Abo
  • Services:
Anzeige
Operation Shady RAT
Operation Shady RAT (Bild: McAfee)

Operation Shady RAT

McAfee deckt Hacker-Großangriff auf

Operation Shady RAT
Operation Shady RAT (Bild: McAfee)

Die Vereinten Nationen, eine deutsche Buchhaltungsfirma, ein olympisches Team und andere Unternehmen und Organisationen wurden nach Recherchen von McAfee das Opfer von jahrelangen, professionell durchgeführten Hackerangriffen.

72 Regierungen, Unternehmen und Organisationen in 14 Ländern hat McAfee als Betroffene von Hackerangriffen identifiziert. Operation Shady RAT nennt der McAfee-Sicherheitsexperte Dmitri Alperovitch den Angriff, von dem seinen Recherchen zufolge unter anderem die Vereinten Nationen, eine große deutsche Firma für Abrechnungen, Nachrichtenagenturen, das Internationale Olympische Komitee und die World Anti-Doping Agency betroffen waren; konkrete Firmennamen nennt Alperovitch nicht. Laut McAfee sind die Angriffe seit dem Jahr 2006 nachweisbar, dann soll ihre Häufigkeit bis 2008 deutlich zugenommen haben, anschließend jedoch zurückgegangen sein.

Anzeige
  •  
  •  
 

Die Hacker seien an viele Petabyte Daten gelangt, die ihnen unter anderem die Produktion besserer Waren oder Vorteile bei Verhandlungen verschafft haben dürften, schreibt Alperovitch. Die Angriffe haben nach seiner Auffassung eine Größenordnung, die Auswirkungen auf ganze Volkswirtschaften und auf viele Arbeitsplätze haben dürfte. Laut McAfee gerieten E-Mail-Archive, Verhandlungsprotokolle, Informationen über neue Öl- und Gasfelder, alle Arten von Sourcecode, Verträge und ähnlich wichtige Dokumente in die Hände der Hacker.

Er habe die Angriffe bemerkt, nachdem man Zugang zu einem bestimmten "Command & Control"-Server erhalten habe, der den Umfang der Aktivitäten seit 2006 offenbarte, erklärte McAfee; es sei allerdings möglich, dass es auch schon früher Angriffe gegeben habe. Die Hacker hätten Phishing-Mails an ihre Opfer geschickt haben, über deren Anhang schädlicher Code aus dem Internet nachgeladen worden sei. Wenn der befallene Rechner einer wichtigen Person mit umfangreichen Systemrechten gehört habe, sei es den Angreifern möglich gewesen, sich im Netzwerk auszubreiten und alle möglichen Arten von Daten zu kopieren.

Dmitri Alperovitch ist der Auffassung, dass nur Staaten hinter den Angriffen stecken können. Welche Länder dafür konkret in Frage kommen könnten, schreibt er nicht. Auffällig: Das bei solchen Aktionen immer wieder als Urheber genannte China taucht namentlich nicht ein einziges Mal im Text von Alperovitch auf.


eye home zur Startseite
schwar2ss 04. Aug 2011

Warum nicht? 3 Petabyte in 72 Zielen in 5 Jahren sind knapp 8,5 TB pro Ziel und Jahr...

admin666 04. Aug 2011

wenn ich dafür keine Steuer zahlen muß... gerne !

Schalk81 04. Aug 2011

Meine Meinung in einfachen Worten: Das waren jetzt die bösen Hacker. Sie hacken aus Gier...

coriandreas 03. Aug 2011

Und ich dachte grad, die soog. neue US-Cyber-Abwehr übt noch ein wenig. Zukünftig geht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. init AG, Karlsruhe
  2. Daimler AG, Kamenz
  3. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  4. T-Systems International GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 149,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 139,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 5,49€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM
  2. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft
  3. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Bitdefender


  1. Spionage im Wahlkampf

    Russland soll hinter neuem Hack von US-Demokraten stecken

  2. Comodo

    Zertifikatsausstellung mit HTML-Injection ausgetrickst

  3. Autonomes Fahren

    Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen

  4. Panne behoben

    Paypal-Lastschrifteinzug funktioniert wieder

  5. Ecix

    Australier übernehmen zweitgrößten deutschen Internetknoten

  6. Die Woche im Video

    Ab in den Urlaub!

  7. Ausfall

    Störung im Netz von Netcologne

  8. Cinema 3D

    Das MIT arbeitet an 3D-Kino ohne Brille

  9. AVM

    Hersteller für volle Routerfreiheit bei Glasfaser und Kabel

  10. Hearthstone

    Blizzard feiert eine Nacht in Karazhan



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Verbindungsturbo: Wie Googles Rack TCP deutlich schneller machen soll
Verbindungsturbo
Wie Googles Rack TCP deutlich schneller machen soll
  1. Black Hat 2016 Neuer Angriff schafft Zugriff auf Klartext-URLs trotz HTTPS
  2. Anniversary Update Wie Microsoft seinen Edge-Browser effizienter macht
  3. Patchday Microsoft behebt Sicherheitslücke aus Windows-95-Zeiten

Headlander im Kurztest: Galaktisches Abenteuer mit Köpfchen
Headlander im Kurztest
Galaktisches Abenteuer mit Köpfchen
  1. Hello Games No Man's Sky braucht kein Plus und keine Superformel
  2. Hello Games No Man's Sky droht Rechtsstreit um "Superformel"
  3. Necropolis im Kurztest Wo zum Teufel geht es weiter?

Elementary OS Loki im Test: Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein
Elementary OS Loki im Test
Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein
  1. Linux-Distribution Ubuntu diskutiert Ende der 32-Bit-Unterstützung
  2. Dells XPS 13 mit Ubuntu im Test Endlich ein Top-Notebook mit Linux!
  3. Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test Ubuntu versaut noch jedes Tablet

  1. Re: Und, gibt es schon Abmahnungen wegen nicht...

    css_profit | 07:22

  2. O&O ShutUp 10

    Der Supporter | 07:02

  3. Re: Das Daten(inklusiv) Volumen hat sich vervierfacht

    Hardcoreler | 06:12

  4. Re: Um das mal realistisch zu sehen:

    StefanGrossmann | 05:59

  5. Re: Egal - mit cygwin sucht man effektiv und sicher

    StefanGrossmann | 05:52


  1. 14:22

  2. 13:36

  3. 13:24

  4. 13:13

  5. 12:38

  6. 09:01

  7. 18:21

  8. 18:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel