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Gnome-Entwickler Seif Lotfy wird Gloableaks unterstützen.
Gnome-Entwickler Seif Lotfy wird Gloableaks unterstützen. (Bild: Seif Lotfy)

Globaleaks

Quelloffene Whistleblower-Plattform angekündigt

Gnome-Entwickler Seif Lotfy wird Gloableaks unterstützen.
Gnome-Entwickler Seif Lotfy wird Gloableaks unterstützen. (Bild: Seif Lotfy)

Mit Globaleaks soll eine quelloffene Software zum Whistleblowing geschaffen werden. Gnome-Entwickler Seif Lotfy will sie unterstützen.

Der Gnome-Entwickler Seif Lotfy hat in seinem Blog die Ankündigung einer neuen Whistleblower-Plattform veröffentlicht. Unter dem Namen Globaleaks soll statt geleakter Dokumente lediglich quelloffene Software veröffentlicht werden. Dadurch soll Whistleblowing weltweit dezentral organisiert werden können.

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Versteckter Dienst in Tor

Die Hacker planen Globaleaks als Webanwendung, die als versteckter Dienst in Tor laufen soll. Damit soll zum einen eine End-to-end-Verschlüsselung gewährleistet sein, zum anderen sollen dadurch der Serverstandort und die Identität des Betreibers verschleiert werden. Da ein versteckter Dienst eigentlich nur über das Tor-Netzwerk selbst erreichbar ist, soll für Globaleaks eine Art Tor2Web verfügbar sein, um den Dienst auch ohne Tor nutzen zu können.

Der Betreiber eines der Globaleaks-Nodes übernimmt nach dem Einreichen eines Leaks das Weiterleiten der Informationen. Nach den Wünschen der Initiatoren werden die Informationen an so viele unterschiedliche Stellen wie möglich weitergereicht. Davon erhoffen sich die Macher eine Art Wettbewerb unter Journalisten, Bloggern oder auch Nichtregierungsorganisationen beim Analysieren der Informationen. Die Node-Betreiber sollen die Informationen jedoch nicht selbst veröffentlichen, da dies mit hohen Risiken behaftet sei.

Informationstransport

Nachdem die Informationen von den Whistleblowern hochgeladen wurden, bekommen die Empfänger, also Journalisten, Blogger oder andere, mit einer Zeitverzögerung eine Mitteilung darüber. Die Zeitverzögerung soll mögliche Correlation Attacks verhindern. Die Empfänger bekommen jeweils einen einzigartigen Link, der nach einer bestimmten Zahl von Klicks nicht mehr funktioniert.

In der späteren Entwicklungsphase planen die Macher von Globaleaks, eine bidirektionale Kommunikationsmöglichkeit über diese Links umzusetzen. Dadurch sollen zum Beispiel Journalisten die Gelegenheit für Rückfragen bekommen. Der Leaker soll dafür eine Leak-Receipt-ID erhalten, um später nachsehen zu können, an wen und wie oft die Informationen weitergeleitet und heruntergeladen wurden und ob eventuelle Rückfragen bestehen.

Noch keine Software verfügbar

Auch wenn Globaleaks quelloffen sein soll, ist noch kein Code verfügbar. In der von Seif Lotfy veröffentlichten Ankündigung heißt es, die Macher hätten erst einen "ungefähren Prototyp" und es wäre ihnen peinlich, diesen zu veröffentlichen. Sollte der Code verfügbar sein, möchten die Initiatoren die Software aber auch binär verbreiten, um eine einfache Installation zu ermöglichen.

Für die Arbeit an Globaleaks werden noch Mitstreiter gesucht. Zur Kommunikation stehen unter anderem eine Mailingliste und ein IRC-Channel zur Verfügung.


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tilmank 24. Aug 2011

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