Abo
  • Services:
Anzeige
Einsatz von Moris
Einsatz von Moris (Bild: BI2 Technologies)

iPhone-basiert

US-Polizei setzt Gesichtserkennung breit ein

Einsatz von Moris
Einsatz von Moris (Bild: BI2 Technologies)

Mit dem iPhone-Aufsatz Moris wird die US-Polizei künftig biometrische Gesichtserkennung betreiben. Die deutsche Bundespolizei experimentiert damit am Flughafen Frankfurt bei der Grenzkontrolle. Ein breiterer Abgleich mit Videoaufnahmen ist "noch nicht" geplant.

Strafverfolgungsbehörden in den USA beginnen ab September 2011 mit dem breiteren Einsatz von biometrischer Gesichtserkennung. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf einen Hersteller. Der Einsatz basiert auf einem Zusatzgerät, das mit dem iPhone von Apple verbunden wird.

Anzeige

Hersteller BI2 Technologies aus Plymouth, Massachusetts, gibt an, dass damit Aufnahmen bis auf eine Entfernung von 1,5 Metern gemacht und über eine Bilddatenbank ausgewertet werden können. Auch die Verarbeitung und Erkennung von Fingerabdrücken sei so möglich.

Geplant ist die Gesichtserkennung in Bundesstaaten wie Massachusetts und Arizona. Beim militärischen Einsatz der US-Streitkräfte im Irak oder Afghanistan ist der Einsatz schon üblich.

BI2 Technologies erklärte, Verträge für rund 1.000 Gesichtserkennungsgeräte zu haben, die zu einem Stückpreis von 3.000 US-Dollar an 40 Regierungsstellen geliefert würden. Die Geräte tragen die Bezeichnung Moris, was für Mobile Offender Recognition and Information System steht. Sheriff Paul Babeu aus Pinal County in Arizona sagte dem Wall Street Journal, dass die Gesichtserkennung nützlich sei, wenn Menschen sich nicht ausweisen könnten. In Arizona können Personen verhaftet werden, die kein gültiges Personaldokument mit sich tragen.

In Deutschland gibt es seit längerem Versuche mit Gesichtserkennung. So starteten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) im Jahr 2008 bereits Versuche, auf Bahnhöfen Videoaufnahmen mit biometrischem Gesichtserkennungsverfahren abzugleichen. Es gibt Berichte, nach denen die Polizei auf Demonstrationen Gesichtserkennung einsetzt.

Ein Sprecher der Bundespolizei aus Potsdam sagte Golem.de, dass es am Frankfurter Flughafen Testläufe für automatische Gesichtserkennung gebe, wobei Aufnahmen von Personen mit den biometrischen Bilddaten im Reisepass und Personalausweis verglichen würden. "Aber nur für den Prozess der grenzpolizeilichen Kontrollen. Die ersten Erfahrungen sind durchaus positiv. Wir werden nach der Auswertung entscheiden, ob das flächendeckend zum Einsatz kommt. Darüber hinaus haben wir zunächst nicht geplant, mittels Videotechnik ständige Abgleiche mit bestehenden Fahndungen zu machen."


eye home zur Startseite
rabatz 14. Jul 2011

Was genau ist jetzt der Vorteil von Objective-C gegeüber Java? Mit Java kommt man als...

Thread-Anzeige 14. Jul 2011

www.golem.de/1001/72346.html sagt alles was Du wissen brauchst. Gerhard Schröder...

Thread-Anzeige 13. Jul 2011

Dann kann er weiter per BSkyB und Zeitungen seine politische Richtung verbreiten. Aber na...

Thread-Anzeige 13. Jul 2011

Nachkriegs-Ideologien (Du bist nicht gemeint) und Vorkriegs-Ideologien haben sich bis...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. sonnen GmbH, Wildpoldsried
  2. admeritia GmbH, Langenfeld
  3. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  4. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Unterföhring (bei München)


Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,99€
  2. 299,90€ (UVP 649,90€)
  3. und bis zu 40 Euro Sofortrabatt erhalten

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Kritische Bereiche der IT-Sicherheit in Unternehmen
  2. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft
  3. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen


  1. Altiscale

    SAP kauft US-Startup für 125 Millionen US-Dollar

  2. Stiftung Warentest

    Mailbox und Posteo gewinnen Mailprovidertest

  3. Ausrüster

    Kein 5G-Supermobilfunk ohne Glasfasernetz

  4. SpaceX

    Warum Elon Musks Marsplan keine Science-Fiction ist

  5. Blau

    Prepaid-Kunden bekommen deutlich mehr Datenvolumen

  6. Mobilfunk

    Blackberry entwickelt keine Smartphones mehr

  7. Nvidia und Tomtom

    Besseres Cloud-Kartenmaterial für autonome Fahrzeuge

  8. Xavier

    Nvidias nächster Tegra soll extrem effizient sein

  9. 5G

    Ausrüster schweigen zu Dobrindts Supernetz-Ankündigung

  10. Techbold

    Gaming-PC nach Spiel, Auflösung und Framerate auswählen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mi Notebook Air im Test: Xiaomis geglückte Notebook-Premiere
Mi Notebook Air im Test
Xiaomis geglückte Notebook-Premiere
  1. Mi Notebook Air Xiaomi steigt mit Kampfpreisen ins Notebook-Geschäft ein
  2. Xiaomi Mi Band 2 im Hands on Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
  3. Xiaomi Hugo Barra verkündet Premium-Smartphone

Rocketlab: Neuseeland genehmigt Start für erste elektrische Rakete
Rocketlab
Neuseeland genehmigt Start für erste elektrische Rakete
  1. Osiris Rex Asteroid Bennu, wir kommen!
  2. Raumfahrt Erster Apollo-Bordcomputer aus dem Schrott gerettet
  3. Startups Wie Billig-Raketen die Raumfahrt revolutionieren

Recruiting: Uni-Abschluss ist nicht mehr das Wichtigste
Recruiting
Uni-Abschluss ist nicht mehr das Wichtigste
  1. Friends Conrad vermittelt Studenten für Serviceleistungen
  2. IT-Jobs Bayerische Firmen finden nicht genügend Programmierer
  3. Fest angestellt Wie viele Informatiker es in Deutschland gibt

  1. Re: Der Abschluss ist nur für Einsteiger relevant

    cpt.dirk | 28.09. 23:55

  2. Re: Firmware mit dem großen C == No Go

    cpt.dirk | 28.09. 23:49

  3. Re: Was ist ein fairer Preis ?

    teddybums | 28.09. 23:33

  4. Re: AMD hat bei Grafiktreibern aus seinen Fehlern...

    cpt.dirk | 28.09. 23:33

  5. Re: Rittersporn?

    KillerJiller | 28.09. 23:29


  1. 19:10

  2. 18:10

  3. 16:36

  4. 15:04

  5. 14:38

  6. 14:31

  7. 14:14

  8. 13:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel