Auftragshersteller: Amazon-Tablet kommt als 7- und als 10-Zoll-Modell
Wintek-Fabrik in Suzhou (Jiangsu) in China im Februar 2011 (Bild: Aly Song/Reuters)

Auftragshersteller

Amazon-Tablet kommt als 7- und als 10-Zoll-Modell

Nicht nur ein Tablet, sondern zwei soll Amazon derzeit produzieren lassen. Es könnten in Kürze auch zwei neue Kindle auf den Markt kommen, einer davon mit Touchscreen.

Anzeige

Das Amazon-Tablet wird in zwei Versionen auf den Markt kommen. Das berichtet die IT-Zeitung Digitimes unter Berufung auf Zulieferer der Auftragshersteller. Bei Foxconn Electronics wird das Tablet demnach im Format 10,1 Zoll für Amazon gefertigt. Die Auslieferung für das größere Gerät sei für 2012 geplant, könnte aber auch schon zum Weihnachtsgeschäft 2011 erfolgen.

Bei Quanta Computer, dem zweiten Partner von Amazon, montieren die Arbeiter das Tablet in der 7-Zoll-Version. Dieser Hersteller hat bereits begonnen, das Produkt an Amazon auszuliefern, berichtet die Digitimes.

Amazon und Foxconn arbeiten seit langem zusammen. Foxconn habe den Auftrag von Amazon erhalten, weil der taiwanische Konzern bereits den E-Book-Reader Kindle fertigt. Foxconn hat zusätzlich zur Amazon-Tablet-Produktion die Kapazität, 12 Millionen Kindle für Amazon zu montieren. Zugleich produziert Foxconn jährlich 38 bis 40 Millionen iPads und 80 bis 85 Millionen iPhones für Apple.

Der Touchscreensensor für das Amazon-Tablet kommt von Wintek. Dort habe der Internethändler 1,8 bis 2 Millionen Stück bestellt. Das darunterliegende Panel wurde bei J Touch und Young Fast Optoelectronics bestellt, hat die Digitimes erfahren. Die Panels könnte Amazon künftig auch bei TPK Holding und Cando einkaufen.

Das Wall Street Journal berichtet, dass das Amazon-Tablet im Oktober 2011 in den Handel kommen werde. Die US-Wirtschaftszeitung berief sich auf informierte Kreise. Das Betriebssystem für das Tablet werde wie erwartet Googles Android-Plattform sein. Eine Kamera soll es in dem Amazon-Produkt nicht geben. Im dritten Quartal 2011 werde es auch zwei neue Versionen des Kindle geben, eine davon mit Touchscreen.

Amazon-Firmenchef Jeff Bezos hatte Mitte Mai 2011 Gerüchte um einen Amazon-Tablet-Computer genährt. Gefragt von einem Journalisten, ob Amazon ein mehrfunktionales Tabletgerät plane, antwortete Bezos mit der bekannten Ansage vor einem Werbeblock im Fernsehen: "Bleiben Sie dran!" Bezos deutete weiter an, dass ein Tablet als Ergänzung zum E-Book-Reader Kindle, nicht aber als Nachfolger geplant sei. Amazon ist bei Produkteinführungen stets sehr auf Geheimhaltung bedacht. Bis heute gibt der weltgrößte Onlinehändler keine Verkaufszahlen zum Kindle bekannt.


Flying Circus 11. Aug 2011

Weil Schulbücher Lehrer ersetzen können? Durch was wurde bei Dir eigentlich die (Schul...

Kommentieren



Anzeige

  1. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    Universität Passau, Passau
  2. Produktmanager Digital (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  3. JAVA Softwareentwickler (m/w)
    MPDV Mikrolab GmbH, Heimsheim
  4. Direktor (m/w) Collaboration und Web Technologien
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ridesharing

    Taxidienst Uber in 200 Städten verfügbar

  2. Telefónica und E-Plus

    "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"

  3. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  4. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  5. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben

  6. Galileo-Debakel

    Russischer Software-Fehler soll schuld sein

  7. Programmiersprache

    PHP 5.6 bringt interaktiven Debugger

  8. GTA 5

    Spekulationen über eingestellte PC-Version

  9. Test Assassin's Creed Memories

    Kartenspiel für Meuchelmörder

  10. Mozilla

    Werbe-Tiles in Firefox-Nightly verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel