Flashmob-Partys: Facebook will die Polizei unterstützen
10.000 feiern im Juni 2011 eine Facebook-Trink-Party im französischen Nantes. (Bild: Frank Perry/AFP/Getty Images)

Flashmob-Partys

Facebook will die Polizei unterstützen

Facebook will helfen, Flashmob-Partys in Deutschland künftig zu verhindern. Das hat eine Managerin dem Innenministerium in Nordrhein-Westfalen zugesichert.

Anzeige

Facebook Deutschland will künftig polizeilichen Hinweisen auf anonyme Masseneinladungen sofort nachgehen. Das erklärte Facebook laut einem Bericht des nordrhein-westfälischen Innenministeriums. Eva-Maria Kirschsieper von Facebook habe zugesichert, Einladungen sofort zu sperren, wenn das Nutzerkonto auf gefälschten Angaben beruhe. Kirschsieper ist Privacy- und Policy-Managerin bei Facebook Deutschland.

Innenminister Ralf Jäger (SPD) forderte von dem US-Konzern, nicht mehr standardmäßig in den Einstellungen für eine Veranstaltung das Attribut "öffentlich" zu vergeben. Hier sei jedoch keine Einigung erzielt worden. Versehentliche Masseneinladungen wie in Hamburg bei dem Geburtstag einer 16-jährigen Schülerin seien dann nicht mehr möglich. Anfang Juni 2011 hatte eine Hamburger Jugendliche versehentlich über Facebook Tausende zu ihrem 16. Geburtstag eingeladen. Die mehr als 1.500 ungebetenen Gäste randalierten teilweise vor ihrem Elternhaus. Um das Fest unter Kontrolle zu halten, waren etwa 100 Polizisten angerückt. "Es ist auch im Interesse von Facebook, wenn unter dem Deckmantel der Anonymität keine Massenpartys mehr stattfinden", betonte Jäger.

Außerdem müsse Facebook Wege entwickeln, kommunalen Ordnungsbehörden beim Aufspüren von anonymen Einladungen zu helfen. "Spontane Feiern sind Teil der Jugendkultur. Wir brauchen keine neuen rechtlichen Regelungen, aber die Unterstützung von Facebook. Das Treffen war der Auftakt zu bundesweiten Gesprächen", sagte Jäger, der über Facebook organisierte Flashmob-Partys auf der Innenministerkonferenz erörtern will.

Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Zoll ermitteln bereits bei Facebook. Zum Einsatz kommen dabei auch verdeckte Ermittler, die unter falscher Identität agieren. So waren laut Bundesregierung in den vergangenen 24 Monaten in sechs Fällen Mitarbeiter des Bundeskriminalsamts als verdeckte Ermittler in sozialen Netzwerken aktiv. Das BKA setzt für eine längerfristige, gezielte Teilnahme an der Kommunikation in sozialen Netzwerken, nach Anordnung der Staatsanwaltschaft, sogenannte virtuelle Ermittler ein.


2called-chaos 21. Jul 2011

Wann wurde das letzte mal ein "richtiges" Problem bei der Wurzel gepackt statt ein...

ww 20. Jul 2011

Facebook, hier dürft ihr kommunizieren. Aber nur solange es Facebook oder dem Staat oder...

IrgendeinNutzer 20. Jul 2011

Der verdammte Blechhelm is n Spion. Ja ja :D

zysch0 20. Jul 2011

*rofl* wie wäre es denn, wenn man einfach die veranstaltung nicht öffentlich macht ? und...

Benjamin_L 20. Jul 2011

Was heißt ausgereift für dich? Bis auf Videos/Audio/Links einbinden und vielleicht noch...

Kommentieren



Anzeige

  1. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. Java Entwickler/in
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  3. Inhouse Spezialist SAP (m/w)
    ROTA YOKOGAWA GmbH & Co. KG, Wehr am Rhein
  4. Entwicklungsingenieur (m/w) Software
    EBE Elektro-Bau-Elemente GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Software Development Kit

    Linux-Support und geringere Latenz für Oculus Rift

  2. Big Brother Awards

    Österreich prämiert die EU Kommission und Facebook

  3. iFixit

    Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

  4. Illegales Streaming

    Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

  5. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  6. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  7. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  8. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  9. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  10. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Ubuntu 14.10: Zum Geburtstag kaum Neues
Ubuntu 14.10
Zum Geburtstag kaum Neues
  1. Thomas Voß "Mir ist in zwei Jahren relevanter als Wayland"
  2. Ubuntu Unity 8 soll Standard in 16.04 werden
  3. Ubuntu Unity-Lockscreen-Bug kann Passwort verraten

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

    •  / 
    Zum Artikel