Anzeige
Gefährliche Sicherheitslücke in Windows-Bluetooth-Funktion
Gefährliche Sicherheitslücke in Windows-Bluetooth-Funktion (Bild: iStock Photo)

Windows

Microsoft schließt gefährliches Bluetooth-Sicherheitsloch

Gefährliche Sicherheitslücke in Windows-Bluetooth-Funktion
Gefährliche Sicherheitslücke in Windows-Bluetooth-Funktion (Bild: iStock Photo)

Der Bluetooth-Stack in Windows Vista und 7 weist ein gefährliches Sicherheitsloch auf, für das Microsoft nun einen Patch veröffentlicht hat. Darüber hinaus werden mit drei Patches 20 weitere Sicherheitslecks in Windows sowie eine gefährliche Sicherheitslücke in Microsofts Office-Paket beseitigt.

Das Sicherheitsloch im Bluetooth-2.1-Stack von Windows Vista und 7 kann zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden. Angreifer müssen dazu spezielle Bluetooth-Pakete an den zu übernehmenden Computer senden. Sofern auf diesem Bluetooth aktiviert ist, kann der Eindringling dann beliebigen Code ausführen und so die Kontrolle über ein anderes System erlangen. Mit einem Patch soll der Fehler korrigiert werden. Andere Windows-Versionen sind von dem Fehler nicht betroffen.

Anzeige

Eine weitere kritische Sicherheitslücke betrifft die Office-Anwendung Visio 2003. Auch darüber können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen. Sie müssen den Anwender dazu verleiten, eine entsprechend manipulierte Datei mit Visio zu öffnen, die sich im gleichen Verzeichnis wie eine ebenfalls manipulierte DLL-Datei befinden muss. Beim Öffnen der Visio-Datei wird dann die präparierte DLL-Datei geladen und der Angreifer kann so die Kontrolle über das System übernehmen. Ein Patch soll den Fehler nun korrigieren.

Zwei Patches für 20 Sicherheitslücken in Windows

Mit einem weiteren Patch schließt Microsoft insgesamt 20 Sicherheitslücken in allen Windows. Die 20 Fehler stecken in den Windows-Kernelmodus-Treibern und erlauben in 19 Fällen die Erhöhung von Benutzerrechten. Ein Fehler kann zum Ausspähen von Informationen verwendet werden. Damit sich die Sicherheitslecks ausnutzen lassen, muss sich der Angreifer am betroffenen System anmelden können.

Der dritte Windows-Patch beseitigt fünf Sicherheitslecks im Windows-Client-/Server-Runtime-Subsystem. Auch diese Fehler lassen sich zur Rechteausweitung missbrauchen und setzen voraus, dass sich der Angreifer lokal am System anmelden kann.

Alle Patches können über die zugehörigen Security Bulletins geladen werden und sind auch über Microsoft Update verfügbar.


eye home zur Startseite

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektmanager (m/w) Einführung und Optimierung ERP-System
    über SCHLAGHECK RADTKE OLDIGES GMBH executive consultants, Nordrhein-Westfalen
  2. Prozess- und Systemgestalter im Bereich IT AfterSales (m/w)
    Daimler AG, Neu-Ulm
  3. (Senior-) Berater (m/w) Business Intelligence / Data Warehouse
    Capgemini Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  4. Softwareentwickler für sicherheitsgerichtete Systeme in der Intralogistik (m/w)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal

Detailsuche



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. PCGH-PC-Rückläufer günstiger im Alternate Outlet
  2. GeForce GTX 1070 bei Caseking
    (u. a. Asus GTX 1070 Strix, MSI GTX 1070 Gaming X 8G, Inno3D GTX 1070 iChill)
  3. GeForce GTX 1070 bei Alternate
    (u. a. Asus GTX 1070 Strix OC, MSI GTX 1070 Gaming X 8G und Aero 8G OC, Gainward GTX 1070 Founders...

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Axanar

    Paramount/CBS erlaubt Star-Trek-Fanfilme

  2. FTTH/FTTB

    Oberirdische Glasfaser spart 85 Prozent der Kosten

  3. Botnet

    Necurs kommt zurück und bringt Locky millionenfach mit

  4. Google

    Livestreaming direkt aus der Youtube-App

  5. Autonome Autos

    Fahrer wollen vor allem ihr eigenes Leben schützen

  6. Boston Dynamics

    Spot Mini, die Roboraffe

  7. Datenrate

    Tele Columbus versorgt fast 840.000 Haushalte mit 400 MBit/s

  8. Supercomputer

    China und Japan setzen auf ARM-Kerne für kommende Systeme

  9. Patent

    Die springenden Icons von Apple

  10. Counter-Strike

    Klage gegen Wetten mit Waffen-Skins



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mighty No. 9 im Test: Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
Mighty No. 9 im Test
Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
  1. Mirror's Edge Catalyst im Test Rennen für die Freiheit
  2. Warp Shift im Test Zauberhaftes Kistenschieben
  3. Alienation im Test Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

Schulunterricht: "Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
Schulunterricht
"Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
  1. MCreator für Arduino Mit Klötzchen LEDs steuern
  2. Lifeboat-Community Minecraft-Spieler müssen sich neues Passwort craften
  3. Minecraft Befehlsblöcke und Mods für die Pocket Edition

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

  1. Re: Als ob ein Mensch in so einer Situation

    plutoniumsulfat | 22:23

  2. Re: Was geht in den Köpfen der Briten vor?

    jungundsorglos | 22:20

  3. Re: Falsche Behörde

    DrWatson | 22:14

  4. Re: Glückwunsch an die Briten

    jungundsorglos | 22:14

  5. Re: Und was wollen die jetzt genau damit??

    DrWatson | 22:13


  1. 17:47

  2. 17:01

  3. 16:46

  4. 15:51

  5. 15:48

  6. 15:40

  7. 14:58

  8. 14:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel