Datendiebstahl

Zoll-Hacker will nicht zur No-Name-Crew gehören

"Mit der No-Name-Crew habe ich nichts zu tun", sagte einer der Hauptverdächtigen in den Zoll-Hack-Ermittlungen. Inzwischen ist deutlich geworden, dass neben Servern des Zolls auch ein zentraler Rechner der Bundespolizei gehackt wurden.

Anzeige

Einer der Hauptbeschuldigten für den Hack der Rechner des Bundeszollamts will nicht zur No-Name-Crew gehören. Die Gruppe hatte sich im Internet zu den Cyber-Attacken bekannt. "Mit der No-Name-Crew habe ich nichts zu tun", sagte der Systemelektroniker dem Nachrichtenmagazin Spiegel, "das werden auch die Daten auf meinem PC bestätigen."

Das Zollkriminalamt war am 8. Juli gehackt worden. Die No Name Crew hatte große Mengen interner Daten aus dem Behördencomputer veröffentlicht.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe führt ein Verfahren wegen "Verdachts des Ausspähens von Daten" gegen den Beschuldigten, ließ ihn jedoch nicht festnehmen. Parallel laufen Ermittlungen gegen einen weiteren Hacker. Der Mann mit dem Pseudonym Darkhammer gab sich auch als Anführer der No-Name-Crew aus.

Laut Spiegel wurden mindestens vier Polizeirechner kompromittiert und Daten aus dem Observationssystem Patras kopiert. Darunter auch ein zentraler Rechner der Bundespolizei in Heimerzheim. Auf einem der Computer fanden die Ermittler mehrere Dutzend Trojaner.

Der FDP-Internetexperte und Mitglied im Innenausschuss des Bundestages, Jimmy Schulz, forderte eine konsequente Durchsetzung einiger weniger Mindeststandards in der IT-Sicherheit, womit Hackerangriffe vermieden werden könnten. Schulz : "Die Hacks auf Server der Rewe-Gruppe, auf das Verlagshaus Westermann, auf das Sony Playstation Network, auf Server von Zoll und BKA haben einige Gemeinsamkeiten: In allen Fällen waren die Server entweder mangelhaft abgesichert oder es wurden Fehler bei der Auswahl oder Entwicklung der verwendeten Software gemacht." Wer personenbezogene Daten speichere, sei zu besonderer Sorgfalt verpflichtet, sagte Schulz. Wenn einige Schüler oder Studenten mit einfachen Methoden und etwas Experimentierfreude ganze Konzerne lahmlegen und blamieren könnten, hätten diese am falschen Ende gespart.


zwangsregistrie... 25. Jul 2011

klingt als hätten sie das Opfer eines Botnetzes festgenommen?!

JeanClaudeBaktiste 25. Jul 2011

er hat die letzten 3 stellen der ip eingegeben: .110

wori 25. Jul 2011

aus Bonn, 01.04.2011. Unter der Federführung des Bundesamtes für Sicherheit in der...

Kommentieren




Anzeige
  1. Business Analyst (m/w)
    DB HR Solutions GmbH, Eschborn
  2. PHP-Entwickler/-in
    Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe
  3. Test Manager (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim near Munich
  4. Entwickler iOS / Android (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  2. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  3. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  4. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  5. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS

  6. Luxuskamera

    Leica Mini M als Vollformatsystemkamera?

  7. Navigations-App

    Google will Facebook bei Waze überbieten

  8. Displayserver

    Fast alle X.org-Bibliotheken mit Sicherheitslücken

  9. Dying Light

    Einsamer Kampf in großer Stadt

  10. Buffalo Technology

    Festplatte mit DDR3-RAM kratzt an SSD-Leistung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bibliotheca Augusta: Bibliothek stellt Buchscans unter Creative-Commons-Lizenz
Bibliotheca Augusta
Bibliothek stellt Buchscans unter Creative-Commons-Lizenz

Die Nutzungsordnung der Herzog August Bibliothek, die noch aus dem Druckzeitalter stammt, ist für das Internet nicht mehr geeignet. Angesichts laufender Abmahnwellen für illegal genutztes Bildmaterial heben die Betreiber sie jetzt auf und führen die Creative-Commons-Lizenz BY-SA ein.

  1. Open Data Map Dokumentieren, was fehlt

Innodisk: Winzige NanoSSD erreicht 480 MByte/s
Innodisk
Winzige NanoSSD erreicht 480 MByte/s

Der taiwanische SSD-Hersteller Innodisk stellt mit seiner NanoSSD eine regelrecht winzige SSD mit SATA-Unterstützung vor. Die NanoSSD hat nur etwa 1 Prozent der Größe einer 2,5-Zoll-SSD und speichert bis zu 64 GByte.

  1. SSDs Seagate meint es ernst
  2. HGST SSD erreicht 1,2 GByte pro Sekunde dank SAS12
  3. Toshiba SSDs bis 512 GByte mit 19-Nanometer-Flash

Chrome: Google spricht und hört zu
Chrome
Google spricht und hört zu

Mit der neuen Version von Google Chrome können Anwender nicht nur per Mikrofon Suchanfragen bei Google starten, sondern erhalten auch eine gesprochene Antwort. Sogar Anschlussfragen beantwortet die Suchmaschine.

  1. Google Chrome 27 lädt Webseiten schneller
  2. Browser Offline-Cache für Chrome
  3. Notizzetteldienst Inoffizielles Plugin macht Google Keep nützlicher

Zum Artikel