Depeschen aufgetaucht

Wikileaks hat offenbar eine Sicherheitslücke

Im Internet ist eine Datei mit weiteren US-Botschaftsdepeschen aufgetaucht, berichtet die Wochenzeitung Freitag. Julian Assange soll versucht haben, den Herausgeber der Wochenzeitung davon abzubringen, über Details zu berichten.

Anzeige

Bei Wikileaks scheint es erneut ein Datenleck zu geben. Die Wochenzeitung Freitag hat nach eigenen Angaben einen Teil der US-Botschaftsdepeschen im Internet entdeckt.

Die Depeschen seien zu einer 1,73 GByte großen Datei namens cables.csv zusammengefasst. Darin seien bereits veröffentlichte, aber auch noch unveröffentlichte Depeschen enthalten. Die Dokumente stammten unter anderem aus Israel, Jordanien, dem Iran und Afghanistan und enthielten Klarnamen von Informanten der US-Diplomaten. Sie seien demnach zumindest zum Teil nicht redigiert.

Die Datei sei verschlüsselt, schreibt der Freitag. Allerdings könne das Passwort, wie die Datei selbst, im Internet gefunden werden. Es "liegt offen zutage und ist für Kenner der Materie zu identifizieren." Wikileaks-Gründer Julian Assange selbst soll es, so der Freitag, an eine namentlich nicht genannte Person weitergegeben haben. Diese habe es aber für "ein temporäres Passwort" gehalten, "das nach einer Zeit seine Gültigkeit verliere."

Die Herkunft der Daten ist unklar. Eine Möglichkeit ist, dass es sich um die Dokumente handelt, die die Aftenposten erhalten hat. Im Dezember 2010 hatte die renommierte norwegische Tageszeitung bekanntgegeben, dass sie Zugriff auf die Botschaftsdepeschen hat.

Im August vergangenen Jahres hatte Wikileaks eine verschlüsselte Datei im Internet bereitgestellt und damit gedroht, die Zugangsdaten bekanntzugeben, falls einem Mitglied der Organisation etwas zustoßen sollte. Später sagte Assange, diese Datei enthalte auch Botschaftsdepeschen, unter anderem über den umstrittenen Medienunternehmer Rupert Murdoch. Diese Datei ist jedoch kleiner.

Nach Angaben des Freitag hat Assange Herausgeber Jakob Augstein Ende vergangener Woche kontaktiert, um zu erreichen, dass die Wochenzeitung keine Details über die Datei veröffentlicht. Wikileaks selbst hat dieser Tage damit begonnen, US-Botschaftsdepeschen in großer Zahl zu veröffentlichen und Nutzer aufgerufen, interessante Details bekanntzugeben.


d333wd 28. Aug 2011

Vielleicht hat er ja mit seine zielgruppe zusammen einen Donut Laden geplündert neulich...

d333wd 28. Aug 2011

Da sind bestimmt Hexenkräfte im Spiel. ~d333wd

d333wd 28. Aug 2011

Es ist .. . ... also mit einem Weinenden und mit einem Leakenden Auge zu betrachten...

d333wd 28. Aug 2011

Ich dachte ja immer diese Piloten waren soweit ab von der Realität das sie die Untertitel...

golam 25. Aug 2011

HALLOOOOh??? Er weis von nix.........hat er zumindest gesagt :) ps: traue nur dem...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT-Projektleiter (m/w) - Komplexe IT-Prozesse
    deron consulting GmbH, Stuttgart und Home-Office (Reisebereitschaft)
  2. Junior Systementwickler (m/w)
    Flughafen München GmbH, München-Flughafen
  3. Entwicklungsingenieur (m/w) Elektronik
    J. Schmalz GmbH, Glatten bei Freudenstadt
  4. Research Fellow (m/w)
    Universität Passau, Passau

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Antifeatures

    Freie Software gegen Bevormundung

  2. Video

    Yahoo gibt Angebot für Hulu ab

  3. Google X

    Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien

  4. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  5. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  6. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  7. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  8. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  9. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  10. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: Big Brother im Wohnzimmer
Xbox One
Big Brother im Wohnzimmer

Die Xbox One beobachtet den Spieler zwingend per Kinect - und könnte die Daten zumindest zum Teil an Microsoft weiterreichen. Sie hat eine 500-GByte-Festplatte und muss zum Spielen nicht immer mit dem Internet verbunden sein.

  1. Xbox One Hauseigene Halo-Konkurrenz und neues Altes von Rage
  2. Xbox One Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One
  3. Microsoft Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

Need for Speed Rivals: Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern
Need for Speed Rivals
Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.


Telekom: Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000
Telekom
Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

In nur vier Tagen hat eine Petition für Netzneutralität und gegen DSL-Drosselung die nötige Zahl der Mitzeichner gefunden. Jetzt will der Petent 100.000 erreichen.

  1. Telekom Bundestagspetition gegen Drosselung gestartet
  2. Drosselung Piratenchef fordert Verstaatlichung der Netze der Telekom
  3. Vectoring der Telekom Bundesnetzagentur genehmigt VDSL mit 100 MBit/s

Zum Artikel