Abo
  • Services:
Anzeige
US-Justizminister Eric Holder am 3. August 2011
US-Justizminister Eric Holder am 3. August 2011 (Bild: Mark Wilson/Getty Images)

Illegale Medikamentenwerbung

Google zahlt 500 Millionen US-Dollar Strafe

Google hat jahrelang illegale Werbung von Arzneimittelhändlern aus Kanada in den USA zugelassen. Um einer Verurteilung durch das US-Justizministerium zu entgehen, hat der Internetkonzern nun einen Vergleich und eine Rekordstrafe akzeptiert.

Google zahlt wegen illegaler Werbeschaltungen von Onlineapotheken aus Kanada 500 Millionen US-Dollar Strafe. Die Anzeigen hätten zu illegalen Einfuhren von Medikamenten in die USA geführt, teilte das US-Justizministerium am 24. August 2011 mit. Google habe die Strafzahlung im Rahmen eines Vergleichs freiwillig akzeptiert. Sie sei eine der höchsten Strafzahlungen in den USA. Der Internetkonzern entgeht damit einer Verurteilung wegen wissentlicher Verbreitung illegaler Anzeigen durch das Justizministerium. Im Falle eines Schuldspruchs hätte Google keine Staatsaufträge mehr erhalten.

Anzeige

Die US-Regierung erklärte, die Anzeigen hätten illegale Einfuhren von verschreibungspflichtigen Medikamenten gefördert und gefährdeten US-amerikanische Verbraucher mit falsch etikettierter und verdorbener Medizin. Die kanadischen Unternehmen hätten zudem höhere Preise verlangt, wenn sich Menschen in den USA Medikamente ohne Rezept verschaffen wollten.

Google hatte jahrelang an den Anzeigen verdient und im Februar 2010 erklärt, die Werbung von kanadischen Apotheken an US-Verbraucher einzustellen. Dem Justizministerium lagen laut einem Bericht des Wall Street Journals E-Mails von Google-Beschäftigten aus dem Jahr 2004 vor, die belegten, dass die illegale Werbung wissentlich ermöglicht wurde.

Den Betrag von 500 Millionen US-Dollar legte der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber bereits im Mai 2010 zurück. Google verpflichtete sich auch, regelmäßig Bericht an das Justizministerium zu erstatten, um sicherzustellen, dass die Anzeigen nicht mehr geschaltet werden.

Google erklärte, die Anzeigen schon "seit einiger Zeit" nicht mehr zugelassen zu haben. Im "Nachhinein sei es offensichtlich, dass wir diese Anzeigen auf Google gar nicht hätten erlauben sollen".

Auch Microsoft und Yahoo sollen umfangreiche illegale Onlinewerbung von kanadischen Pharmazieanbietern zugelassen haben. Beide Unternehmen hatten erklärt, dass keine Untersuchungen gegen sie laufen würden.


eye home zur Startseite
Ekelpack 25. Aug 2011

"Das sind nicht die Unternehmen, die ihr sucht!" *handwave*

Threat-Anzeiger 25. Aug 2011

Wahrscheinlich an das US Department Of Justice...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Einsatzorte
  2. Porsche AG, Zuffenhausen
  3. Lechwerke AG, Augsburg
  4. VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, Wiesbaden


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 38,99€
  3. 69,99€ (Release 31.03.)

Folgen Sie uns
       


  1. Android 7

    Nougat für Smartphones von Sony, Oneplus, LG und Huawei

  2. Simplygon

    Microsoft reduziert 3D-Details

  3. Nach Begnadigung Mannings

    Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit

  4. Startups

    Rocket will 2017 drei Firmen in Gewinnzone bringen

  5. XMPP

    Chatsecure bringt OMEMO-Verschlüsselung fürs iPhone

  6. Special N.N.V.

    Nanoxias Lüfter sollen keinerlei Vibrationen übertragen

  7. Intel

    Internet-of-Things-Plattform auf x86-Basis angekündigt

  8. Content-ID

    Illegale Porno-Hoster umgehen Youtube-Filter

  9. Wayland

    Google erstellt Gamepad-Support für Android in Chrome OS

  10. Gabe Newell

    Valve-Chef über neue Spiele und Filme



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App
  2. Nintendo Switch erscheint am 3. März
  3. Nintendo Switch Drei Stunden Mobilnutzung und 32 GByte interner Speicher

Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button

  1. Re: Milliarden für Elektroschrott?

    jayrworthington | 17:04

  2. Re: wie kann jemand Hoster sein, wenn der Content...

    Poison Nuke | 17:03

  3. Bahnhof ...

    luarix | 17:02

  4. Re: Ein Trauerspiel

    Tantalus | 17:02

  5. Schneeballsystem

    smirg0l | 17:02


  1. 17:07

  2. 16:53

  3. 16:39

  4. 16:27

  5. 16:13

  6. 16:00

  7. 15:47

  8. 15:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel