Aerovel Flexrotor: Drohne startet wie Hubschrauber und fliegt wie Flugzeug
Drohne Flexrotor: senkrecht starten, waagerecht fliegen (Bild: Aerovel)

Aerovel Flexrotor

Drohne startet wie Hubschrauber und fliegt wie Flugzeug

Die Drohne Flexrotor des US-Unternehmens Aerovel startet und landet wie ein Hubschrauber. In der Luft schwenkt der Flugroboter in die Waagerechte und fliegt wie ein Flugzeug.

Anzeige

Flexrotor heißt das unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV), das das US-Unternehmen Aerovel aus White Salmon im US-Bundesstaat Washington entwickelt hat. Das Besondere an der Drohne ist, dass sie wie ein Hubschrauber startet, sich in der Luft aber in ein Flugzeug verwandelt.

Start aus Gestell

Auf den ersten Blick sieht der Prototyp, den die Entwickler Pandora genannt haben, wie ein Flugzeug ohne Schwanz aus, das einen zu groß geratenen Propeller hat. Vor dem Start hängt das 1,6 Meter lange Fluggerät senkrecht in einem Gestell. Die beiden Tragflächen, deren Spannweite 3 Meter beträgt, liegen auf zwei Balken, der 1,85 Meter große Propeller zeigt nach oben.

Senkrecht hebt die Drohne ab. Nach dem Start werden am Rumpfende zwei Flügel ausgeklappt, die ein V-förmiges Leitwerk bilden. Kurz darauf richtet sich die Drohne neu aus und geht in einen waagerechten Flug über.

36 Stunden in der Luft

Die Drohne kann laut Hersteller 36 Stunden in der Luft bleiben und in dieser Zeit etwa 3.000 Kilometer zurücklegen. Die Höchstgeschwindigkeit des UAV beträgt 145 km/h. Im normalen Flug ist es aber mit etwa 80 km/h unterwegs.

Zur Vorbereitung auf die Landung beschleunigt die Drohne noch einmal kurzzeitig auf über 100 km/h. Dann richtet sie sich auf und kehrt senkrecht zur Erde zurück. Kurz vor der Landung werden die hinteren Flügel wieder eingeklappt. Dann setzt Pandora wieder auf dem Gerüst auf.

Flug autonom, Landung ferngesteuert

Der Flug erfolgt autonom. Während Pandora in der Luft ist, gibt sie ständig eine Statusmeldung ab, die per Maschinenstimme ausgegeben wird. Lediglich der Landeanflug wird derzeit noch von einem Piloten ferngesteuert. Künftig soll er aber ebenfalls autonom erfolgen.

Aerovel stellt den Flexrotor auf der Konferenz Unmanned Systems North America vor. Die Konferenz, die von der Association for Unmanned Vehicle Systems International (AUVSI) veranstaltet wird, findet vom 16. bis zum 19. August 2011 in der US-Hauptstadt Washington statt.


Junior-Consultant 18. Aug 2011

Focke-Wulf Triebflügel http://en.wikipedia.org/wiki/Focke-Wulf_Triebfl%C3%BCgel http...

killbit 18. Aug 2011

bidirektionale Telemetrie, Ardupilot zu Lageregelung und zum navigieren(GPS), und auch um...

lemmer 18. Aug 2011

seit da vincis zeiten vermutlich nicht.

Kommentieren



Anzeige

  1. Prozessmanager/in
    Universität zu Köln, Köln
  2. Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in Operations Research im Bereich logistische Netzplanung
    Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Nürnberg
  3. IT-Business-Analyst (m/w)
    DA Deutsche Allgemeine Versicherungen, Oberursel bei Frankfurt
  4. Informatikerin / Informatiker
    Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, Sankt Augustin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Eve Online

    Überarbeitete Wurmlöcher

  2. Samsung

    Smartwatch Gear S mit Telefonfunktion wird teuer

  3. Telefónica und E-Plus

    E-Plus wird hundertprozentige Telefónica-Tochter

  4. Lumia 830

    Microsofts günstigeres Lumia 930 bald verfügbar

  5. Matchstick

    Offene Chromecast-Alternative mit Firefox OS

  6. Firefox/Chrome

    BERserk hätte verhindert werden können

  7. 16 Nanometer FinFETs

    ARMs Cortex A57-Kern erreicht 2,3 GHz

  8. Arducorder Mini

    Open-Source-Tricorder sammelt Umweltdaten

  9. Goethe, Schiller, Lara Croft

    Videospiele gehören in den Schulunterricht

  10. Bundesnetzagentur

    "Wir können Routerzwang gar nicht abschaffen"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel