Asus' Ultrabook-Serie UX im Alugehäuse
Asus' Ultrabook-Serie UX im Alugehäuse (Bild: Johannes Knapp)

Ultrabooks

Intel will kleine Preise mit Glasfasern statt Alu

Damit die Ultrabooks wirklich unter 1.000 US-Dollar kosten können, muss ihr Bau verbilligt werden. Intel hat laut taiwanischen Berichten dazu auf einer Konferenz für Gehäuse aus Glasfasern statt Aluminium geworben.

Anzeige

Auf einer Konferenz für Zulieferer von PC-Herstellern hat Intel laut einem Bericht von Digitimes taiwanischen Unternehmen Hilfe beim Bau von Gehäusen für Ultrabooks angeboten. Im Mittelpunkt standen dabei flache Ultrabooks aus Glasfasern.

Zwar wirken die drei bisher angekündigten Ultrabooks von Acer, Lenovo und Toshiba mit ihren Alugehäusen sehr elegant, gerade dieses Material ist in der Herstellung aber teuer und aufwendig. Einige der Modelle liegen schon jetzt über der von Intel aufgestellten Preisobergrenze von 1.000 US-Dollar. Der Chiphersteller schlägt deshalb als günstigere Alternative Glasfasergehäuse vor, die immer noch hochwertiger wirken sollen als die Tiefzieh- oder Gussgehäuse von echten Billignotebooks.

Mitac, bisher vor allem als Hersteller von OEM-Notebooks für verschiedene Marken bekannt, soll einer der Experten beim Bau von Glasfasergehäusen sein. Diese Chassis können mit verschiedenen Oberflächen wie beispielsweise dem bekannten "Carbon-Look" verziert werden. Bei solchen Designs kommen zwar keine der teuren Kohlefasern zum Einsatz, die Optik wirkt aber sehr ähnlich.

Intels Anstrengungen richten sich nun auf eine Reduzierung der Herstellungskosten von Ultrabooks, für die als ein Ziel ein US-Preis von unter 1.000 US-Dollar ohne Steuern gilt. Daher kümmert sich das Unternehmen Digitimes zufolge verstärkt um die gesamte Lieferkette. Dass die Gehäuse dabei ein besonderes Problem sind, überrascht nur auf den ersten Blick.

Gehäuse sind teuer

Anders als vielfach angenommen ist das Gehäuse eines Mobilrechners neben dem Display eines der teuersten Teile. Das liegt nicht am Material selbst, sondern vor allem an den Kosten für die Einstellung und den Betrieb der Maschinen für den Gehäusebau, dem sogenannten "tooling". In der Regel können solche Geräte nur eine Gehäuseform auf einmal herstellen und sind damit für andere Modelle blockiert.

Wenn sich dieses Design aber nicht am Markt bewährt, was angesichts immer kürzerer Produktzyklen immer häufiger vorkommen kann, sind die Investitionskosten für das gesamte Notebook verloren. Die Elektronikkomponenten wie Prozessor, RAM und Festplatte lassen sich zwar weiterverwerten, die Gehäuse aber nicht. Wünsche der Notebookhersteller, die Kosten für Prozessor und Co. zu reduzieren, hat Intel abgelehnt. Dazu kommen noch geringe Stückzahlen für die ersten Ultrabooks, die das Risiko des Investitionsverlusts weiter erhöhen.

Dem Bericht zufolge hat Mitac bereits Aufträge von Acer, Asustek und Lenovo für den Bau von Ultrabook-Chassis erhalten. Das Unternehmen wollte dies auf Anfrage von Digitimes aber nicht bestätigen.


Der Kaiser! 26. Okt 2011

Der Kaiser! 26. Okt 2011

Kann man Plastik nicht einschmelzen?

Hello_World 10. Sep 2011

Wer lesen kann ist im Vorteil. "Anders als vielfach angenommen ist das Gehäuse eines...

nicoledos 08. Sep 2011

das gibt es, alles. wird aber eher für NoName-Serien diverser Handelsmarken oder für...

laeu1011 08. Sep 2011

Medion ist eine der Marken, die die Geräte von Mitac vermarkten.

Kommentieren



Anzeige

  1. Projekt-Manager / Senior-Projektmanager (m/w)
    Versicherungskammer Bayern, München
  2. Systemadministrator/in Schwerpunkt E-Mail und DNS
    Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken, Heidelberg
  3. Anwendungsberater / -entwickler/-in Business Intelligence
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen
  4. SAP Spezialist / Consultant FI/CO (m/w)
    Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG, Freiburg im Breisgau

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Samsung Ultra-HD-Monitor U28D590D
    339,00€ inkl. Versand über Redcoon
  2. Crucial MX100 256GB zum Bestpreis bei Redcoon
    95,50€
  3. NEU: PCGH-Gaming-PC GTX960-Edition
    (Core i5-4460 + Geforce GTX 960)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Personal Agent

    Bill Gates arbeitet an persönlichem Assistenten

  2. Workmail

    Amazon bietet E-Mail und Teamkalender

  3. Youtube

    Nintendo will bis zu 40 Prozent von Let's Playern

  4. Peter Sunde

    "Der Kampf um die digitale Freiheit ist längst verloren"

  5. Snowden-Auslieferung

    Regierung lässt NSA-Ausschuss weiter abblitzen

  6. Samsung

    Qualcomm erwartet Galaxy S6 ohne Snapdragon 810

  7. Kontakte

    Siri verrät iPhone-Besitzer

  8. Apple

    OS X 10.10.2 löst nicht alle WLAN-Probleme

  9. Drogen und Terror

    DJI baut Flugverbotszonen in Drohnen ein

  10. Quartalsbericht

    Facebook gibt 2,7 Milliarden US-Dollar aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Neues Betriebssystem: Microsoft nennt viele neue Details zu Windows 10
Neues Betriebssystem
Microsoft nennt viele neue Details zu Windows 10
  1. Technical Preview mit Cortana Windows 10 Build 9926 steht zum Download bereit
  2. Microsoft Nicht alle Windows-Phone-Smartphones erhalten Windows 10
  3. Surface Hub Microsoft zeigt Konferenzsystem mit Digitizer und Windows 10

Spionage oder Imageaufwertung?: Deutsche Behörden nennen es Social Media Intelligence
Spionage oder Imageaufwertung?
Deutsche Behörden nennen es Social Media Intelligence
  1. Facebook Lite ausprobiert Facebooks abgespeckter Android-Client
  2. Ausfall von Internetdiensten Lizard Squad will's gewesen sein, Facebook sagt nein
  3. Soziales Netzwerk Justizministerium kritisiert Facebooks neue AGB

Hör-Spiele: Games ohne Grafik
Hör-Spiele
Games ohne Grafik

    •  / 
    Zum Artikel