VPN: Pakistan verbietet sichere Kommunikation
Ohne VPN: Pakistaner verschickt Gruß zum Ende des Ramadan über das Internet (2003). (Bild: Jahangir Khan/Reuters)

VPN

Pakistan verbietet sichere Kommunikation

Die pakistanischen Behörden haben die Nutzung von VPNs verboten. Sie begründen diese Maßnahme mit dem Kampf gegen den Terrorismus.

Anzeige

Die pakistanische Regierung verbietet ihren Bürgern, auf sicheren Leitungen im Internet zu surfen: Die Telekommunikationsbehörde Pakistan Telecommunication Authority (PTA) untersagt die Nutzung von abgesicherten Netzen (Virtual Private Network, VPN). Die Provider sollten diese Maßnahme überwachen, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian.

Der Erlass verpflichtet die Provider, alle Nutzer zu melden, die Einrichtungen verwenden wie verschlüsselte VPNs, "die die Kommunikation in einem Maße verschleiern, dass die Überwachung verhindert wird". Wer ein VPN nutzen will, braucht dafür eine Ausnahmegenehmigung.

Die PTA bezeichnet den Schritt als Sicherheitsmaßnahme. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Terroristen ungehindert über das Internet kommunizieren. Das lasse sich aber nur durchführen, indem alle Internetnutzer daran gehindert werden, diese Technik zu nutzen, sagte ein PTA-Sprecher der pakistanischen Tageszeitung The Express Tribune.

Die Maßnahme kann aber auch als Zensur verstanden werden: Über ein VPN ist es möglich, unüberwacht Daten auszutauschen oder gesperrte Websites zu besuchen. Pakistan gehört zu den Ländern, die das Internet stark überwachen und regulieren. So war im vergangenen Jahr der Zugang zum sozialen Netz Facebook zeitweise gesperrt, weil sich Facebook an der Onlinedemonstration Everybody Draw Mohammed Day beteiligt hatte.


Lokster2k 01. Sep 2011

Und was wolltest du damit jetzt sagen?

Lokster2k 01. Sep 2011

Naja...klar hätte er sich etwas differenzierter ausdrücken können, dennoch ist es nicht...

Esquilax 31. Aug 2011

Dem kann ich zustimmen! Kleine Anekdote aus meiner Berufsschul-Zeit: Unsere...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Customer Support Officer (m/w)
    FLO-CERT GmbH, Bonn
  2. Qualitätsmanager Dokumentation (m/w)
    B. Braun Avitum AG, Melsungen
  3. Senior SPS-Programmierer (m/w)
    Aker Solutions, Erkelenz
  4. Mitarbeiter 1st & 2nd Level Support (m/w)
    Christoffel-Blindenmission (CBM), Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Technisches Komitee

    Debian beharrt auf mehreren Init-Systemen

  2. Stellar

    Kostenlose Kryptowährung soll Kunden locken

  3. Brigadier

    Kyoceras Saphirglas-Smartphone kostet 400 US-Dollar

  4. ZeroVM

    Virtuelle Maschine für die Cloud

  5. CDN

    Apple aktiviert offenbar sein Content Delivery Network

  6. Test Sacred 3

    Schnetzeln im Team

  7. Microsoft

    Enhanced Mitigation Experience Toolkit 5.0 freigegeben

  8. Turbofan

    Googles neuer V8-Compiler für Chrome

  9. Mobile Betriebssysteme

    Android läuft auf fast 85 Prozent aller Smartphones

  10. Ubiquiti Networks

    Mit Android-Telefonen gegen Cisco



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Smartphone-Markt wächst Samsung verkauft weniger Smartphones
  2. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  3. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit

    •  / 
    Zum Artikel