Supercomputer

Nvidia holt Crays Technikchef Steve Scott

Steve Scott soll als Technikchef Nvidias Tesla-Sparte voranbringen. Scott kommt vom Supercomputerhersteller Cray, wo er ebenfalls als Chief Technology Officer (CTO) tätig war.

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Tesla entwickle sich zu einer Basistechnik für Supercomputer und sei ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Exascale-Computing, verkündet Nvidia in einer Presseerklärung. Dafür, dass dieses Vorhaben auch Realität wird, soll Steve Scott sorgen. Der 45-Jährige war zuletzt als Technikchef für den Supercomputerhersteller Cray tätig und soll künftig diese Rolle in Nvidias Tesla-Sparte übernehmen.

Scott arbeitete 19 Jahre für Cray, zuletzt sechs Jahre als CTO. Da war er für Crays Technik und Systemarchitektur verantwortlich. Scott hält 27 Patente in den Bereichen Netzwerk, Prozessorarchitektur, Cache-Kohärenz und Synchronisationsmechanismen sowie skalierbare parallele Architekturen.

Nvidias Tesla-Chips kommen unter anderem im chinesischen Supercomputer Tianhe-1A zum Einsatz, der mit einer Rechenleistung von rund 2,5 Petaflops in der Rangliste der weltweit schnellsten Computer den zweiten Platz belegt. Das System verwendet 7.168 Chips des Typs Tesla M2050, der kleineren Versionen der Fermi-Beschleuniger mit 448 Kernen. Sie sind mit den Geforce-Karten auf Basis der GPU GF100 verwandt. Im Gegensatz dazu arbeitet eine Tesla M2050 aber mit 3 GByte GDDR5-Speicher mit Fehlerkorrektur nach ECC.


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