Abo
  • Services:
Anzeige
Vorwurf: Illegale Vorratsdaten bei Telekom, Vodafone und E-Plus
(Bild: Deutsche Telekom)

Vorwurf

Illegale Vorratsdaten bei Telekom, Vodafone und E-Plus

Vorwurf: Illegale Vorratsdaten bei Telekom, Vodafone und E-Plus
(Bild: Deutsche Telekom)

Die Generalstaatsanwaltschaft München verfügt über Daten der Mobilfunkbetreiber, die offenbar illegal erfasst werden. Aufgezeichnet werden Verbindungs- und Bewegungsdaten der Nutzer.

Die Deutsche Telekom, Vodafone und E-Plus sollen umfangreiche Nutzerdaten weit länger speichern als erlaubt. Das berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf eine interne Aufstellung der Generalstaatsanwaltschaft München. Danach werde bei den drei Mobilfunkbetreibern bis zu sechs Monate lang erfasst, wer aus welcher Funkzelle wie lange mit wem telefoniert. Diese Verkehrsdaten blieben vollständig verfügbar. Nur die Telefónica lösche die meisten dieser Daten nach sieben Tagen.

Anzeige

Am 2. März 2010 wurde die von Union und SPD ausgestaltete Vorratsdatenspeicherung in Deutschland für verfassungswidrig und nichtig erklärt, weil die Große Koalition bei der Umsetzung über die umstrittenen EU-Vorgaben hinausgegangen war. Eine neue gesetzliche Regelung gibt es bislang nicht.

Der Leitfaden zum Datenzugriff der Generalstaatsanwaltschaft München vom Juni 2011 ist auszugsweise im Internet veröffentlicht (PDF). Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung erklärte: "Nach Paragraf 97 des Telekommunikationsgesetzes haben Anbieter für die Abrechnung nicht erforderliche Daten unverzüglich zu löschen. Tatsächlich aber protokollieren Telekommunikationsanbieter bis zu sechs Monate lang, von wem ihre Kunden angerufen wurden, obwohl die Anrufannahme in aller Regel nicht kostenpflichtig ist."

Auch die IMEI-Nummer werde teilweise gespeichert. Nur bei Prepaidverträgen würden "bis auf wenige Ausnahmen keine Verkehrsdaten gespeichert".

"Die nun offengelegte Sammelpraxis der deutschen Telekommunikationsbranche ist skandalös", erklärte Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Die Datenschützer forderten, die Aufzeichnung sofort zu stoppen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte solle Bußgelder gegen alle Unternehmen verhängen, die die gesetzlich festgelegte "unverzügliche" Löschung abrechnungsirrelevanter Daten zu spät vornähmen.


eye home zur Startseite
Golum 28. Okt 2011

Betrachte ihn doch einfach mal nicht als Person sondern als deine eigene innere Stimme.

mess-with-the-best 08. Sep 2011

Mal ehrlich, wenn jeder Konzern machen kann was er will und aller höchstens Bußgelder zu...

mvoetter 07. Sep 2011

Das es auch anders geht, beweist die Telefonica o2. Nur die Telefónica lösche die...

.02 Cents 07. Sep 2011

Du kannst zu jedem Zeitpunkt ausserordentlich kündigen. Das heisst allerdings nicht, das...

hackbyte 07. Sep 2011

Um mal ein zitat etwas abzuwandeln........ .oO( Zum ko**** sowas.... echt )


mobiSIM / 07. Sep 2011

mobile-internetflat.com / 07. Sep 2011



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen
  2. zooplus AG, München
  3. Bertrandt Services GmbH, Neu-Ulm
  4. VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, Wiesbaden


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 349,99€
  2. 699,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Für Werbezwecke

    Whatsapp teilt alle Telefonnummern mit Facebook

  2. Domino's

    Die Pizza kommt per Lieferdrohne

  3. IT-Support

    Nasa verzichtet auf Tausende Updates durch HP Enterprise

  4. BGH-Antrag

    Opposition will NSA-Ausschuss zur Ladung Snowdens zwingen

  5. Kollaborationsserver

    Nextcloud 10 verbessert Server-Administration

  6. Exo-Planet

    Der Planet von Proxima Centauri

  7. Microsoft

    Windows 10 Enterprise kommt als Abo

  8. Umwelthilfe

    Handel ignoriert Rücknahmepflicht von Elektrogeräten

  9. 25 Jahre Linux

    Besichtigungstour zu den skurrilsten Linux-Distributionen

  10. Softrobotik

    Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Princeton Piton Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen
  2. Programmiersprache Go 1.7 läuft schneller und auf IBM-Mainframes
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: Es beginnt...

    AIM-9 Sidewinder | 18:21

  2. Re: Das wird Konsequenzen haben

    crazypsycho | 18:20

  3. Re: Wird Zeit zu wechseln

    Nikolaus117 | 18:19

  4. Re: Tja...und Threema will selbst niemand...

    lear | 18:18

  5. Re: Sehe ich genauso...

    Abseus | 18:17


  1. 15:54

  2. 15:34

  3. 15:08

  4. 14:26

  5. 13:31

  6. 13:22

  7. 13:00

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel