Abo
  • Services:
Anzeige
Farbig: Sonys neuer E-Book-Reader Wi-Fi PRS-T1
Farbig: Sonys neuer E-Book-Reader Wi-Fi PRS-T1 (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Reader Wi-Fi PRS-T1

Sonys nächster E-Book-Reader hat WLAN

Farbig: Sonys neuer E-Book-Reader Wi-Fi PRS-T1
Farbig: Sonys neuer E-Book-Reader Wi-Fi PRS-T1 (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Kleiner, leichter und drahtlos ist der neue E-Book-Reader von Sony. Der Reader Wi-Fi PRS-T1 soll im Oktober auf den Markt kommen. Ein digitaler Buchladen dazu ist im Aufbau.

Sony hat auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin einen neuen E-Book-Reader vorgestellt. Der Reader Wi-Fi PRS-T1 soll den PRS-650 Touch Edition ablösen. Wichtigste Neuerung ist, dass das neue Gerät über WLAN verfügt. Es soll im Herbst auf den Markt kommen.

Anzeige
  • Reader Wi-Fi PRS-T1 - Sonys neuer E-Book-Reader (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Gerät hat WLAN, so dass der Nutzer online Bücher kaufen, surfen ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... sowie Begriffe bei Google oder in der Wikipedia nachschlagen kann. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es gibt den E-Book-Reader in drei Farben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Reader Wi-Fi PRS-T1 - Sonys neuer E-Book-Reader (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Der PRS-T1 ist 11 x 17,3 Zentimeter groß und knapp 9 Millimeter dick. Der Bildschirm stammt von E-Ink. Er hat eine Diagonale von 6 Zoll (15,24 cm) und eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln. Das Display mit der aktuellen Pearl-Technik stellt 16 Graustufen dar.

Leichter als der Vorgänger

Sony betrachtet PRS-T1 als den Nachfolger des PRS-650 Touch Edition. Das ist der PRS-600 Touch Edition, der im vergangenen Jahr einen neuen Bildschirm bekommen hat. Die Form des Gerätes hat sich etwas geändert - so ist der untere Rand nicht mehr gerade, sondern gebogen. Zudem ist das Gerät deutlich leichter geworden: Es wiegt nur knapp 170 Gramm. Grund für die Gewichtsverringerung ist, dass das Gehäuse anders als bei den früheren E-Book-Readern nicht mehr aus Aluminium, sondern aus Kunststoff besteht.

Das Bedienkonzept ist weitgehend gleich geblieben: Unter dem Bildschirm sitzen fünf unauffällige, längliche Knöpfe, unter anderem zum Blättern und zum Aufrufen des Hauptmenüs. Hauptsächlich wird das Gerät jedoch über den Touchscreen bedient. Das kann mit den Fingern geschehen. Wer die Abdrücke scheut, kann auch den mitgelieferten Stift nehmen, der allerdings im Gegensatz zum Vorgänger nicht mehr im Gehäuse Platz findet. Neu ist, dass der Nutzer jetzt auch Gesten mit zwei Fingern ausführen kann. Das Gerät erkennt bekannte Gesten wie etwa Zoomen mit zwei Fingern. Deshalb hat der Knopf für die Schriftvergrößerung jetzt eine neue Funktion bekommen.

Kaufen und surfen

Die wichtigste Neuerung ist, dass das Gerät WLAN hat. Über die drahtlose Internetverbindung kann der Leser im E-Book-Shop einkaufen und im Internet surfen. Dazu verfügt das Gerät über einen Browser. Das Surferlebnis sei jedoch bedingt durch die Displaytechnik eingeschränkt, erklärte Fujio Noguchi, Leiter der E-Reading-Sparte bei Sony, auf Frage von Golem.de. Das E-Paper-Display könne keine Videos oder Flash-Animationen darstellen. Außerdem kann der Nutzer beispielsweise direkt aus einem E-Book heraus ein unbekanntes Wort nachschlagen: Er tippt länger darauf, und es erscheinen Schaltflächen, über die der Leser bei Google oder in der Online-Enzyklopädie Wikipedia nach dem Begriff suchen kann.

Sony baut nach Angaben von Tadamasa Kitsukawa, Chef von Sonys Digital-Reading-Plattform, derzeit einen deutschsprachigen E-Book-Shop auf, der noch in diesem Jahr eröffnen soll. Einzelheiten, etwa mit welchem Partner Sony zusammenarbeitet, wollte Kitsukawa nicht sagen. Näheres will das Unternehmen auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober bekanntgeben. Außer Bücher wird Sony über den Onlineshop auch Zeitungen und Zeitschriften anbieten. US-Nutzer des PRS-T1 können zudem vom Gerät aus E-Books in öffentlichen Bibliotheken ausleihen. Diese Funktion wird vorerst in Deutschland nicht zur Verfügung stehen, sagte Noguchi.

