Mobiles Lesen: Scribd bringt Lese-App für das iPhone heraus
Float: Lese-App für das iPhone (Bild: Scribd/Screenshot: Golem.de)

Mobiles Lesen

Scribd bringt Lese-App für das iPhone heraus

Float heißt die Lese-App des US-Unternehmens Scribd, mit der Nutzer Texte von der Scribd-Plattform, aber auch aus anderen Quellen auf dem iPhone lesen können. Versionen für das iPad und Android-Geräte sollen folgen.

Anzeige

Das US-Unternehmen Scribd hat eine Lese-App entwickelt. Mit Float können Nutzer Texte auf Smartphones und Tablets lesen und mit anderen teilen, schreibt Community- und Content-Manager Mariko Fritz-Krockow im Blog des Unternehmens.

iPhone, iPad, Android

Scribd-Gründer Trip Adler hatte Anfang vergangenen Jahres erklärt, das Unternehmen wolle seine Inhalte für mobile Geräte bereitstellen und arbeite an entsprechenden Apps für iPhone und iPad sowie für die Plattform Android. Float gibt es zunächst nur für das iPhone. Eine Version für das iPad sowie eine für Android-Geräte sollen in Kürze folgen.

Über Float kann der Nutzer die unterschiedlichsten Texte auf seinem mobilen Endgerät lesen: Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Blogeinträge, Nachrichten auf sozialen Netzen wie Facebook oder Twitter und natürlich die Texte, die auf der Plattform Scribd selbst veröffentlicht sind. Das sind inzwischen über 2 Milliarden. Gefallen ihnen Texte, können sie diese ihren Freunden weiterempfehlen.

Eigenes Layout

Float übernimmt dabei nicht das Format der jeweiligen Webseite, von der ein Text stammt, sondern formatiert ihn um. Wie bei einem E-Book-Reader auch, hat der Nutzer die Möglichkeit, den Text zu vergrößern und darin wie in einem Buch zu blättern. Der Nutzer kann verschiedene Darstellungen der Texte wählen, etwa eine für die Lektüre in hellem Sonnenlicht oder mit gedimmter Hintergrundbeleuchtung. Die ist für die Lektüre vor dem Einschlafen gedacht und soll den schon schlafenden Partner nicht stören.

Über Float ist auch Offlinelesen möglich. Der Nutzer kann also einen Text speichern und ihn zu einem späteren Zeitpunkt auch ohne Internetzugang lesen. Außerdem bietet die Lese-App eine Synchronisierung über verschiedene Geräte, so dass der Nutzer zwischen diesen wechseln und den Text weiterlesen kann.

Werbung und Abonnements

Zum Start bietet Scribd kostenlos Zugang zu rund 150 Publikationen, darunter Magazine wie Time, Scientific American oder dem Time Magazine. Deren Verleger sollen künftig über das Angebot Geld verdienen - zum einen über Werbung, zum anderen über bezahlte Abonnements, berichtet die New York Times. Beide Angebote sollen erst ab Herbst 2011 verfügbar sein.

Die Anfang 2008 gestartete Plattform Scribd bietet Nutzern die Möglichkeit, beliebige Dateien hochzuladen und anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Wie bei Youtube haben diese die Möglichkeit, die Texte zu kommentieren und sie in ihre eigenen Seiten einzubinden.

Onlineshop eröffnet

Anfangs ging das nur kostenlos. 2009 richtete Scribd einen Onlineshop ein, über den Autoren und Verlage Texte verkaufen können. Einige Verlage, darunter der Reisebuchverlag Lonely Planet, der Computerbuchverlag O'Reilly Media oder Simon & Schuster bieten beispielsweise Bücher über Scribd an.


schnieselwiesl 20. Okt 2011

Vor lauter Lese-Apps verliert man glatt den Überblick. Was mache ich mit diesen Apps...

Kommentieren




Anzeige

  1. IT Specialist (m/w) Regional Support Center
    Siemens AG, Eschborn
  2. SAP Produktmanager (m/w)
    Bosch Thermotechnik GmbH, Wetzlar
  3. SAP Inhouse Consultant (m/w) Finance
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  4. IT Risk Officer/IT Risiko Spezialist (m/w) für Operatives Risiko Management
    Vattenfall Europe Business Services GmbH, Hamburg, Berlin, Amsterdam (Niederlande)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Lufthansa Taxibot

    Piloten schleppen ihre Flugzeuge bald selbst zur Startbahn

  2. Geheimdienste

    USA und Deutschland wollen Leitlinien vereinbaren

  3. Geheimdienste

    DE-CIX bei manipulierter Hardware machtlos gegen Spionage

  4. Digitale Agenda

    Bund will finanzielle Breitbandförderung festschreiben

  5. DVB-T2

    HDTV sollte unverschlüsselt über Antenne kommen

  6. Wissenschaft

    Hören wie die Fliegen

  7. iWatch

    Apples Smartwatch könnte aus zwei Teilen bestehen

  8. Phishing-Angriffe

    Nigerianische Scammer rüsten auf

  9. Nvidia Shield Tablet ausprobiert

    Schnelles Spiele-Tablet für Android mit WLAN-Controller

  10. Videostreaming

    Telekom sieht Youtube-Problem erneut bei Google



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

Icann: Top-Level-Domains als Riesengeschäft
Icann
Top-Level-Domains als Riesengeschäft
  1. Anhörung zu Internet Governance Das Netz ist unbeherrschbar wie der Dschungel
  2. Internet Governance Das Märchen vom Multistakeholderismus
  3. Bittorrent-Suchmaschine Polizei legte die Domain Torrentz.eu still

Destiny angespielt: Schöne Grüße vom Master Chief
Destiny angespielt
Schöne Grüße vom Master Chief
  1. Bungie Drei Betakeys für Destiny
  2. Activison Destiny ungeschnitten "ab 16" und mit US-Tonspur
  3. Bungie Destiny läuft auch auf der Xbox One in 1080p mit 30 fps

    •  / 
    Zum Artikel