Abo
  • Services:
Anzeige
HP haut WebOS-Geräte raus.
HP haut WebOS-Geräte raus. (Bild: Golem.de)

WebOS-Ausverkauf

HP verramscht Touchpad und Pre3 - alles ausverkauft

HP haut WebOS-Geräte raus.
HP haut WebOS-Geräte raus. (Bild: Golem.de)

In HPs Onlinestore werden derzeit die WebOS-Geräte Touchpad, Pre3 und Veer verramscht. Als Folge davon brachen die HP-Server zusammen und sind seit Stunden nicht erreichbar. Auch die kostenpflichtige telefonische Bestellhotline ist nicht nutzbar.

HP will die Lager räumen und verkauft das Pre3, das Touchpad und das Veer zum Schnäppchenpreis. Sogar das 64-GByte-Modell des Touchpad wird verkauft, berichtet das WebOSBlog.de. HPs Pressestelle hat die Preisaktion Golem.de bisher nicht bestätigen können. Offenbar als Folge der Preisaktion bricht der Onlinestore von HP zusammen und ist seit Stunden nicht erreichbar. Nicht gerade ein Ruhmesblatt für ein Unternehmen, das sich demnächst vor allem auf Servertechnik konzentrieren will.

Anzeige

Auch die telefonische Bestellhotline spiegelt die hohe Nachfrage wider. Erst nach mehreren Versuchen kommen wir überhaupt durch und hängen dann über 45 Minuten in der kostenpflichtigen Warteschleife, ohne dass wir mit einem Mitarbeiter verbunden werden. Selbst wer trotz der ungewissen Zukunft noch ein WebOS-Gerät von HP haben will, wird abgewiesen.

Das WebOS-Tablet Touchpad soll in der 16-GByte-Ausführung für 99 Euro verkauft werden. Das 32-GByte-Modell des Touchpad gibt HP für 129 Euro ab. Anfang vergangener Woche hatte HP die Listenpreise für das Touchpad auf 400 respektive 500 Euro gesenkt - bevor HP dann die WebOS-Geräte aufgegeben hatte.

Selbst das eigentlich abgekündigte 64-GByte-Modell des Touchpad mit 1,5-GHz-Prozessor wird angeboten und für 179 Euro verkauft. Auch das ebenfalls abgesagte Pre3 kann - derzeit nur theoretisch - über den HP-Store bestellt werden - immerhin zum Schnäppchenpreis von 79 Euro. Am Wochenende hatte der kanadischer Händler Best Buy damit begonnen, das Touchpad für 99 kanadische Dollar zu verramschen.

Damit dürfte HP seine Handelspartner nochmals vor den Kopf gestoßen haben. Denn in den Shops diverser Händler werden die Geräte zu deutlich höheren Preisen gelistet und dürften sich damit noch schwerer verkaufen als nach HPs überraschendem Aus für die WebOS-Geräte.

Nachtrag vom 22. August 2011, 16:30 Uhr

HP konnte Golem.de nicht erklären, weshalb der Online-Store seit Stunden nicht erreichbar ist. Zudem weigerte sich der Hersteller, zu den Preissenkungen irgendwelche Auskünfte zu erteilen und verwies auf eine offizielle Ankündigung, die heute oder spätestens morgen erscheinen soll. Es ist also zu erwarten, dass die Preissenkung auch an den Handel weitergegeben wird.

Nachtrag vom 22. August 2011, 18:14 Uhr

Nach Angaben von HP sind bereits die beiden WebOS-Smartphones Veer und Pre3 ausverkauft. Ob Händler die Geräte dann noch zu den vergünstigten Preisen anbieten werden, ist nicht bekannt. Damit sind die Produkte zumindest bei HP direkt bereits ausverkauft, bevor die Presseabteilung des Unternehmens die Aktion offiziell angekündigt hat.

Nachtrag vom 23. August 2011, 9:48 Uhr

Mittlerweile ist auch das Touchpad in HPs Online Store ausverkauft. Im Unterschied zum Pre3 und Veer können sich Interessenten für das Touchpad in der 16-GByte- und 32-GByte-Version aber noch vormerken lassen. Das Pre3 und das Veer tauchen im HP Store gar nicht mehr auf. In den USA plant HP eine zweite Sonderverkaufsaktion für Touchpads. Ob es auch für Deutschland eine zweite Aktion geben wird, ist nicht bekannt. Unklar ist derzeit auch, ob alle bei Händlern vorbestellten WebOS-Geräte ausgeliefert werden können.


eye home zur Startseite
DY 23. Aug 2011

Das stimmt allerdings, nur wenn ich dann als Hersteller das Geld von der linken in die...

botribun 23. Aug 2011

Hab ich leider mittlerweile auch gemerkt... :(

Vollstrecker 23. Aug 2011

ka, aber wenn man so sieht wie oft das Gerät verkauft wird.

spanther 23. Aug 2011

Naja, du kannst ja Android drauf aufspielen :)

Private Paula 23. Aug 2011

Nur weil man mal eben einen Ausferkauf startet, stellt man nicht mal eben ein paar...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, Wiesbaden
  4. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Minions 11,97€, Game of Thrones, The Dark Knight Trilogy)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 149,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Für Werbezwecke

    Whatsapp teilt alle Telefonnummern mit Facebook

  2. Domino's

    Die Pizza kommt per Lieferdrohne

  3. IT-Support

    Nasa verzichtet auf Tausende Updates durch HP Enterprise

  4. BGH-Antrag

    Opposition will NSA-Ausschuss zur Ladung Snowdens zwingen

  5. Kollaborationsserver

    Nextcloud 10 verbessert Server-Administration

  6. Exo-Planet

    Der Planet von Proxima Centauri

  7. Microsoft

    Windows 10 Enterprise kommt als Abo

  8. Umwelthilfe

    Handel ignoriert Rücknahmepflicht von Elektrogeräten

  9. 25 Jahre Linux

    Besichtigungstour zu den skurrilsten Linux-Distributionen

  10. Softrobotik

    Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Princeton Piton Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen
  2. Programmiersprache Go 1.7 läuft schneller und auf IBM-Mainframes
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: IMHO: Ein Ausschuss der Steuergelder verbrennt...

    ubuntu_user | 06:48

  2. Re: Wird, so fürchte ich, nichts bringen.

    serra.avatar | 06:36

  3. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    NaruHina | 06:30

  4. Re: sinn von spotify über tkom

    bifi | 06:21

  5. Re: Linux für 2,5 Milliarden $

    Hakuro | 06:19


  1. 15:54

  2. 15:34

  3. 15:08

  4. 14:26

  5. 13:31

  6. 13:22

  7. 13:00

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel