Star Trek Infinite Space

Ein Klingone im Browser

Keen Games macht den Browser mit Star Trek Infinite Space zur Brücke und die Spieler zu Sternenflotten- und Klingonenkapitänen. Sie können durch Raumstationen laufen oder Abenteuer im Weltraum erleben.

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3D-Grafik, begehbare Raumstationen und taktische Weltraumgefechte im Star-Trek-Universum: Auf der Gamescom gewährten Entwicklerstudio Keen Games und Publisher Gameforge einen Blick auf eine Pre-Alpha-Version des Browserspiels Star Trek Infinite Space. Durch die verwendete Unity3D-Engine hat das Massively-Multiplayer-Onlinespiel grafisch mit älteren Browserspielen nicht mehr viel gemein und kann auch mit manchen clientbasierten Spielen mithalten. Es soll in den gebräuchlichen Browsern unter Windows und Mac OS X laufen.

Nach einer kurzen Einführung wird jeder Spieler von Star Trek Infinite Space zum Kapitän befördert und kann entweder für die Sternenflotte auf Seiten der Menschen spielen oder sich für die Klingonen und ihr Imperium entscheiden. Im Laufe des Spiels gibt es häufig Konflikte zwischen beiden, ebenso gilt es aber auch, zusammenzuarbeiten.

Chatten und planen

Auf den begehbaren Raumstationen können sich die Spieler austauschen, neue Schiffe kaufen, ihre Spielfiguren verbessern, zwischen Uniformen und Freizeitkleidung wählen, ihre Crew zusammenstellen und Missionen annehmen. Minispiele gibt es auf der Station nicht. Die Missionen finden im Weltraum statt und erinnern an Echtzeitstrategiespiele, das eigene Raumschiff wird von oben gesehen und bewegt sich zugunsten einer einfacheren Steuerung auf einer Ebene im 3D-Raum.

In einer Präsentation zeigten Infinite-Space-Producer Saman Pakzad von Gameforge und Antony Christoulakis, Business Development Director von Keen Games, eine der Missionen des Spiels. Mit einem Sternenflottenschiff der Intrepid-Klasse, bekannt aus der TV-Serie Star Trek: Voyager, musste ein klingonischer Verbrecher in seiner Heimatbasis angegriffen werden. Das eigene Schiff wird dabei direkt zum Einsatzort versetzt, die einzelnen Missionen sollen auch zwischendurch in 15 bis 20 Minuten durchgespielt werden können.

Klicken und zerstören

Die Steuerung erfolgt dabei mit Maus und/oder Tastatur. Gekämpft wird durch Abfeuern von Phasern, Torpedos und Flächeneffekt-Schildangriffen, etwa zum zeitweiligen Lahmlegen nicht weit entfernter Schiffe. Außerdem können Geschütztürme abgeworfen werden, in deren Schussreichweite dann auch ein Gegner mittels Traktorstrahl gezogen werden kann. Mit dem Traktorstrahl sollen auch Mitspieler unterstützt werden können, etwa wenn sie langsamere Schiffe fliegen. Die Eingaben für diese Spezialmanöver passieren wie in jedem MMO auch über die Zahlentasten auf der Tastatur.

Die Missionen können sich Spieler erleichtern, wenn sie wie in der gezeigten Mission durch Konversationen und Einsatz des Außenteams kleine Multiple-Choice-Aufgaben lösen. Sie werden also nur in Form von Text dargestellt, der in einem Fenster eingeblendet wird. Dem Spieler ist es also nicht möglich, während der Missionen selbst feindliche Raumschiffe, Raumstationen oder Planeten zu besuchen. Dafür müssen auch moralische und taktische Entscheidungen getroffen werden, die Auswirkungen auf die Mission haben.

Bekannte Gesichter

Infinite Space versetzt den Spieler in die Zeit um die TV-Serie Star Trek: Deep Space Nine (DS9) und den Dominion-Krieg. Im Spiel werden auch einige bekannte Figuren aus der Serie anzutreffen sein, allerdings wollten die Entwickler noch nicht verraten, um wen es sich dabei handelt. Als Unterstützung für ein authentisches Star-Trek-Flair wurden Drehbuchautor Lee Sheldon und die Star-Trek-Experten Michael und Denise Okuda verpflichtet.

Keen Games will Star Trek Infinite Space noch 2011 als Free-to-play-Titel mit angehängtem Ingame-Itemshop starten und ihn auch danach um Neues erweitern.


Nolan ra Sinjaria 21. Aug 2011

hmm sollte das nicht auch im unity player - also dem ohne web - laufen?

Nolan ra Sinjaria 19. Aug 2011

wenn du das so sehn magst... ;) Tatsache ist aber, dass man Unity-Spiele auch ohne...

Nolan ra Sinjaria 19. Aug 2011

hmmm ich fand Enterprise auch recht gut, besonders die veraltete Technik am Anfang...

Peter Fischer 19. Aug 2011

Ach kommt, mal eben 100¤ auf den Tisch legen um irgendwelche armen Menschen/Kinder aus...

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