Texte, Bilder, Töne

Der E-Book-Reader hat einen internen Speicher mit einer Kapazität von 2 GByte. Der kann aber durch eine Micro-SD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert werden. Inhalte werden auf den E-Book-Reader entweder drahtlos oder per USB-Kabel geladen. Das Gerät verarbeitet Texte (EPUB, PDF und TXT), Bilder (JPEG, GIF, PNG, BMP) sowie Audiodateien (MP3 und AAC). Die Akkulaufzeit gibt Sony mit vier Wochen an. Lässt der Nutzer das WLAN eingeschaltet, verkürzt sie sich um eine Woche.

Der PRS-T1 soll im Oktober 2011 für 150 Euro auf den Markt kommen. Es wird ihn in den Gehäusefarben Weiß, Schwarz und Rot geben. Beim Kauf sind bereits zwei E-Books vorinstalliert, die Krimis Rotkehlchen von Jo Nesbø und Ballaststoff von Ella Danz. Als optionales Zubehör bietet Sony einen Einband mit und einen ohne Leselampe sowie ein Softcase an. Letzteres gibt es in den Farben Pink und Dunkelblau. Die Einbände stehen in den drei Gehäusefarben zur Verfügung.


eye home zur Startseite
Jonah Ltd. 02. Sep 2011

Wobei der silberne Sony-Reader keine Klavierlackoptik hat, sondern schon angeraut ist...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Terra Canis GmbH, München
  2. Bizerba SE & Co. KG, Bochum
  3. Dataport, Hamburg
  4. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. London Has Fallen, The Imitation Game, Lone Survivor, Olympus Has Fallen)
  2. 119,00€
  3. (u. a. John Wick, Leon der Profi, Auf der Flucht, Das Schweigen der Lämmer)

Folgen Sie uns
       


  1. Spielebranche

    Shadow Tactics gewinnt Deutschen Entwicklerpreis 2016

  2. Erotik-Abo-Falle

    Verdienen Mobilfunkbetreiber an WAP-Billing-Betrug mit?

  3. Final Fantasy 15

    Square Enix will die Story patchen

  4. TU Dresden

    5G-Forschung der Telekom geht in Entertain und Hybrid ein

  5. Petya-Variante

    Goldeneye-Ransomware verschickt überzeugende Bewerbungen

  6. Sony

    Mehr als 50 Millionen Playstation 4 verkauft

  7. Weltraumroboter

    Ein R2D2 für Satelliten

  8. 300 MBit/s

    Warum Super Vectoring bei der Telekom noch so lange dauert

  9. Verkehrssteuerung

    Audi vernetzt Autos mit Ampeln in Las Vegas

  10. Centriq 2400

    Qualcomm zeigt eigene Server-CPU mit 48 ARM-Kernen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Angriff auf Telekom: Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
Nach Angriff auf Telekom
Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  1. Red Star OS Sicherheitslücke in Nordkoreas Staats-Linux
  2. 0-Day Tor und Firefox patchen ausgenutzten Javascript-Exploit
  3. Pornoseite Xhamster spricht von Fake-Leak

Gear S3 im Test: Großes Display, großer Akku, große Uhr
Gear S3 im Test
Großes Display, großer Akku, große Uhr
  1. In der Zuliefererkette Samsung und Panasonic sollen Arbeiter ausgebeutet haben
  2. Vernetztes Auto Samsung kauft Harman für 8 Milliarden US-Dollar
  3. 10LPU und 14LPU Samsung mit günstigerem 10- und schnellerem 14-nm-Prozess

Robot Operating System: Was Bratwurst-Bot und autonome Autos gemeinsam haben
Robot Operating System
Was Bratwurst-Bot und autonome Autos gemeinsam haben
  1. Roboterarm Dobot M1 - der Industrieroboter für daheim
  2. Roboter Laundroid faltet die Wäsche
  3. Fahrbare Roboter Japanische Firmen arbeiten an Transformers

  1. Re: Haben die Dozenten keine heutzutage eigenen...

    DerVorhangZuUnd... | 02:52

  2. Re: Digitale Zähler und "Nachtarif" würden das...

    LinuxMcBook | 02:45

  3. Re: Bitte auch in der EU / Deutschland

    RAYs3T | 02:37

  4. Re: Gibts eine Independent Streaming Plattform?

    77satellites | 02:23

  5. Re: Es werden "bis zu 300 MBit/s innerhalb eines...

    LinuxMcBook | 02:16


  1. 22:00

  2. 18:47

  3. 17:47

  4. 17:34

  5. 17:04

  6. 16:33

  7. 16:10

  8. 15:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel