Basketballsimulation: Zeitreisen in NBA 2K12
2K (Bild: Golem.de)

Basketballsimulation

Zeitreisen in NBA 2K12

In NBA 2K12 werden Sportspieler in der Zeit zurückreisen können. Die Präsentation der klassischen Basketballpartien geht bis auf das Jahr 1965 zurück, mitsamt Schwarz-Weiß-Bild und extraengen Shorts.

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Profisportarten leben von ihren Legenden. Moderatoren übertreffen sich Jahr für Jahr gegenseitig mit den Erzählungen über die gute alte Zeit und darüber, welcher der Athleten die Sportart am meisten geprägt hat. In der Basketballsimulation NBA 2K12 können Spieler einige dieser Legenden selbst steuern. Der Jordan-Challenge-Modus des Vorgängers wird nämlich um 14 Stars wie Earvin "Magic" Johnson, Larry Bird, Bill Russel, Julius Erving, Hakeem "The Dream" Olajuwon und John Stockton erweitert.

Um eine möglichst authentische Präsentation zu gewährleisten, werden die klassischen Begegnungen mit grafischen Filtern angepasst. Auch das Regelsystem orientiert sich am zugehörigen Jahrgang der Begegnung. Auf der Gamescom konnten wir beispielsweise die Rivalität der Boston Celtics und LA Lakers aus dem Jahr 1965 anschauen. Eine Drei-Punkte-Linie gibt es noch nicht, die Spieler tragen enge Shorts und dem kompletten Bild wird die Farbe entzogen. Selbst die Einblendungen für Statistiken orientieren sich an TV-Übertragungen von 1965.

Während der Partie fallen die einzigartigen Bewegungen der Stars auf. Bill Russell schafft sich unnachahmlich etwas Platz unter dem Korb, und Jerry West streut ein paar samtweiche Korbleger ein - Dunks waren zu der Zeit noch kein Thema.

Kommentiert werden die Klassiker vom aktuellen Kommentatorenduo, so als würden sie das Spiel selbst noch einmal anschauen. Zwischendurch erzählen sie von den größten Errungenschaften der Stars oder spielen einige der Kommentatorensprüche von früher unterhaltsam nach. Im Aufeinandertreffen der LA Lakers mit den Portland Trailblazer von 1985 erwähnen sie beispielsweise zu Beginn die Rivalität von "Magic" Johnson und Clyde "The Glide" Drexler, und wie unterschiedlich sie ihre Positionen als Guards ausfüllen.

Abseits der insgesamt 30 klassischen Partien feilt 2K etwas an der Optik der Spielermodelle. So richtig gut gefällt uns Dirk Nowitzki aber auch in NBA 2K12 noch nicht, obwohl die Entwickler ihn voller Stolz präsentierten.

Eine sinnvolle Neuerung dürfte das Verhalten von Spielern in der Nähe der Seitenlinie werden. Wenn sie zum Beispiel mit gedrücktem Turbo einem Loose-Ball hinterherlaufen, hechten sie ohne Rücksicht auf Verluste in Zuschauer, Schiedsrichter oder Bankspieler. Die Kollisionen werden schick animiert.

NBA 2K12 soll am 7. Oktober in Europa für Windows-PC, Playstation 3 und Xbox 360 erscheinen.


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