich auch nicht dafür gesorgt, dass jeder, der sich ab und an in der Nähe...

Kommentieren



Anzeige

  1. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)
  2. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  3. Senior Java Developer (m/w) (Bereich Payment & Risk)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  4. Entwicklungsingenieur (m/w) Software
    EBE Elektro-Bau-Elemente GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kinox.to-Razzia

    Folgen für die Nutzer sehr unterschiedlich

  2. Software Development Kit

    Linux-Support und geringere Latenz für Oculus Rift

  3. Big Brother Awards

    Österreich prämiert die EU Kommission und Facebook

  4. iFixit

    Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

  5. Illegales Streaming

    Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

  6. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  7. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  8. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  9. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  10. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Ubuntu 14.10: Zum Geburtstag kaum Neues
Ubuntu 14.10
Zum Geburtstag kaum Neues
  1. Thomas Voß "Mir ist in zwei Jahren relevanter als Wayland"
  2. Ubuntu Unity 8 soll Standard in 16.04 werden
  3. Ubuntu Unity-Lockscreen-Bug kann Passwort verraten

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

    •  / 
    Zum Artikel