Test Sid Meier's Pirates: Freibeuter auf dem iPad
Sid Meier's Pirates (Bild: 2K Games)

Test Sid Meier's Pirates

Freibeuter auf dem iPad

Auch überzeugte Landratten können jetzt in einem Spieleklassiker die Segel auf dem iPad setzen: Sid Meier's Pirates feiert Premiere auf dem Apple-Tablet. Das Programm sorgt mit schicker Grafik und gut angepasster Bedienung langfristig für Spaß auf hoher See.

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Vom Leichtmatrosen zum gefürchteten Piratenkapitän kann es der Spieler in Sid Meier's Pirates jetzt auch auf dem iPad bringen. Der Publisher 2K Games hat den Klassiker jetzt per iTunes zum Preis von rund 3 Euro für das Tablet von Apple veröffentlicht. Basis der Portierung ist nicht das erste Pirates von 1986, sondern das Remake von 2004, das ursprünglich für Windows-PC und später für eine Reihe weiterer Plattformen erschienen ist.

Der Spieler verfügt nach dem Intro über ein eigenes Schiff, das er mit einem Antippen des Displays über die Südsee scheucht. Dort kann er an Städten wie Trinidad oder Martinique anlegen, um Handelswaren oder Kanonen zu kaufen, sich vom Gouverneur einen Freibeuterschein oder eine Mission abzuholen, oder um in der Taverne eine Crew anzuheuern. Es gibt gleich mehrere Ziele, etwa Ruhm und Reichtum und die Heirat mit einer Gouverneurstochter. Um das alles zu erreichen, kann man brav mit Gütern handeln, aber auch andere Fregatten überfallen und Städte bombardieren.

Die Steuerung erfolgt über gut gemachte Touchscreenbefehle. In Schwertkämpfen greift der eigene Freibeuter per Wischbewegungen an, bei Kanonenangriffen muss er die Geschütze durch Antippen nachladen und dann ebenfalls mit dem Zeigefinger die Ziele anvisieren. Das funktioniert insgesamt sehr gut, nur bei sehr schnellen Manövern wird es (selten) etwas hakelig. Die Grafik wirkt wie mehr oder weniger direkt von der damals veröffentlichten PC-Version umgesetzt - auch für iPad-Verhältnisse keine Sensation, aber nett gemacht und stimmungsvoll in Szene gesetzt.

Sid Meier's Pirates läuft auf allen bisher verfügbaren Versionen des iPad. Auf dem iPad 2 gibt es etwas bessere Grafik, außerdem darf der Spieler per Kamera ein Foto von sich ins Spiel einbinden. Bislang ist das Spiel auch in Deutschland nur in der englischen Sprachfassung verfügbar. Der Download über iTunes schlägt mit rund 440 MByte zu Buche. Die USK hat 2004 der PC-Fassung eine Freigabe ohne Altersbeschränkung erteilt.

Fazit

Technisch sauber umgesetzt, fairer Preis - mit Sid Meier's Pirates haben die Entwickler so gut wie alles richtig gemacht. Die Bedienung ist eingängig und macht Spaß, das Spiel sowieso. Wer ein fesselndes, lange motivierendes Programm für Zugfahrten, Transatlantikflüge oder Kreuzfahrten sucht, sollte dem Titel ruhig eine Chance geben.


fool 22. Jul 2011

Besonders für den Einführungspreis von drei Euro ist es beeindruckend, wieviel von dem...

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