Debian Sid

Aptosid 2011-02 veröffentlicht

Die Debian-basierte Linux-Distribution Aptosid, vormals Sidux, wurde in der Version 2011-02 freigegeben. Aptosid setzt auf den Linux-Kernel 2.6.39 sowie auf KDE SC 4.6.4. Alternativ ist die Distribution mit XFCE 4.8 zu haben. Aptosid erweitert das instabile Debian-Sid mit zusätzlichen Treibern und Software.

Anzeige

Aptosid 2011-02 hat den Linux-Kernel 2.6.39. Dieser erweitert die Hardwareunterstützung von Aptosid gegenüber seinem Fundament Debian Sid deutlich, etwa um aktuelle Nouveau-Treiber. Aptosid besitzt auch zahlreiche Firmware für Netzwerktreiber, darunter die für B43-Broadcom WLAN-Chipsätze aus dem quelloffenen Openwwf-Projekt.

Erstmals unterstützt Aptosid die Partitionierung mit der GUID-Partitionstabelle (GPT) und startet auch über das UEFI (Unified Extensible Firmware Interface), das beispielsweise auf Rechnern von Apple zu finden ist. Die UEFI-Unterstützung kann nur eingeschränkt verwendet werden: Sie funktioniert nur auf 64-Bit-Systemen. Außerdem muss mindestens eine mit Vfat formatierte Partition auf dem Zielsystem vorhanden sein.

Sid macht Spielzeug kaputt

Aptosid verwendet die als nicht stabil (unstable) eingestufte Version von Debian, in der zunächst neue Paketversionen zur Prüfung vorliegen. Während die stabile Version von Debian auf teils stark veraltete Versionen zugunsten der Stabilität setzt, liegen in den Unstable-Repositories aktuelle Programmpakete.

Die Debian-Version, die aus den Unstable-Repositories zusammengestellt ist, wird Sid genannt. Der Name stammt aus dem Film Toy Story: Sid war der Junge von nebenan, der die Spielzeugfiguren immer kaputtmachte.

Das Aptosid-Team stellt seine Distribution aus den Sid-Repositories zusammen und ergänzt sie durch Kernel-Erweiterungen. Die Entwickler setzen dabei auf eine möglichst breite Hardwareunterstützung und hohe Systemgeschwindigkeit.

Aptosid, vormals Sidux, ist in 32- und 64-Bit-Versionen erhältlich. Das Aptosid-Team stellt CD-Images mit KDE SC oder XFCE bereit. Außerdem steht noch ein DVD-Image mit dem kompletten KDE-SC-Desktop in der 32- und 64-Bit-Version bereit. Sämtliche Live-Images haben einen Installer.


Salo 16. Jul 2011

Stimmt. ^^ Ich habe Aptosit halt nochmals auf die externe Platte installiert und dann den...

Kommentieren




Anzeige
  1. Projektleiter Daten- und Prozessstandardisierung (m/w)
    WALTER AG, Tübingen
  2. Software-Ingenieure (m/w)
    viastore systems GmbH, Löhne
  3. Verfahrensmanger/-in für IT-Verfahren im Bildungswesen
    Dataport, Altenholz bei Kiel oder Hamburg
  4. IT-Projektkoordinator (m/w)
    Klinikum Ansbach, Ansbach

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Windenergie

    Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

  2. Amazon

    App-Shop für Android als Browser-Version gestartet

  3. Atari

    Rollercoaster Tycoon ab 3,5 Millionen US-Dollar im Angebot

  4. Legale Privatkopien

    "EU-Vorschlag würde freies Kopieren erlauben"

  5. Ausprobiert

    Das neue Google Maps ist beeindruckend schnell

  6. Geforce GTX-780

    Nvidias Titan LE schlägt Radeon HD 7970 für 649 Euro

  7. Jugendschutz

    Filterprogramme statt Sendezeitbegrenzung

  8. Hacks for Sale

    Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen

  9. MQ-4C Triton

    Aufklärungsdrohne der US-Marine fliegt zum ersten Mal

  10. Temash, Kabini, Richland

    AMDs mobile APUs von 4 bis 35 Watt sind da



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google-Smartphone: Galaxy S4 mit purem Android wird nur in den USA verkauft
Google-Smartphone
Galaxy S4 mit purem Android wird nur in den USA verkauft

Das von Google angekündigte Galaxy S4 mit purem Android wird ausschließlich in den USA verkauft. Google hat derzeit keine Pläne, das Samsung-Smartphone in anderen Regionen anzubieten.

  1. Samsung 10 Millionen Galaxy S4 in weniger als einem Monat verkauft
  2. Samsung Mehr als 10 Millionen Galaxy S4 in Rekordzeit verkauft
  3. Smartphone Google bringt Galaxy S4 mit purem Android

Google: Chrome 27 lädt Webseiten schneller
Google
Chrome 27 lädt Webseiten schneller

Googles Browser Chrome ist in der stabilen Version 27 erschienen. Diese soll Webseiten im Durchschnitt rund 5 Prozent schneller herunterladen. Möglich macht das ein neuer Scheduler.

  1. Browser Offline-Cache für Chrome
  2. Notizzetteldienst Inoffizielles Plugin macht Google Keep nützlicher
  3. Google Chrome bekommt Unterstützung für veraltete Browser

In eigener Sache: Bitte schalte deinen Adblocker aus!
In eigener Sache
Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

  1. In eigener Sache Golem.de und das Leistungsschutzrecht

Zum Artikel