Gleicher Name, andere Geräteklasse: U-Bahn-Passagier mit Kindle E-Book-Reader
Gleicher Name, andere Geräteklasse: U-Bahn-Passagier mit Kindle E-Book-Reader (Bild: Brian Snyder/Reuters)

Kindle

Amazons Tablet nutzt eine ältere Android-Version

Amazon wird im Herbst ein Tablet auf den Markt bringen. Das Gerät heißt wie die E-Book-Reader Kindle und nutzt als Betriebssystem Android, wenn auch nicht in der aktuellen Version.

Anzeige

Tablet statt E-Book-Reader: Auch Amazons Tablet wird die Bezeichnung Kindle tragen. Das Unternehmen wolle das Gerät im November auf den Markt bringen, berichtet das Blog Techcrunch, das vorab einem Blick auf das Gerät werfen durfte.

Von der Form her ähnele das Kindle-Tablet Blackberrys Playbook, schreibt Techcrunch. Es habe einen 7 Zoll großen kapazitiven Touchscreen. Darüber werde das Gerät komplett gesteuert - jegliche Knöpfe zur Bedienung fehlten. An Speicher stünden nur 6 GByte zur Verfügung - die meisten Daten sollen in Amazons Cloud-Dienst ausgelagert werden. Einen Steckplatz für eine Speicherkarte hat Techcrunch nicht gefunden. Somit könnte die Speicherkapazität auch nicht vergrößert werden.

WLAN statt 3G

Die Internetverbindung wird über WLAN aufgebaut. Eine Version mit 3G soll in Vorbereitung sein. Amazon geht hier offensichtlich den umgekehrten Weg als beim Kindle: Den E-Book-Reader gab es zuerst mit 3G und später erst kam eine Version mit WLAN auf den Markt. Als weitere Schnittstelle gibt es einen USB-Anschluss. Das Gerät hat zwei Lautsprecher an einer kurzen Seite. Auf eine Kamera hat Amazon verzichtet.

Als Betriebssystem nutzt Amazon Android. Allerdings setzt das Unternehmen nicht auf die aktuelle Generation von Googles mobilem Betriebssystem. Laut Techcrunch baut das Kindle-Betriebssystem auf einer Android-Version vor 2.2 auf. Die Benutzeroberfläche sei in Orange und Blau gehalten - "ganz Amazon und Kindle". Die Bedienung ähnele dem Cover-Flow von iTunes. Dabei blättert der Nutzer durch alle Inhalte auf dem Gerät.

Kein Google

Amazons eigene Angebote seien auf dem Gerät prominent vertreten, berichtet Techcrunch: So ist auf dem Gerät der eigene Appstore vorinstalliert. Der Android Market hingegen fehlt ebenso wie jede andere App von Google. Für die Lektüre von E-Books steht die Kindle-App zur Verfügung. Musik wird mit Amazons Cloud Player abgespielt, Filme mit Instant Video.

Das Gerät wird zunächst in der 7-Zoll-Version für 250 US-Dollar auf den Markt kommen, voraussichtlich Ende November. Im Preis wird voraussichtlich ein Abonnement des Dienstes Prime inbegriffen sein. Den Start der Ausführung mit dem 10-Zoll-Bildschirm hat Amazon verschoben. Es wird - abhängig vom Erfolg des 7-Zoll-Gerätes - voraussichtlich im ersten Quartal 2012 verfügbar sein. Ursprünglich war geplant, beide Größen gleichzeitig auf den Markt zu bringen.


evilchen 05. Sep 2011

Blablabla Vieleicht sollten einige die News mal genau lesen und das Hirn dabei...

Pablo 04. Sep 2011

Man tut als Käufer also gut daran, das Amazon-Tablett als geschlossene - und auf Amazons...

reverie 04. Sep 2011

Würde ich nicht ganz so sehen, der Typ von Techcrunch hat es in der Hand gehabt und 1...

Keridalspidialose 04. Sep 2011

und die Zukunft!

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter (m/w) VMware / Windows-Support
    SHD Technologie und Service GmbH & Co. KG, Andernach
  2. SAP-CRM-Applikationsbetreuer (m/w)
    BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München
  3. Software Engineer (m/w)
    con terra GmbH, Münster
  4. Mitarbeiter / Mitarbeiterin für IT-Systemadministration
    Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V., Marburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Inmarsat und Alcatel Lucent

    Internetzugang im Flugzeug mit 75 MBit/s

  2. Managed Apps

    Unternehmen können App-Store von Windows 10 anpassen

  3. Elektronikdiscounter

    Wie Preisvergleichsdienste ausgehebelt werden

  4. Open Data

    Cern befreit LHC-Kollisionsdaten

  5. Multimediabibliothek

    FFmpeg dank Debian wieder in Ubuntu

  6. Valve Software

    Neue Richtlinien für Early Access

  7. US-Musiker

    Nikki Sixx kritisiert Labels für magere Streaming-Profite

  8. Telemonitoring

    Generali will Fitnessdaten von Versicherten

  9. 3D-NAND

    Intel entwickelt Speicherbausteine für 2-TByte-SSDs

  10. Amazon Travel

    Amazon bereitet Hotelbuchungen vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Chaos Computer Club: Der ungeklärte Btx-Hack
Chaos Computer Club
Der ungeklärte Btx-Hack
  1. Geheimdienst BND möchte sich vor Gesichtserkennung schützen
  2. Sicherheitstechnik Wie der BND Verschlüsselung knacken will
  3. BND-Kauf von Zero Days CCC warnt vor "Mitmischen im Schwachstellen-Schwarzmarkt"

Test GTA 5 Next Gen: Schöner leben und sterben in Los Santos
Test GTA 5 Next Gen
Schöner leben und sterben in Los Santos
  1. Rockstar Games Sehr bald Raubüberfälle in GTA Online
  2. GTA 5 Altes und neues Los Santos im Vergleich
  3. GTA 5 neue Version angespielt Vollwertige Ich-Perspektive für Los Santos

Core M-5Y70 im Test: Vom Turbo zur Vollbremsung
Core M-5Y70 im Test
Vom Turbo zur Vollbremsung
  1. Prozessor Schnellster Core M erreicht bis zu 2,9 GHz
  2. Die-Analyse Intels Core M besteht aus 13 Schichten
  3. Yoga 3 Pro Lenovos erstes Convertible mit Core M wiegt 1,2 Kilogramm

    •  / 
    Zum Artikel