Target-Modi per Thunderbolt ausprobiert
Im Target Display Mode konnten wir einen iMac 2011 (27 Zoll) als Thunderbolt-Display ansprechen. Allerdings waren mehrfach zwei Versuche nötig, bis das Display erkannt wurde, der Grund dafür ließ sich nicht klären. Als Displayport-Monitor meldet sich der iMac aber nicht, das können nur ältere iMacs. Alle neuen Macbooks können sowohl Thunderbolt- als auch Displayport-Monitoren ansprechen. Ein Thunderbolt-Display hat einen Vorteil: Es muss nicht am Ende des Daisy Chainings sein, was bei Displayport-Monitoren der Fall sein muss. Dafür wird der Anwender nun mit der Unterscheidung zwischen Thunderbolt- und Displayport-Monitoren verwirrt.
Daisy Chaining funktionierte mit iMac und Macbook Air übrigens nicht. Sowohl Thunderbolt als auch Displayport sehen das Hintereinanderschalten verschiedener Geräte vor. Wir haben ohne Erfolg versucht, hinter dem Macbook Air den iMac per Thunderbolt und an diesen ein Cinema Display per Displayport anzuschließen. Als Ergebnis hat der iMac das Cinema Display für sich genutzt, während die Kontrolle über das interne iMac-Display an das Macbook Air abgegeben wurde. Das Cinema Display konnte nur per Displayport direkt am Macbook Air arbeiten.
Target Disk Mode
Im Target Disk Mode können die Macbook Air nicht die Geschwindigkeit der internen SSDs ausnutzen. 45 MByte/s schreibend und rund 70 MByte/s lesend sind weit unterhalb dessen, was die SSD eines Macbook Air zu leisten vermag. Nun wird im Target Disk Mode der Rechner auch anders behandelt. Er bootet kein Betriebssystem, sondern verhält sich wie eine überdimensionierte, aber nicht intelligente Festplatte mit Akku. Der Rechner wird heißer als sonst, ein deutlicher Hinweis darauf, dass im Target Disk Mode viele Möglichkeiten der Hardware nicht genutzt werden. Das ist aber auch bei Firewire-Macs der Fall. Trotzdem ist die Verbindung per Thunderbolt nun eine Möglichkeit, Daten schnell vom oder zum Macbook Air zu transferieren.
In der Praxis wird der Target Disk Mode ohnehin nur selten genutzt. Sinnvoller ist der Anschluss externer Thunderbolt-Peripherie. Nur ist die weiterhin Mangelware und auf Spezialfälle beschränkt, so dass wir keine Tests mit einer externen Thunderbolt-Festplatte vornehmen konnten.
Leider ist Apples neue Schnittstelle recht teuer. Allein das 2-Meter-Kabel kostet 50 Euro. In den Kabeln steckt zwar erstaunlich viel Technik, inklusive einigen Chips, aber der hohe Preis alleine schreckt schon ab. Promises RAID-System, derzeit bei Apple der einzige Thunderbolt-basierende Datenträger, ist preislich mit dem Macbook Air zu vergleichen. Ein iMac als Target Display ist ebenfalls zu teuer, nur, um als Monitor verwendet zu werden, und das erste Thunderbolt-Display von Apple wird erst in einigen Wochen ausgeliefert.
Es können derzeit also nur Displayport-Monitore sowie per Adapter HDMI-, DVI- und analoge Displays angeschlossen werden. Gerade Apples Thunderbolt-Display klingt sehr praktisch, denn es ist eine vollwertige Dockingstation. Per Thunderbolt würde das Macbook Air nicht nur ein externes Display erhalten, sondern auch Gigabit-Ethernet, Firewire und weitere USB-Anschlüsse. Das ist aber erst einmal nur Theorie, da wir kein Cinema-Display der aktuellen Generation zur Verfügung hatten.
Sony verfolgt übrigens ein ähnliches Konzept. Per Light Peak wird eine Dockingstation beim Vaio Z angeschlossen. Statt einem Displays ist es aber eine externe Grafikkarte, die schnelle Schnittstellen nach außen hin anbietet, darunter auch USB 3.0. Leider ist Apples Light-Peak-Implementation nicht mit Sonys Variante kompatibel.
| Thunderbolt statt Firewire | Leiser Lüfter |






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Du weißt schon, dass eine Lion Installation mit Recovery trotzem weniger platz braucht...
Ihr sollte ja auch nur die kompatiblen Versionen Thunderbolt nennen und das andere Zeugs...
Vielleicht darf ich zu dem Thema Speicherbedarf auch ein paar Worte sagen: Mac OS X...
Das X1 ist dieses Lenovo-Dingen mit der Glasscheibe vor dem Display, richtig? Soweit ich...
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