Patent

Funkantennen unter den Tasten von Macbooks und iMacs

In den USA hat Apple ein Patent für die Integration von Antennen gewonnen. Sie sollen in die Tastaturen von Macbooks und iMacs unterhalb der Tasten eingebaut werden. Bislang verbaut Apple keine Mobilfunkmodems in seinen Notebooks und Desktoprechnern.

Anzeige

Das US-Patent- und Markenamt hat Apple ein Patent zur Integration von Antennen unter einigen ausgewählten Tasten zugesprochen. Sie sind nicht nur für WLAN und Bluetooth, sondern auch für GPS und UMTS gedacht, heißt es in der Patentschrift.

  • US-Patent 7,999,748 (Bild: US-Patent- und Markenamt/Apple)
  • US-Patent 7,999,748 (Bild: US-Patent- und Markenamt/Apple)
  • US-Patent 7,999,748 (Bild: US-Patent- und Markenamt/Apple)
  • US-Patent 7,999,748 (Bild: US-Patent- und Markenamt/Apple)
US-Patent 7,999,748 (Bild: US-Patent- und Markenamt/Apple)

Die Unterbringung der Antennen unter den Tasten ist durchaus sinnvoll. Die Metallgehäuse der Notebooks und Desktoprechner, in denen die Antennen üblicherweise untergebracht werden, sorgen für eine gute Abschirmung, und das ist in diesem Fall nicht gewünscht. Apple hat bereits das Apfellogo als möglichen Ort für Antennen auserkoren und in einem Patentantrag beschrieben.

Die Unterseiten der Tasten sind ein weiterer Bereich der Rechner, der nur durch etwas Kunststoff von der Außenwelt geschützt ist. Auch hier wäre es ideal, Antennen unterzubringen. Auch die Nahbereichsfunktechnik (Near field communications, NFC) wäre hier gut aufgehoben. Damit ist der Datenaustausch zwischen Mobilgeräten wie Handys und MP3-Playern und Notebooks ohne Kabel möglich. Stattdessen müssten beide Geräte nur nebeneinander- beziehungsweise aufeinandergelegt werden, um den Datentransfer in hoher Geschwindigkeit zu ermöglichen. Die Tastatur ist als weitgehend waagerechte Oberfläche dafür gut geeignet.

Die Antennenstrukturen sollen nach der Patentschrift vor allem unter den Tasten liegen, die der Anwender selten benutzt. Dazu würden sich der Beschreibung nach die Tasten "Fn", "A", "Tab" "Alt" und "Ctrl" eignen. Alternativ könnten auch gleich redundante Antennen verwendet werden, zwischen den umgeschaltet wird, wenn ihre Tasten zu oft gedrückt werden, damit es nicht zu Empfangsstörungen kommt.

Das US-Patent- und Markenamt hat das gewährte Patent von Apple unter der Nummer 7,999,748 veröffentlicht. Es wurde schon im April 2008 eingereicht. Ob diese Idee jemals in konkrete Produkte mündet, ist wie immer ungewiss. Eine Vielzahl beantragter und erteilter Patente wurde nie in Produkte oder Programme umgesetzt.


Xstream 18. Aug 2011

du hast eine seltsame rechtsauffassung, das recht soll im idealfall nur den klaren...

Halley 18. Aug 2011

wie praktisch

trollwiesenvers... 18. Aug 2011

Finde ich auch. Nee - unter die "Knickpfeiltaste" darf man ja :) ... oder unter den Anykey

2called-chaos 18. Aug 2011

Okay bei FN und Ctrl würde ich noch zustimmen aber Alt und Tab wird sehr häufig hier...

ad (Golem.de) 18. Aug 2011

Tuen sie aber. :) Die haben aber eine externe Tastatur und Apple schreibt nur, dass man...

Kommentieren



Anzeige

  1. IODP System Architect (m/w)
    AVL List GmbH, Graz (Österreich)
  2. Softwareentwickler (m/w)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  3. Netzwerk Administrator (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, keine Angabe
  4. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  2. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  3. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  4. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  5. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  6. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  7. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  8. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java

  9. Cyanogenmod-Smartphone

    Oneplus One kann nur auf Einladung bestellt werden

  10. Heartbleed-Bug

    Strato und BSI warnen Nutzer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel