Spielebranche

Capcom und Sega melden rückläufige Umsätze

Die japanische Spielebranche schwächelt weiter: Weder bei Capcom noch bei Sega bereiten die Umsätze den Aktionären Freude. Immerhin ist bei einem der Unternehmen der Gewinn trotzdem gestiegen.

Anzeige

Um rund 37,2 Prozent auf 12 Milliarden Yen (153,7 Millionen US-Dollar) ist der Umsatz bei Capcom in den Monaten April bis Juni 2011 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Ursache ist laut dem Management, dass keine verkaufsstarken Neuheiten erschienen sind. Der Nettogewinn ist trotzdem spürbar auf 338 Million Yen (rund 3,04 Millionen Euro) gestiegen, im Jahr zuvor lag er bei 213 Million Yen (1,92 Millionen Euro). Zufrieden ist das Unternehmen, weil sich das Geschäft mit Inhalten für Mobile Plattformen gut entwickelt. So habe man mit dem hochgelobten Smartphone-Spiel Smurfs' Village weltweit über 19 Millionen Downloads geschafft; der Free-2-play-Titel verdient sein Geld mit In-App-Angeboten. Insgesamt ist der Umsatz der mobilen Sparte um knapp 80 Prozent gewachsen.

Weniger glimpflich ist Sega davongekommen. Die Spielesparte des Unternehmens - das eigentlich unter Sammy Sega Holdings firmiert - verbuchte ein Umsatzminus von 22,3 Prozent auf 16,2 Milliarden Yen (rund 146 Millionen Euro). Dabei entstand ein operatives Minus von rund 3,8 Milliarden Yen (35 Millionen Euro). Ursache sind allgemein schwache Verkaufszahlen. Auch Sega will verstärkt auf Mobile- und Socialgames setzen. Das für Smartphone und Tablet erhältliche Onlinerollenspiel Kingdom Conquest etwa wurde 1,3 Millionen Mal heruntergeladen. Sammy Sega musste als Folge des japanischen Erdbebens und Tsunamis im März 2011 auch im Geschäft mit Spielhallen und Glücksspiel starke Rückgänge hinnehmen.


Der braune Lurch 29. Jul 2011

Shenmue, größter Cliffhanger ever. Käme dafür ein dritter Teil für die PS3, würde ich mir...

Kommentieren




Anzeige
  1. Fachinformatiker Multimedia (m/w)
    CT Creative Technology GmbH & Co. KG, Nürtingen
  2. Projektmanager für Webapplikationen (m/w)
    Information Factory Deutschland GmbH, Nürnberg
  3. SAP Modulbetreuer mit dem Schwerpunkt Logistik (m/w) Betriebswirtschaftliche Systeme
    CQLT SaarGummi Deutschland GmbH, Wadern-Büschfeld
  4. Akademische Räte / Rätinnen
    Universität Passau, Passau

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Electronic Arts

    Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

  2. Apple-Zulieferer

    Wieder drei Suizide bei Foxconn

  3. Cast AR

    Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

  4. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  5. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  6. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  7. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  8. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  9. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  10. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
SAP: "Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"
SAP
"Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"

Laut einem SAP Vice President für die Cloud-Sparte sind USB-Sticks mit Schadsoftware und selbstgestrickte IT die Hauptgefahren für die Sicherheit der Unternehmens-IT.

  1. Cloud Computing Opennebula 4.0 erlaubt VM-Snapshots
  2. Openstack IBM setzt bei Cloud-Computing auf Open Source
  3. Dell Ophelia Android-Cloud mit HDMI-Anschluss

Geplante Obsoleszenz: Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
Geplante Obsoleszenz
Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab

Die Regierungsmehrheit hat im Umweltausschuss verhindert, dass das Verkleben von im Macbook Pro eingebauten Komponenten verboten wird. Diese Praxis erschwert laut einem Gutachten einen Austausch oder eine Reparatur.

  1. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  2. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle
  3. Geplante Obsoleszenz Grünen-Gutachten kritisiert verklebtes Macbook Pro

Security: Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
Security
Gefährliche Lücke im Linux-Kernel

Über eine Schwachstelle im Linux-Kernel kann sich ein lokaler Angreifer von einem eingeschränkten Konto Root-Rechte verschaffen. Die Schwachstelle besteht bereits seit mehreren Jahren. Die Lücke wurde klammheimlich geschlossen.

  1. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung
  2. Security D-Link patcht Sicherheitslücken in Routern und IP-Kameras
  3. Stonesoft Intel bietet 389 Millionen Euro für Firewall-Anbieter

Zum Artikel