Bilanzvergleich: Microsoft fällt beim Gewinn weiter hinter Apple zurück
Konzernchef Steve Ballmer (Bild: Jack Guez/AFP/Getty Images)

Bilanzvergleich

Microsoft fällt beim Gewinn weiter hinter Apple zurück

Trotz eines sehr guten Quartalsergebnisses liegt Microsoft weit abgeschlagen hinter Apple. Der Abstand zu Apple ist seit dem letzten Quartal sogar größer geworden.

Anzeige

Microsoft erzielte in seinem vierten Finanzquartal eine Gewinnsteigerung um 30 Prozent auf 5,87 Milliarden US-Dollar (69 Cent pro Aktie), nach 4,52 Milliarden US-Dollar (51 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Analysten hatten nur einen Gewinn von 58 Cent pro Aktie erwartet. Der Umsatz stieg von 16,04 Milliarden US-Dollar auf 17,4 Milliarden US-Dollar. Hier hatten die Börsenexperten 17,2 Milliarden US-Dollar errechnet.

Damit bleibt Microsoft trotz sehr guter Ergebnisse weit hinter Apple zurück. Apple hat im vergangenen Finanzquartal den Gewinn um 125 Prozent auf 7,31 Milliarden US-Dollar gesteigert und liegt damit um 1,44 Milliarden US-Dollar vor dem Konkurrenten. Im Vorquartal war der Abstand noch weit geringer, als Apple Microsoft das erste Mal seit 20 Jahren überrundet hatte.

Microsoft erwartet, dass die operativen Ausgaben in dem Geschäftsjahr, das am 1. Juli 2011 begann, auf bis zu 28,6 Milliarden US-Dollar steigen werden.

Im Endkundengeschäft spürt Microsoft die Schwäche auf dem PC-Markt. Analysten gehen davon aus, dass 20 Prozent der iPad-Käufe zulasten des PC-Absatzes gehen. Der Umsatz der Konzernsparte, zu der Windows und Windows Live gehören, sank um ein Prozent auf 4,7 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn ging hier um vier Prozent auf 2,9 Milliarden US-Dollar zurück.

Microsofts Quartalsergebnisse waren dagegen stark in den Bereichen Office, Serversoftware und bei der Xbox. Die Business Division, zu der das Büroanwendungspaket Office gehört, wuchs weiter stark. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 5,8 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn stieg um 12 Prozent auf 3,6 Milliarden US-Dollar.

Microsofts Sparte Server & Tools legte beim Umsatz um zwölf Prozent auf 4,6 Milliarden US-Dollar zu. Der operative Gewinn stieg um 14 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar.

Der Konzernbereich Entertainment & Devices mit der Xbox konnte mit 1,5 Milliarden US-Dollar 30 Prozent mehr Umsatz verbuchen. Der operative Gewinn lag bei 32 Millionen US-Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres machte Microsoft hier noch Verluste von 172 Millionen US-Dollar.


AndyGER 22. Jul 2011

Wer einen Systemwechsel durchführt, weiß, dass das immer mit Kosten verbunden ist. Das...

Bankai 22. Jul 2011

Das solltest du dir selber auf die Fahne schreiben, wenn du keinen Anstand hast!

jack-jack-jack 22. Jul 2011

sehr gute Links 1 Milliarde Miese 1997 da war Apple kurz vom Exitus, wenn Microsoft nicht...

Future 22. Jul 2011

Klarer Fall: +1

scrumm3r 22. Jul 2011

Meine nicht, denn in meiner Welt ist die Melinda und Bill Gates Foundation nur eine...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Architect (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  2. IT-Projektleiter/IT-Systempl- aner (m/w) für die Digitale Fabrik
    Daimler AG, Sindelfingen
  3. Java-Web-Entwickler - CMS & Portale (m/w)
    TFT TIE Kinetix GmbH, München
  4. (Junior) Softwareentwickler/-in .NET
    FORUM MEDIA GROUP GMBH, Merching

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Probleme mit der Haltbarkeit

    Wearables gehen zu schnell kaputt

  2. Nachfolger von Brendan Eich

    Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

  3. E-Plus

    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

  4. 100 MBit/s

    Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring

  5. Regierungsrazzia

    Chinesische Büros von Microsoft durchsucht

  6. Sebastian Kügler

    Pläne für Wayland-Unterstützung in KDE Plasma 5

  7. Dieselstörmers

    Modemarke gegen Actionspiel

  8. Wearable

    Swatch will eigene Smartwatch bauen

  9. DPT Board

    Selbstbau-WLAN-Modul mit OpenWRT für 35 US-Dollar

  10. Telltale Games

    The Walking Dead geht in die dritte Adventure-Staffel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LG 34UM95 im Test: Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
LG 34UM95 im Test
Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
  1. Free-Form Display Sharp zeigt LCD mit kurvigem Rahmen
  2. Eizo Foris FS2434 IPS-Display mit schmalem Rahmen für Spieler
  3. Philips 19DP6QJNS Klappmonitor mit zwei IPS-Displays

Privacy: Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
Privacy
Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
  1. Passenger Name Record Journalist findet seine Kreditkartendaten beim US-Zoll
  2. Android Zurücksetzen löscht Daten nur unvollständig
  3. Privatsphäre Bundesminister verlangt Datenschutz beim vernetzten Auto

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

    •  / 
    Zum Artikel