Gnome 3.2: Zweite Beta nutzt weniger Python-Bindings
Unter Gnome 3.2 werden sich Webseiten als Apps speichern lassen. (Bild: Xan Lopez)

Gnome 3.2

Zweite Beta nutzt weniger Python-Bindings

Die zweite Beta von Gnome verringert die Abhängigkeiten an Python-Sprachanbindungen. Außerdem ist der Code für Texte und Benutzeroberfläche eingefroren.

Anzeige

In Gnome 3.2 sind die Abhängigkeiten an Python-Sprachanbindungen verringert worden. Die Kernbestandteile von Gnome 3.2 setzen nur noch GObject Introspection voraus, welches mit dem Python-Binding Pygobject 3.0 nutzbar ist. Damit werden von dem freien Desktop die Python-Anbindungen Pygtk, Gnome-Python und Gnome-Python-Desktop nicht mehr benötigt.

Die bereits vorgestellte Funktion der Webapps des Browsers Epiphany erhält einen Manager. Über about:applications können die Webapps konfiguriert und verwaltet werden. Diese Möglichkeit der Konfiguration über einen Browserdialog solle aber bereits wieder mit Gnome 3.4 zugunsten einer "Gnome-weiten" Lösung verschwinden, schreiben die Entwickler in der detaillierten Ankündigung.

Mit der veröffentlichten Beta werden außerdem der Code der Benutzeroberfläche und der Text des freien Desktops eingefroren. Das heißt, bis zur geplanten Veröffentlichung am 28. September werden nur noch Bugfixes als Änderungen am Quellcode akzeptiert.

Der Code der zweiten Betaversion von Gnome 3.2 steht, getrennt in Kernbestandteile und Applikationen, zum Download auf den FTP-Servern des Projekts bereit.

Nach der letzten Veröffentlichung im Zyklus von Gnome 3.2 würden die Quellcode-Archive nur noch XZ-komprimiert angeboten, statt wie bisher Bzip2-komprimiert, verkünden die Entwickler. Allerdings betrifft diese Änderung nur neue Archive, bestehende werden weder neu gepackt noch gelöscht.


Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) .NET/C#
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
  2. Java Entwickler/in
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  3. Softwareentwickler Finanzwesen für den Third-Level-Support (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, Bentwisch (bei Rostock)
  4. Inhouse Spezialist SAP (m/w)
    ROTA YOKOGAWA GmbH & Co. KG, Wehr am Rhein

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iFixit

    iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputt geht

  2. Nvidia-Treiber

    Auto-Downsampling jetzt auch ab Geforce-Serie 400

  3. Microsoft

    Kinect für Xbox One auch am Windows-PC nutzbar

  4. Mini-PC

    Alienware Alpha tritt mit Maxwell gegen PS4 und Xbox One an

  5. Android 5.0

    Lollipop in zwei Wochen für Nexus 4, 5, 7 und 10

  6. Getac S400-S3

    Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung

  7. Augmented Reality

    Metaio unterstützt 3D-Sensor für das iPad

  8. Olloclip

    Zusatzobjektive für iPhone 6 und 6 Plus

  9. 2Play Premium 200

    Unitymedia KabelBW bietet 200 MBit/s für 35 Euro

  10. Fabric

    Twitter stellt eigenes Developer-Kit vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IT-Gipfel 2014: De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
IT-Gipfel 2014
De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
  1. Digitale Agenda 38 Seiten Angst vor festen Zusagen
  2. E-Mail Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Yahoo Mail

Retro-Netzwerk: Der Tilde.Club erstellt Webseiten wie in den Neunzigern
Retro-Netzwerk
Der Tilde.Club erstellt Webseiten wie in den Neunzigern

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel