Anzeige
Page Speed Service soll Webseiten beschleunigen
Page Speed Service soll Webseiten beschleunigen (Bild: Google)

Page Speed Service

Google startet Beschleunigungsdienst für Webseiten

Google erweitert sein Page-Speed-Portfolio um einen Dienst zur Beschleunigung von Webseiten. Gab Google bisher hauptsächlich gute Ratschläge, übernehmen künftig Googles Server die Optimierung und Auslieferung von Webseiten.

Anzeige

Mit seinem neuen Page Speed Service will Google Webseiten auf Geschwindigkeit optimiert über eigene Server ausliefern. Nutzen kann den Dienst jeder, lediglich der DNS-Eintrag der eigenen Seite muss dazu auf Google umgeleitet werden.

Hatte sich Google mit seiner Browsererweiterung Page Speed und dem Page Speed Online API zunächst darauf beschränkt, Web-Entwicklern gute Ratschläge zur Beschleunigung ihrer Websites zu geben, ging es mit dem Apache-Modul mod_pagespeed bereits einen Schritt weiter: das Modul automatisiert die Umsetzung einiger Best-Practices, um Webseiten zu beschleunigen.

Mit dem Page Speed Service macht Google nun Ernst. Schon lange betont Google, wie wichtig schnell ladende Webseiten sind, um Nutzer zufriedenzustellen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich durch eine Verkürzung der Ladezeiten die Webnutzung und damit auch der Umsatz erhöhen lässt.

Unter der Bezeichnung "Web Content Optimization" entstanden in der letzten Zeit diverse Spezialisten, die Dienste zur Beschleunigung von Webseiten anbieten, darunter Blaze.io, Strangeloop und Cloud Flare, die in ihren Optimierungen aber weiter gehen als Googles neuer Dienst.

Googles Page Speed Server fasst beispielsweise mehrere CSS-Dateien in einer zusammen, verschiebt deren Einbindungen in den HTML-Head und liefert CSS-Dateien über Googles eigenes CDN (Content Delivery Network) aus. Ähnliches gilt für die verwendeten Javascript-Dateien. Zudem werden Bilder auf minimale Größe hin optimiert und ebenfalls über Googles CDN ausgeliefert.

Darüber hinaus versieht Google Dateien mit ETags für ein optimiertes Caching, verteilt Ressourcen auf mehrere Domains, damit diese parallel heruntergeladen werden, entfernt unnötige HTML-Tags und Styles, komprimiert die Inhalte mit Gzip und liefert sie mit einem optimierten Congestion Window (cwnd) aus.

Laut Google lässt sich die Ladezeit von Webseiten durch den Dienst um 25 bis 60 Prozent reduzieren. Und Google will den Dienst um weitere Optimierungen erweitern, von denen Nutzer dann direkt profitieren.

Zum Start wird der Dienst einer beschränkten Zahl an Webmastern kostenlos angeboten, später soll er allgemein verfügbar sein, dann aber Geld kosten. Konkrete Angaben zu den geplanten Preisen macht Google nicht.


eye home zur Startseite
Kaiser Ming 30. Jul 2011

einfach mal das Wort Diskussion in Wikipedia nachschlagen

Avatarschutzverein 28. Jul 2011

Die plusone.js wird nicht gecached, sie wird also mit jedem Seitenaufruf neu geladen. Und...

SP 28. Jul 2011

... können sie vielleicht auch endlich ihr eigenes Protokoll voranbringen, das dürfte...

malachi54 28. Jul 2011

nein?! die machen es nur schneller... kannst doch auch usenet benutzen.. ooooder du...

dabbes 28. Jul 2011

und jede Seite kann ohne große Probleme flott gemacht werden. Nur leider gibt es da drau...

Kommentieren


dodisco.de / 06. Aug 2011

WordPress & Webwork / 29. Jul 2011

Google: schnellerer +1-Button und Page-Speed-Service



Anzeige

  1. UX Designer für Mobile Apps (m/w)
    Daimler AG, Ulm
  2. Technical Manager (m/w)
    Cambaum GmbH, Baden-Baden
  3. Trainee (m/w) IT-Anwendungen
    Süwag Energie AG, Frankfurt am Main
  4. Service Delivery Retail IT Projektleiter (m/w)
    Daimler AG, Böblingen

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Konzernchef

    "Vectoring schafft Wettbewerb"

  2. Model S

    Teslas Autopilot verursacht Auffahrunfall

  3. Security

    Microsoft will Passwort 'Passwort' verbieten

  4. Boston Dynamics

    Google will Roboterfirma an Toyota verkaufen

  5. Oracle-Anwältin nach Niederlage

    "Google hat die GPL getötet"

  6. Selbstvermessung

    Jawbone steigt offenbar aus Fitnesstracker-Geschäft aus

  7. SpaceX

    Falcon 9 Rakete kippelt nach Landung auf Schiff

  8. Die Woche im Video

    Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!

  9. Zcryptor

    Neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks

  10. LTE-Nachfolger

    Huawei schließt praktische Tests für Zukunftsmobilfunk ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  2. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  2. Project Spark Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Intels Compute Stick im Test: Der mit dem Lüfter streamt (2)
Intels Compute Stick im Test
Der mit dem Lüfter streamt (2)
  1. Stratix 10 MX Alteras Chips nutzen HBM2 und Intels Interposer-Technik
  2. Apple Store Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen
  3. HBM2 eSilicon zeigt 14LPP-Design mit High Bandwidth Memory

  1. Re: Erschreckend

    manuel1432 | 19:58

  2. Re: Wie dumm kann man eigentlich sein?

    Berner Rösti | 19:53

  3. Re: Mir gefällt die Überschrift nicht,...

    gadthrawn | 19:52

  4. Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.

    Poison Nuke | 19:50

  5. Re: Telekom Propaganda Kampagne

    Nogul | 19:42


  1. 14:15

  2. 13:47

  3. 13:00

  4. 12:30

  5. 11:51

  6. 11:22

  7. 11:09

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel