Panasonic PT-AT5000E: Der erste 3D-LCD-Projektor mit Cinemascope
Panasonic PT-AT5000E mit 3D und Cinemascope-Unterstützung (Bild: Panasonic)

Panasonic PT-AT5000E

Der erste 3D-LCD-Projektor mit Cinemascope

Panasonic bringt seinen ersten LCD-Projektor für 3D-Heimkino auf den Markt. Um Ghosting-Effekte (Geisterbilder) zu minimieren, setzt der Hersteller auf 480-Hz-Panels.

Anzeige

Der Panasonic PT-AT5000E ist der erste Heimkinoprojektor des Herstellers, der neben 2D auch 3D unterstützt. Außerdem wird es laut Panasonic der erste 3D-fähige LCD-Projektor am Markt sein, bereits erhältliche Geräte setzen auf DLP und vermeiden prinzipbedingt störende Ghosting-Effekte bei 3D-Darstellung. Panasonic will die auch von LCD-Fernsehern bekannten Geisterbilder durch schnelle 480-Hz-Panels verringern.

Die Stärke des 3D-Effekts kann so angeglichen werden, dass sie zur Leinwandgröße und dem individuellen Sitzabstand passt, so Panasonic. Digitale 2D-Inhalte wandelt das Gerät mittels 2D-zu-3D-Conversion zudem auf Wunsch auch in 3D um.

  • Panasonic PT-AT5000E - Full-HD-Heimkinoprojektor für 2D und 3D für gehobene Ansprüche (Bild: Hersteller)
  • Panasonic PT-AT5000E - Full-HD-Heimkinoprojektor für 2D und 3D für gehobene Ansprüche (Bild: Hersteller)
Panasonic PT-AT5000E - Full-HD-Heimkinoprojektor für 2D und 3D für gehobene Ansprüche (Bild: Hersteller)

Die für die räumliche Darstellung benötigten Shutterbrillen müssen sich Kunden hinzukaufen, Panasonic legt dem PT-AT5000E keine bei. Es können die gleichen Brillen (3D TY-EW3D) wie für den aktuellen Viera-3D-Fernseher genutzt werden. Zusätzlich zu dem zur Steuerung der Shutterbrillen genutzten Infrarotsender im Projektor gibt es als separates Zubehör noch einen externen Sender. Er kann in der Nähe der Leinwand positioniert oder zur Vergrößerung der Reichweite genutzt werden.

Leuchtstarker Projektor

Im Vergleich zum 2D-Heimkino-Beamer Panasonic PT-AE4000E (1.600 ANSI-Lumen) ist der PT-AT5000E mit 2.000 ANSI-Lumen deutlich leuchtstärker und bietet mehr dynamischen Kontrast (300.000:1 statt 100.000:1). Laut Panasonic wird damit der bisherige Dynamikbereich von LCD-Projektoren erheblich erweitert. Außerdem soll der PT-AE5000E damit nicht nur für Kunden mit komplett abgedunkeltem Heimkino interessant, sondern auch für den Einsatz im Wohnzimmer geeigneter sein. Wer mit der Familie wirklich im hellen Wohnzimmer schauen will, sollte allerdings eher nach Alternativen wie etwa Panasonics ebenfalls neuem PT-AH1000E Ausschau halten - dann allerdings wieder niedrigere Schwarzwerte in Kauf nehmen.

Die im PT-AT5000E zum Einsatz kommende Lampe mit erhöhtem Rotwert (ET-LAA310) soll mit 200 Watt im Eco-Modus bis zu 5.000 Stunden durchhalten. Die Optik erlaubt einen zweifachen Zoom und optisches Lens-Shift, horizontal und vertikal. Die Kontrolle von Zoom und Fokus ist auch mit der Fernbedienung möglich - und damit auch eine Feinabstimmung an der Leinwand.

Breites Breitbild inklusive

Wie der PT-AE4000E ist auch der PT-AT5000E auf einen Einsatz mit herkömmlichen 16:9- und 21:9-Cinemascope-Leinwänden vorbereitet. Mit der Lens-Memory-Funktion kann auf Knopfdruck der passende Fokus und Zoom zur vollen Ausfüllung der Leinwandfläche aktiviert werden. Es lassen sich dazu maximal drei verschiedene Formate speichern und wieder abrufen.

Die LCD-Pixelstruktur beseitigt Panasonic auch bei diesem Gerät durch Mikrolinsen. Sie sorgte bereits beim PT-AE4000E für eine weichere, filmischere Präsentation von Filmen. Im PT-AE5000E kommt die sechste Generation der Technik (Smooth Screen 6), bei der der Hersteller "ein perfekt ausgefülltes Bild mit maximaler Schärfe" verspricht.

Der Pansonic PT-AT5000E bietet drei HDMI-Eingänge und je eine Composite-Video-, S-Video-, Komponentenvideo- und VGA-Schnittstelle. Unterstützt wird auch Viera-Link (HMDI-CEC).

Laut Hersteller ist der Panasonic PT-AH1000E ab Ende September 2011 für 3.199 Euro erhältlich. Das Gehäuse wird nur in Schwarz angeboten. Eine weiße Variante für eine weniger auffällige Deckenmontage in Familienwohnzimmern bietet der Hersteller nicht.


Wimair 08. Sep 2011

.. ich habe mich immer schon gefragt, wie ein Gerät oder eine Software 2D Material...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Spezialist (m/w) Analytik / Labor
    Phytolab GmbH & Co. KG, Vestenbergsgreuth (Großraum Nürnberg)
  2. Datenbankadministrator (m/w)
    Koch, Neff & Volckmar GmbH, Stuttgart
  3. Web-Entwickler/in C# / ASP.NET
    TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart
  4. Informatikerin / Informatiker oder Wirtschaftsinformatikerin / Wirtschaftsinformatiker
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ridesharing

    Taxidienst Uber in 200 Städten verfügbar

  2. Telefónica und E-Plus

    "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"

  3. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  4. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  5. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben

  6. Galileo-Debakel

    Russischer Software-Fehler soll schuld sein

  7. Programmiersprache

    PHP 5.6 bringt interaktiven Debugger

  8. GTA 5

    Spekulationen über eingestellte PC-Version

  9. Test Assassin's Creed Memories

    Kartenspiel für Meuchelmörder

  10. Mozilla

    Werbe-Tiles in Firefox-Nightly verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

Qnap QGenie im Test: Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
Qnap QGenie im Test
Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
  1. Qnap QGenie NAS-System für die Hosentasche
  2. HS-251 Qnap beschleunigt lüfterloses NAS-System
  3. QNAP TS-EC1080 Pro Erweiterbares NAS-System im Tower mit mSATA-Plätzen

Kinkobox angeschaut: E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
Kinkobox angeschaut
E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
  1. IT-Sicherheitsgesetz Telekomfirmen müssen Nutzer über Cyberangriffe informieren
  2. IT-Sicherheitsgesetz Unternehmen dürfen ungefährliche Angriffe anonym melden
  3. Cryptophone Telekom mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Smartphones

    •  / 
    Zum Artikel