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Südkoreanische iPhone-Nutzer fordern Schadensersatz von Apple.
Südkoreanische iPhone-Nutzer fordern Schadensersatz von Apple. (Bild: Park Ji-Hwan/AFP/Getty Images)

Datenschutz

Tausende Südkoreaner verklagen Apple wegen Ortungsdiensten

Südkoreanische iPhone-Nutzer fordern Schadensersatz von Apple.
Südkoreanische iPhone-Nutzer fordern Schadensersatz von Apple. (Bild: Park Ji-Hwan/AFP/Getty Images)

Rund 27.000 iPhone-Nutzer in Südkorea haben eine Sammelklage gegen Apple eingereicht. Sie fordern von dem Technologiekonzern Schadensersatz für die heimliche Aufzeichnung von Bewegungsdaten.

Schon wieder Ärger für Apple in Asien. Diesmal sind es nicht die Behörden in Taiwan, die Apples Geschäftspraktiken in Apples App Store bemängeln, sondern iPhone-Nutzer in Südkorea. Rund 27.000 von ihnen verklagen Apple wegen Verstößen gegen den Datenschutz. Ihren Unmut hat Apple mit der heimlichen Aufzeichnung und ungesicherten Speicherung von Ortsdaten im iPhone erregt.

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In der im südlich von Seoul gelegenen Stadt Changwon, dem Sitz der südkoreanischen Tochter von Apple, eingereichten Klage fordern die Kläger pro Person 1 Million Won (643 Euro) Schadensersatz. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf die Anwälte der Kläger. Kim Hyeong Seok, ein Anwalt der Kläger, erklärte, dass die Aufzeichnung der Ortsdaten nach südkoreanischem Recht "eindeutig illegal" gewesen sei. Auf Anfrage wollte sich Apple nicht zu der Klage äußern.

Die südkoreanische Regulierungsbehörde für Telekommunikationsunternehmen hatte Apple Anfang August wegen der heimlichen Aufzeichnung und unverschlüsselten Speicherung der Ortsdaten mit einer Geldstrafe in Höhe von knapp 2.000 Euro belegt. Zudem wurde das Unternehmen verpflichtet, die Daten künftig zu verschlüsseln.

Dass iPhones und iPads mit der iOS-Version 4 ungefragt Positionsdaten des Nutzers dauerhaft speichern, war im April bekanntgeworden. Eine Auswertung der unverschlüsselt gespeicherten Daten machte es möglich, daraus Bewegungsprofile zu errechnen. Die Aufzeichnung der Daten erfolgte auch dann, wenn die Geolocation-Funktion in den Systemeinstellungen deaktiviert war. Laut Apple handelte es sich dabei allerdings um einen Softwarefehler, der Anfang Mai mit dem Update auf iOS 4.3.3 beseitigt wurde.

Nach dem Update hatte das Bayerische Landesamt für Datenschutz Anfang Juni eine Untersuchung gegen Apple eingestellt.


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litschi 19. Aug 2011

das ist nicht aufgefallen ist spielt keine rolle.wenn dir etwas gestohlen wird ohne dass...

neocron 18. Aug 2011

ich denke da ist nen fehler im vergleich! die aufdeckung des HC war nach dem krieg...

neocron 18. Aug 2011

japp, ... jetzt 17 mio euro von apple zu holen, waehrend man vorher 3mio*500 euro, also...

neocron 17. Aug 2011

nunja, sie haben immer das recht zu klagen/es zu versuchen! Wenn der richter ihnen dann...

neocron 17. Aug 2011

das ist doch aber hier nirgends im gespraech, hier geht's um iphones, galaxies...



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