Induktion: Kopfhörer als Ladegerät
Ladeturm mit gewickeltem Kopfhörerkabel (Bild: USPTO / Apple)

Induktion

Kopfhörer als Ladegerät

Apple hat beim US-Patent- und Markenamt in einem Patentantrag zwei Lösungen vorgestellt, wie iPhones, iPads und andere iOS-Geräte geladen werden könnten. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Kopfhörer und deren Kabel.

Anzeige

Im US-Patentantrag schildert Apple zwei mögliche Wege, künftig iOS-Geräte zu Hause zu laden. In einem Beispiel werden die Kopfhörerkabel um eine Säule gewickelt und bilden so eine Induktionsspule.

Die Kopfhörer selbst sind mit einem Metallkontakt ausgestattet, mit dem das iPhone oder ein anderes Gerät verbunden und aufgeladen werden. In der Säule muss ebenfalls eine Spule vorhanden sein, an der elektrischer Strom angelegt wird. In der selbst gewickelten Spule wird eine Spannung induziert und das iOS- Gerät geladen. Das funktioniert wie bei einer elektrischen Zahnbürste.

  • Akustik-Ladegerät aus US-Patentantrag 20110188677 (Bild: USPTO / Apple)
  • Induktions-Ladegerät aus US-Patentantrag 20110188677 (Bild: USPTO / Apple)
Induktions-Ladegerät aus US-Patentantrag 20110188677 (Bild: USPTO / Apple)

Die zweite Lösung, die Apple vorschlägt, schließt ebenfalls die Kopfhörer mit ein, nur diesmal sind es die Lautsprecher selbst. Dabei soll das Prinzip, das normalerweise die Membran in Schwingungen versetzt, einfach umgedreht werden. Ein Akkustik-Ladegerät, das selbst ein Lautsprecher ist, wird mit den Kopfhörern verbunden und bringt ihre Membran zum Schwingen. Damit wird letztlich ein Ladestrom generiert, der den Akku wieder füllen soll. Hören wird man das nicht, denn die Frequenzen sollen laut Apple unterhalb von 20 Hz oder oberhalb von 20 Kilohertz liegen.

Das US-Patent- und Markenamt hat den Patentantrag von Apple unter der Nummer 20110188677 veröffentlicht. Er wurde schon Anfang 2010 eingereicht. Ob diese Idee jemals in konkrete Produkte mündet, ist wie immer ungewiss. Eine Vielzahl beantragter und erteilter Patente wurde nie in Produkte oder Programme umgesetzt. In diesem speziellen Fall erschließt sich der Vorteil der Lösung gegenüber einer herkömmlichen Ladung über ein Kabel zunächst nicht.


jessipi 08. Aug 2011

Anstatt die Umwelt mit Ultraschall zu verseuchen, was sicher für viele Haustiere ein...

zilti 08. Aug 2011

ymmd :)

zilti 08. Aug 2011

Oder mit dem HP TouchStone.

zilti 08. Aug 2011

TouchStone

Ry 05. Aug 2011

I lol'ed

Kommentieren



Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    PROJECT PI Immobilien AG, Nürnberg
  2. (Junior) Consultant (m/w) Big Data / Business Intelligence / Data Warehouse
    saracus consulting GmbH, Münster und Baden-Dättwil (Schweiz)
  3. Web-Entwickler/in C# / ASP.NET
    TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart
  4. JAVA und PL/1 Developer (m/w) für Systemdesign und Programmierung
    KfW Bankengruppe, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ridesharing

    Taxidienst Uber in 200 Städten verfügbar

  2. Telefónica und E-Plus

    "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"

  3. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  4. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  5. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben

  6. Galileo-Debakel

    Russischer Software-Fehler soll schuld sein

  7. Programmiersprache

    PHP 5.6 bringt interaktiven Debugger

  8. GTA 5

    Spekulationen über eingestellte PC-Version

  9. Test Assassin's Creed Memories

    Kartenspiel für Meuchelmörder

  10. Mozilla

    Werbe-Tiles in Firefox-Nightly verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

Qnap QGenie im Test: Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
Qnap QGenie im Test
Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
  1. Qnap QGenie NAS-System für die Hosentasche
  2. HS-251 Qnap beschleunigt lüfterloses NAS-System
  3. QNAP TS-EC1080 Pro Erweiterbares NAS-System im Tower mit mSATA-Plätzen

Kinkobox angeschaut: E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
Kinkobox angeschaut
E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
  1. IT-Sicherheitsgesetz Telekomfirmen müssen Nutzer über Cyberangriffe informieren
  2. IT-Sicherheitsgesetz Unternehmen dürfen ungefährliche Angriffe anonym melden
  3. Cryptophone Telekom mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Smartphones

    •  / 
    Zum Artikel