Marktturbulenzen

Groupon verschiebt seinen Börsengang

Die Gruppenrabattplattform Groupon ist verunsichert, ob der Börsengang gelingen kann. Die IPO ist erst einmal ausgesetzt, könnte aber noch stattfinden.

Anzeige

Groupon verschiebt seinen Börsengang wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eine informierte Person. Der Betreiber der Gruppenrabattplattform setzt das IPO jedoch nicht komplett ab. Die Investoren-Roadshow, die für die kommende Woche geplant war, findet jedoch nicht statt. Groupon hat den Bericht nicht kommentiert.

Die Zeitplanung für den Börsengang werde im Wochenrhythmus neu überprüft, berichtet die Zeitung weiter. Geplant war das Aktienangebot bislang für Mitte bis Ende September 2011. Bei der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hatte Groupon einen Börsengang mit einem Volumen von 750 Millionen US-Dollar angemeldet. Der Betreiber der Plattform, auf der Internetnutzer Gutscheine für Sonderangebote in ihrer Stadt in virtuellen Gruppen günstiger erwerben können, würde damit mit 20 Milliarden US-Dollar bewertet.

Bei Groupon oder Livingsocial hinterlegen Nutzer ihre E-Mail-Adresse und bekommen täglich ein Angebot aus ihrer Region zugesandt. Meist handelt es sich um verbilligte Angebote für Restaurants, Imbissbuden, Massagen, Wellnessprogramme, Wochenendreisen oder für Elektronik.

Die SEC hatte Groupon bereits wegen der unklaren Angaben zum Gewinn des Unternehmens gerügt, die die Firma mit der umstrittenen Berechnungsgröße Adjusted Consolidated Segment Operating Income ausgewiesen hatte. In der vergangenen Woche soll die Börsenaufsicht zudem ein Mitarbeiterrundschreiben von Groupon-Chef Andrew Mason kritisiert haben. Während der Vorbereitungen seines Börsengangs sind bestimmte Aussagen zur Finanzsituation eines Unternehmens untersagt.


mila2702 07. Sep 2011

ich hab mich da angemeldet wegen einer prof. Zahnreinigung. Für 39 Euro anstatt um die...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software-Entwickler (m/w) für Embedded Systeme
    Ultratronik GmbH, Gilching
  2. Entwicklungsingenieur/in Firmware
    Hexagon Metrology GmbH, Wetzlar
  3. Research Scientist (m/w) - 2D/3D Machine Vision
    Siemens AG, München
  4. Senior IT Consultant Manufacturing (m/w)
    Continental AG, Hannover

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Osram

    Mini-LEDs für stromsparende LCDs mit Quantenpunkten

  2. Flugdrohne

    GPS für AR.Drone 2.0 ermöglicht autonome Flüge

  3. 40 gefährliche Sicherheitslücken

    Aktueller Patch von Oracle nur für Java 7

  4. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  5. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  6. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  7. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  8. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  9. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  10. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
In eigener Sache: Was auf unseren Adblocker-Aufruf folgte
In eigener Sache
Was auf unseren Adblocker-Aufruf folgte

Zusammen mit einigen anderen Websites haben wir vor rund einem Monat unsere Leser gebeten, ihren Adblocker auf unseren Seiten abzuschalten. Ein Resümee.

  1. In eigener Sache Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Xbox One: 340.000 Asteroiden aus der Cloud
Xbox One
340.000 Asteroiden aus der Cloud

E3 2013 Wie leistungsstark Xbox One und Playstation 4 im Vergleich sind, lässt sich noch nicht endgültig sagen. Mit einer Demonstration hat Microsoft versucht, die Bedeutung der zusätzlich möglichen Cloud-Berechnungen zu belegen. Außerdem konnte Golem.de die beiden neuen Konsolencontroller ausprobieren.

  1. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM
  2. Video-Interview Cevat Yerli über Römer, Ryse und Xbox-One-Technik
  3. Xbox One Ein Halo, ein Erscheinungstermin und ein Preis

Photofast: MicroSD-Laufwerke für Macbooks
Photofast
MicroSD-Laufwerke für Macbooks

Photofast hat eine Speichererweiterung für Macbooks vorgestellt, die mit MicroSD-Karten bestückt wird. Die Konstruktion wird dann in den SD-Kartenschacht der Geräte gesteckt, wo sie fast vollständig verschwindet. Wer will, kann auch den beigelegten, winzigen MicroSD-Adapter für den USB-Port nutzen.

  1. Geplante Obsoleszenz Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
  2. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  3. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle

Zum Artikel